Das Handballjahr 2025 war für die weibliche A-Jugend von Erfolgen gepflastert. Mit einer fast perfekten Rückrunde mit fünf Siegen bei nur einem Unentschieden sicherte sich die Mannschaft bereits zwei Spieltage vor Schluss die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga – und das als jüngstes Team in der Liga. Die Abschlussbilanz von 17:7 Punkten bei einem Torverhältnis von +107 (346:239 Tore) ist dabei Nachweis für die großartige Entwicklung der Mannschaft und jeder Spielerin selbst in der abgelaufenen Saison.
Noch vor Ostern startete die Mannschaft in die Vorbereitung für die neue Saison. Dabei gab es innerhalb des Kaders einige Veränderungen. Vier Abgängen – davon zwei Spielerinnen, welche die A-Jugend in Richtung Frauenbereich verlassen haben – stehen eine Rückkehrerin und fünf Neuzugänge gegenüber. Der Kader umfasst somit 18 Spielerinnen, als Trainerteam betreuen weiterhin Moritz Trapp und Flo Härter die Mannschaft. Angesichts des großen Kaders fiel dabei frühzeitig die Entscheidung erstmals in der GaGa-Geschichte mit zwei weiblichen A-Jugenden an den Start zu gehen. Voraussetzung hierfür war die Qualifikation für die Bezirksoberliga, entsprechend hoch war der Druck auf die Mannschaft in der Qualifikation Mitte Mai. Doch die Spielerinnen trotzten dem Druck und den Ausfällen einiger Schlüsselspielerinnen und qualifizierte sich durch eine starke Mannschaftsleistung letztlich souverän als geteilter Tabellenerster mit der Heimmannschaft vom TV Aldingen für die Bezirksoberliga. Damit tritt die erste Mannschaft als einziges GaGa-Team in der Bezirksoberliga – der höchsten Spielklasse auf Bezirksebene an! Die zweite Mannschaft spielt in der Bezirksliga – der zweitstärksten Liga.
Unmittelbar nach dem Qualifikationsturnier ging es Ende Mai mit dem eigentlichen Saisonhighlight direkt weiter. Als Abschluss der Saison 2024/ 2025 und als Mannschaftsevent besuchte man den Arnheim Handball Cup – ein internationales Handballturnier in den Niederlanden. Als Unterstützung kam dabei Lea Philipp von der Frauenmannschaft als Betreuerin mit. Gegen Teams aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden dürfte sich die Mannschaft dabei erstmals gegen internationale Gegner messen, musste dabei aber in einigen Spielen gegen deutlich stärkere Teams teils Lehrgeld zahlen. Letztlich erreichte die Mannschaft den sechsten Platz – viel wichtiger als das Ergebnis waren jedoch die gemeinsamen Momente abseits des Handballfeldes, welche die Mannschaft noch enger zusammengeschweißt haben.
Die Zielsetzung für die neue Saison hat die Mannschaft dabei selbstbewusst formuliert: so möchte man mit beiden Mannschaften auch diese Saison wieder um die oberen Tabellenplätze mitspielen. Entsprechend intensiv gestaltete sich die Vorbereitung auf den Saisonstart, inklusive gemeinsamer Trainingseinheiten mit der Frauenmannschaft in den Sommerferien. Neben der weiteren Integration der Neuzugänge in das Spielsystem stand dabei, neben Athletik- und Konditionstraining, die Arbeit an taktischen und spielerischen Elementen im Tempospiel im Vordergrund. Unmittelbar nach den Sommerferien startete dann die Saison für die zweite Mannschaft. Einem deutlichen 21:29-Auswärtssieg gegen die SF Schwaikheim, ließ die Mannschaft mit einem 30:19-Heimsieg gegen den TSF Ditzingen direkt das zweite Ausrufezeichen folgen. Mit einem 18:22-Auswärtssieg im Derby gegen den Lokalrivalen MTV Stuttgart setzte man sich dann mit drei Siegen aus drei Spielen an die Tabellenspitze der Bezirksliga. Diese wurde dann mit einem auch in der Höhe verdienten 35:16-Heimsieg gegen den SV Leonberg/ Eltingen 2 zunächst souverän verteidigt und durch einen 34:25-Heimsieg gegen die SF Schwaikheim sogar weiter ausgebaut.
