Handball in Stuttgart-Ost

 

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Rückschlag im Aufstiegsrennen

24.03.2019

Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg verlieren bei der HSG Winterbach/Weiler mit 26:30 und sind ab sofort auf Schützenhilfe angewiesen.

Einen Spieltag zum Vergessen erlebten die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg am vergangenen Sonntag. Und das gleich in doppelter Hinsicht. Neben der unnötigen 26:30-Auswärtsniederlage bei der HSG Winterbach/Weiler spielten die direkten Konkurrenten, TSV Alfdorf/Lorch 2 und VfL Waiblingen 3, in der parallel ausgetragenen Begegnung Unentschieden. Die Konsequenz dieses Ergebnisses bedeutet, dass es das Team aus Stuttgart-Ost ab sofort nicht mehr in der eigenen Hand hat, auch bei zwei Siegen in den letzten zwei noch ausstehenden Partien, eine der beide Mannschaften zu Überholen. „Wir brauchen auf jeden Fall Schützenhilfe, wenn es mit dem Aufstieg noch klappen soll“, fasst der angefressene GaGa-Trainer Alexander Adam die Situation zusammen.

Ausschlaggebend für die schlechte Ausgangslage vor dem Saisonfinale war die Pleite im Remstal gegen eine Mannschaft, die im Hinspiel noch klar in die Schranken gewiesen wurde. Die Gäste aus Stuttgart zeigten jedoch nur phasenweise ihr eigentliches Leistungspotential. „In Summe haben wir in der Abwehr deutlich zu viel zugelassen, hinzu kam eine unterirdische Quote im Angriff. Unter diesen Voraussetzungen konnten wir das Spiel nicht gewinnen“, so Adam. Bereits nach 19 Minuten lagen die Hausherren mit 11:6 in Führung, die von den Gästen bis zur Halbzeit auf 13:14 verkürzt wurde. Doch anstatt den Schwung mitzunehmen zog Winterbach/Weiler von 23:18 (46. Minute) auf 29:20 sechseinhalb Minuten vor dem Abpfiff davon. Die Ergebniskosmetik auf 26:30 bis zum Ende fiel nicht mehr ins Gewicht.

Kommenden Samstag gastiert zum letzten Heimspiel der Saison der VfL Waiblingen 3 in der Zeppelinhalle (Spielbeginn 19.30 Uhr). Erst bei einem Sieg steht fest, ob die HSG Gablenberg-Gaisburg sich überhaupt Hoffnungen machen kann, den direkten Wiederaufstieg noch zu schaffen.  

Für die HSG Gablenberg-Gaisburg spielten: Florian Härter und Sebastian Engler (im Tor), Tim Baumann (1), Joshua Fischer (2), Nico Kolb (2), Felix Lang (3/2), Robin Pflüger (2), Thomas Pfrommer (3), Peter Rennhack, Matthias Schraivogel, Jascha Seitz, Aleksandar Tolev (9) und Christian Walter (4)



Mit Siegesserie in den Endspurt

23.02.2019

Die HSG Gablenberg-Gaisburg besiegt nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang den TSV Schmiden 3 mit 25:20 (8:9)

Abhaken und die zwei Punkte auf der Habenseite verbuchen, hieß es bei der HSG Gablenberg-Gaisburg nach dem glanzlosen 25:20-Erfolg gegen die dritte Mannschaft des TSV Schmiden. Nachdem die Stuttgarter in der ersten Hälfte reihenweise Fahrkarten schossen, steigerte sich der Tabellenzweite in den zweiten dreißig Minuten und fuhr am Ende den dritten Sieg in Serie ein. „Überzeugend geht mit Sicherheit anders, aber danach fragt hinterher keiner mehr“, fasste HSG-Trainer Alexander Adam die Partie zusammen und hakte das Spiel unter der Kategorie Pflichtsieg ab.

Gegen die Gäste aus Schmiden waren die GaGas der nominelle Favorit, verpasste es aber diese Rolle auf dem Spielfeld umzusetzen. Zwar lagen die Hausherren zur 16. Spielminute mit 5:3 vorn, scheiterten jedoch immer wieder am gut aufgelegten Keeper der Gäste und lagen so acht Minuten später mit 5:7 im Hintertreffen. Besser lief es in der Defensive, sodass nach dem Treffer von Jascha Seiz mit nur einem Tor Rückstand beim Stand von 8:9 die Seiten gewechselt wurden. Im zweiten Durchgang nahm die HSG dann das Heft in die Hand und drückte aufs Tempo. Auch die Trefferquote passte nun und so lagen die Gastgeber schnell mit 15:12 (42.) vorne. Diesen Vorsprung ließ sich das Team aus dem Stuttgarter Osten nicht mehr nehmen, auch wenn Schmiden nochmals auf 16:17 verkürzen konnte. Letztlich setzte sich die spielerisch stärkere Mannschaft durch und feierte mit dem 25:20 den dritten doppelten Punktgewinn in Serie. „Damit können wir gestärkt in die fünf letzten Partien gehen, die mit Sicherheit nicht einfach werden“, blickt Adam auf den Endspurt der Saison voraus. Hier treffen die GaGas unter anderem in eigener Halle auf den punktgleichen Tabellenführer VfL Waiblingen 3 und den TSV Alfdorf/Lorch 2, der drei Minuspunkte hinter der HSG Gablenberg-Gaisburg liegt. Es bleibt also spannend im Rennen um die Meisterschaft und die zwei Aufstiegsplätze.

Für die HSG Gablenberg-Gaisburg spielten: Florian Härter und Sebastian Engler (im Tor), Tim Baumann (3), Philipp Eisele, Joshua Fischer (2), Felix Lang (6/5), Thomas Pfrommer (2), Jascha Seitz (2), Matthias Schraivogel (2), Aleksandar Tolev (5), Moritz Trapp (1) und Christian Walter (2).




Doppelt wichtiger Auswärtssieg

16.02.2019

Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg holen durch das 27:22 (15:12) bei den TSF Welzheim beide Punkte und vergrößern im Aufstiegsrennen den Vorsprung

Die Revanche ist geglückt. Nachdem die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg im Hinspiel in eigener Halle gegen Mitabsteiger TSF Wezheim beim 28:28 noch den ersten Punktverlust der Saison hinnehmen mussten, schnappte sich das Team aus dem Stuttgart Osten nun beide Zähler. Mit 27:22 wurde ein verdienter Auswärtssieg eingefahren, der aufgrund der anderen Ergebnisse vom Wochenende doppelt wichtig war. Der TSV Alfdorf/Lorch 2, einer der zwei direkten Konkurrenten um die Aufstiegsplätze, kassierte eine Niederlage, wodurch sich der Vorsprung der HSG wieder auf drei Punkte erhöhte. „Das hat den Sieg natürlich nochmals versüßt und war die Belohnung für eine insgesamt gute Leistung in einem schweren Auswärtsspiel“, freute sich Trainer Alexander Adam.

Die GaGas gerieten bei der Partie im Welzheimer Wald zwar im ersten Angriff mit 0:1 in Rückstand, drückten dann aber mächtig aufs Gaspedal. Innerhalb von neun Minuten zogen die Stuttgarter auf 8:2 davon und hatten die Partie, angetrieben von einem sehr starken Aleksandar Tolev, der in der ersten Hälfte sieben Tore markieren konnte, eigentlich unter Kontrolle. Doch die Hausherren ließen nicht locker und verkürzten schrittweise bis zur Pause auf 12:15. Zu Beginn der zweiten dreißig Minuten wendete sich das Blatt dann wieder. Die Stuttgarter kamen gestärkt sowie gut eingestellt aus der Kabine und zogen über das zwischenzeitliche 18:12 (35. Minute) auf 22:14 nach 43 Zeigerumdrehungen davon. Damit war die Partie entschieden. Auch wenn Welzheim viel probierte und auf 21:25 (57.) zwar nochmals heran kam, am doppelten Punktgewinn der Gäste änderte das nichts. Neben Tolev (8 Treffer) verdienten sich Joshua Fischer (7) und Tim Baumann (5) als Torschützen die Bestnoten. Zudem führte Philipp Eisele klug Regie auf der Rückraummitte-Position und gewann auf der offensiven Abwehrposition viele Zweikämpfe. „Es war eine geschlossene Teamleistung, die wir auch in den folgenden Partien abrufen müssen, um weiter erfolgreich zu sein“, warnte Adam mit Blick auf die Tabelle und die noch sechs ausstehenden Partien in der Bezirksklasse.

Das nächste Spiel findet am Samstag, 24. Februar statt. Im Heimspiel, Spielbeginn 19.30 Uhr, trifft die HSG Gablenberg-Gaisburg auf den TSV Schmiden 3.