Mitte Oktober ging es dann mit der makellosen Bilanz von fünf Siegen aus fünf Spielen der zweiten Mannschaft ins Trainingslager in den Schwarzwald. Neben der Arbeit an spielerischen Elementen stand dabei vor allem auch Teambuilding weiterhin im Vordergrund. Im nächsten Spiel knüpfte die Mannschaft direkt an die Siegesserie an und holte mit einem 32:27-Derbysieg den nächsten Sieg. Mitte November startete dann als letztes GaGa-Team auch die erste Mannschaft in die Saison, setzte dafür aber im ersten Saisonspiel ein umso deutlicheres Ausrufezeichen. Mit einem klaren 34:24-Heimsieg den die HSG Bargau/ Bettringen zeigte die A-Jugend, dass sie auch in der Bezirksoberliga mithalten kann. In der Folgewoche folgte jedoch mit zwei knappen Auswärtsniederlagen (26:23 gegen den HSC Schmiden/ Oeffingen, 28:27 gegen die SG Heumaden-Sillenbuch) die ersten beiden Punktverluste für beide Mannschaften. Die erste Mannschaft zeigte sich von dem ersten Rückschlag unbeeindruckt und holte erst im direkten Rückspiel gegen den HSC Schmiden/ Oeffingen eine Woche später ein 23:23-Unentschieden, eine Woche später dann einen deutlichen 9:24-Auswärtssieg beim TV Aldingen und zum Jahresabschluss einen 44:26-Kantersieg gegen den HC Winnenden. Die zweite Mannschaft beendete das Handballjahr 2025 hingegen ersatzgeschwächt mit einer 39:17-Auswärtsniederlage beim TSF Ditzingen. Zum Jahreswechsel belegte die erste Mannschaft somit den dritten Platz in der Bezirksoberliga, die zweite Mannschaft den zweiten Platz in der Bezirksliga. Somit sind beide Mannschaften auf einem guten Weg ihr eigenes Saisonziel zu erreichen.
Nach zweiwöchiger Weihnachtspause ging es für die zweite Mannschaft zum Jahresauftakt direkt ins entscheidende Derby um die Meisterschaft gegen den MTV Stuttgart. Weiterhin ersatzgeschwächt durch Krankheitsfälle kämpfte die Mannschaft zwar aufopferungsvoll, kassierte beim 18:30 jedoch die dritte Niederlage am Stück und musste damit die Meisterschaftsambitionen ad acta legen. Im letzten Saisonspiel gegen den SV Leonberg/ Eltingen 2 ging es für die Mannschaft dennoch um die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga. Mit einem souveränen 19:26-Auswärtssieg sicherte sich die Mannschaft dabei den zweiten Tabellenplatz! Die volle Konzentration der A-Jugend liegt daher fortan auf der Bezirksoberliga. Mit einem knappen 22:23-Auswärtssieg beim TV Stetten Mitte Januar festigte die erste Mannschaft ihren Platz in der Spitzengruppe der Liga. Bei noch acht ausstehenden Spielen– hat es die Mannschaft dabei nun vollkommen in den eigenen Händen bis zum Saisonende, um die oberen Tabellenplätze und womöglich die Meisterschaft mitzuspielen. Die Basis dafür wird weiterhin eine geschlossene Mannschaftsleistung sein und die Bereitschaft in jedem Spiel ans eigene Limit zu gehen. Bleibt es dabei, wäre es der erneute Beleg für eine klasse Entwicklung der Mannschaft und jeder Spielerin selbst seit Saisonbeginn.