Für die HSG Gablenberg-Gaisburg spielten: Florian Härter und Sebastian Engler (im Tor), Tim Baumann (5), Philipp Eisele (1), Joshua Fischer (7), Felix Golla (1), Nico Kolb (1), Felix Lang (3/2), Thomas Pfrommer, Jascha Seitz (1), Matthias Schraivogel, Aleksandar Tolev (8), Moritz Trapp und Christian Walter 




Zuhause weiter bärenstark

26.01.2019

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg gewinnen das erste Heimspiel der Rückrunde gegen den SV Remshalden 3 überzeigend mit 36:26 (16:11) und stehen vor den Wochen der Entscheidung weiter an der Tabellenspitze.

Für die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg stehen die Wochen der Entscheidung an. Nach dem erkämpften Unentschieden gegen den Tabellendritten TSV Alfdorf/Lorch 2 zum Jahresauftakt legte das Team aus dem Stuttgarter Osten mit einem überzeugenden 36:26-Erfolg gegen den SV Remshalden 2 in eigener Halle nach. Von Beginn an hatten die Hausherren die Partie im Griff. Bereits nach fünf Spielminuten war der Gästecoach beim Stand von 5:1 für die GaGas gezwungen, die Auszeit zu nehmen und sein Team wachzurütteln. Doch die HSG legte, angetrieben vom überragenden Joshua Fischer, nach. In der 13. Spielminute erzielte er seinen bis dato siebten Treffer zur 10:4-Führung. Danach nahmen sich die Gastgeber, sehr zum Unmut von Trainer Alexander Adam, eine kleine Ruhepause: „Es lief wohl einfach zu rund und wir haben uns zu sehr zurückgenommen und Remshalden wieder ins Spiel gebracht, das darf uns nicht passieren.“ Auf 10:13 (26.) kam die Mannschaft aus dem Remstal heran, ehe die HSG sich wieder fing und durch Fischer mit 16:11 zur Pause die Nase vorn hatte.

Die klaren Worte in der Halbzeit zeigten Wirkung. Innerhalb von fünf Minuten zogen die GaGas auf 22:14 davon und bestimmten fortan die Partie. Die erste zweistellige Führung (30:20) besorgte Rechtsaußen Robin Pflüger rund zwölf Minuten vor dem Ende. An diesem Vorsprung änderte sich bis zum Abpfiff nichts mehr. Mit 36:26 verbuchte der Tabellenführer zwei weitere Zähler auf der Habenseite, wodurch die Heimbilanz auf beeindruckende 15:1 Punkte anwuchs. Neben dem Spieler des Spiels, Joshua Fischer, der nicht nur wegen seiner elf Tore, sondern auch durch kluge Pässe sowie mit einer starken Abwehrleistung überzeugte, verdiente sich auch Aleksandar Tolev mit sieben Treffern Bestnoten. „Das Lob geht jedoch an die gesamte Mannschaft, die alle taktischen Vorgaben hervorragend umgesetzt hat. Bis auf die Schwächephase in der ersten Hälfte bin ich zufrieden mit dem Auftritt“, sagte Adam.

Sein Team hat nun 22:4 Punkte auf dem Konto und liegt damit weiter an der Spitze der Bezirksklasse. Positiv ist, dass die Liste der Verletzten mittlerweile kürzer geworden ist, nur Janik Weisner bleibt der Pechvogel. Nachdem der Neuzugang auf der Rückraumposition bereits in der Hinrunde sechs Spiele verpasste, zog er sich im Abschlusstraining vor der ersten Begegnung im neuen Jahr eine schwere Verletzung am Sprunggelenk zu und fällt mindestens vier Monate aus. Ebenfalls nicht mehr zur Verfügung steht Igor Ziegler-Ruiz, der kurzfristig nach Rintheim gewechselt ist. „Es hat sich jedoch bereits in den ersten Partien im Jahr 2019 bezahlt gemacht, dass der Kader breit aufgestellt ist“, so Adam. Als nächstes geht es nun am Samstagabend, Spielbeginn 20 Uhr, zum Tabellenschlusslicht SG Weinstadt 3. „Auf dem Papier eine vermeintliche leichte Aufgabe, aber wir dürfen und werden den Gegner mit Sicherheit nicht unterschätzen“, ist der Coach zuversichtlich.

Für die HSG Gablenberg-Gaisburg spielten: Florian Härter, Sebastian Engler (im Tor), Holger Banzhaf (1), Philipp Eisele, Joshua Fischer (11), Nico Kolb (1), Robin Pflüger (4), Thomas Pfrommer (3), Peter Rennhack, Jascha Seitz (3), Matthias Schraivogel (2), Aleksandar Tolev (7) und Christian Walter (4/2).





Ein Punktgewinn der Moral

13.01.2019

Das letzte Aufgebot der HSG Gablenberg-Gaisburg erkämpft sich beim TSV Alfdorf/Lorch 2 durch das 26:26 (14:13) einen wichtigen Auswärtspunkt

Die Voraussetzungen für die Auswärtspartie beim TSV Alfdorf/Lorch 2 am vergangenen Sonntag waren für die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg alles andere als rosig. Nachdem sich Janik Weisner im Abschlusstraining am Sprunggelenk verletzt hatte, Igor Ziegler-Ruiz noch im Ausland weilte, Christian Walter wegen seiner Handgelenksverletzung noch nicht spielen konnte und zudem Philipp Eisele im Urlaub war, standen dem Tabellenführer zunächst im Rückraum gerade einmal drei Spieler zur Verfügung. Zumindest meldete sich Nico Kolb zurück, der sich nach seinem Fingerbruch dick getapt in den Dienst der Mannschaft stellte und in der Abwehr einen tollen Job verrichtete. „Von daher ist das Unentschieden als sehr hoch einzuschätzen, da jeder Einzelne zu 100 Prozent Einsatz zeigte und damit die angespannte Personalsituation entzerrte“, bilanziert Trainer Alexander Adam zufrieden.

Gegen den Tabellendritten von der Ostalb zeigten die Stuttgarter von Beginn eine beherzte Leistung und ließen sich auch von dem zwischenzeitlichen 5:8-Rückstand in der 12. Spielminute nicht beirren. Angetrieben von Aleksandar Tolev, mit sieben Treffern erfolgreichster Schütze, sowie Joshua Fischer und Tim Baumann, die jeweils sechs Mal trafen, kam der Tabellenführer wieder zurück in die Partie und lag zur Pause sogar mit 14:13 in Führung. Die Gäste konnten den Vorsprung bis zum 19:17 (43. Minute) behaupten, ehe die Hausherren die Partie wieder in die Hand bekamen und ihrerseits nach 53 Zeigerumdrehungen mit 23:21 davonzogen. Doch die Moral der HSG war stark. Nachdem der gut auflegte Damir Jozic im Gehäuse der GaGas in der 57. Minute einen Strafwurf entschärfte, sorgte Felix Lang auf der Gegenseite abgezockt per Siebenmeter für die 25:24-Führung. In der spannenden Schlussphase war der Tabellendritte noch zweimal erfolgreich, ehe Kreisläufer Thomas Pfrommer 57 Sekunden vor dem Ende das Tor zum 26:26-Endstand erzielte. Alfdorf/Lorch 2 hatte zwar nochmals bei eigenem Ballbesitz die Chance, das Spiel noch zu entscheiden, doch das Abwehrbollwerk der HSG Gablenberg-Gaisburg war nicht mehr zu knacken. „Ich muss meiner Mannschaft für die tolle Einstellung und den Willen ein großes Kompliment aussprechen. Mit dem Punktgewinn können wir absolut zufrieden sein“, so Adam nach der Partie.

Auf Seiten der GaGas ist nun Regeneration angesagt, damit im nächsten Heimspiel am 26. Januar erneut eine starke Mannschaft auf dem Feld steht.

Für die HSG Gablenberg-Gaisburg spielten: Florian Härter, Damir Jozic (im Tor), Holger Banzhaf, Tim Baumann (6), Joshua Fischer (6), Felix Golla, Nico Kolb, Felix Lang (4/3), Robin Pflüger, Thomas Pfrommer (2), Peter Rennhack, Jascha Seitz (1) und Aleksandar Tolev (7). 




GaGa überwintert als Tabellenführer 

15.12.2018

Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg besiegen den im letzten Heimspiel vor der Winterpause den SV Hohenacker-Neustadt 2 mit 30:25 (13:11)

Durchatmen bei den Männern der HSG Gablenberg-Gaisburg. Nachdem das Team aus dem Stuttgarter Osten vergangene Woche die erste Niederlage der Saison einstecken musste, gab es im letzten Heimspiel der Hinrunde wieder ein Erfolgserlebnis. „Schön ist natürlich anders, aber was zählt sind die zwei Punkte, womit wir nun auf Platz eins der Tabelle überwintern“, fasste Christian Walter das Spiel zusammen. Der aktuell wegen einer Handverletzung pausierende Rückraumspieler vertrat den beruflich abwesenden Trainer Alexander Adam auf der Bank. Zunächst sah der Interimscoach in der Anfangsphase eine vor allem im Abschluss schwächelnde Mannschaft. Insgesamt sieben freie Chancen wurden vergeben, dafür präsentierte sich Torhüter Florian Härter hellwach und parierte drei Siebenmeter. „Damit hat er uns im Spiel gehalten“, so Walter. Dennoch lagen die GaGas, die neben Walter zudem auf Thomas Pfrommer, Peter Rennhack und Janik Weisner verzichten mussten, in der 16. Minute mit 6:8 im Hintertreffen. Nach der ersten Auszeit lief es dann deutlich besser. Mit einem 5:0-Zwischenspurt innerhalb von neun Minuten wurde das Spiel gedreht und die 13:11-Halbzeitführung realisiert.

Die Partie blieb jedoch weiter hart umkämpft. Es dauerte letztlich bis zur 50. Spielminute, ehe der neunfache Torschütze Igor Ziegler-Ruiz zum ersten Mal beim Stand von 24:20 den Vorsprung der Hausherren, bei denen im Verlauf der Partie auch noch Nico Kolb wegen einer Fingerverletzung ausfiel. auf vier Tore anwachsen ließ. Erst jetzt war der Widerstand der Gäste gebrochen. Linksaußen Felix Lang setzte schließlich mit seinem Treffer zum 30:22 (57.) den Schlusspunkt für die HSG, die zwar danach noch drei Gegentore kassierten, am Ende aber über zwei wichtige Punkte jubeln konnten. Weiter geht es für die GaGas erst im neuen Jahr. Mit dem Auswärtsspiel beim TSV Alfdorf-Lorch 2 wartet allerdings gleich eine schwere Aufgabe.

Für die HSG GaGa spielten: Florian Härter, Damir Jozic (im Tor), Tim Baumann (1), Philipp Eisele (2), Joshua Fischer (6), Nico Kolb (2), Felix Lang (4/1), Robin Pflüger (1), Jascha Seitz (3), und Aleksandar Tolev (2) und Igor Ziegler-Ruiz (9).






Erste Niederlage im zehnten Spiel

08.12.2018

Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg unterliegen dem VfL Waiblingen 3 auswärts nach einer schwachen zweiten Hälfte mit 23:24 (13:10).


Einen gebrauchten Tag erlebten die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg am vergangenen Samstag im Auswärtsspiel gegen den VfL Waiblingen 3. Mit 23:24 kassierten sie die erste Niederlage in der laufenden Spielzeit. „In der ersten Hälfte war es noch einigermaßen in Ordnung, aber dann haben wir völlig den Faden verloren und am Ende zurecht verloren“, sagte Trainer Alexander Adam nach dem Spiel. Dass es soweit kam, da muss sich das Team aus dem Stuttgarter Osten an die eigene Nase packen. Bereits nach acht Minuten lag der Tabellenführer mit 3:5 zurück, schaffte aber die Wende und führte zum Pausenpfiff mit 13:10. In der 37. Minuten bauten die GaGas dann den Vorsprung auf 16:12 aus und befanden sich zudem in Überzahl. Doch die Chance weiter davonzuziehen, wurde mit einem unnötigen Ballverlust sowie einem Fehlwurf vergeben. Stattdessen erzielte Waiblingen zwei Treffer in Unterzahl und war wieder unvermittelt zurück im Spiel. Das junge Waiblinger Team witterte nun seine Chance und zog auf 21:18 nach 51 Zeigerumdrehungen davon. Die HSG kämpfte sich zwar nochmals auf 20:21 bzw. 21:22 heran, war an diesem Tag jedoch nicht in der Lage, das Spiel nochmals zu drehen. „Dieser doppelte Punktverlust ist natürlich völlig unnötig. Wir haben es heute einfach nicht geschafft, unser eigentliches Leistungspotenzial abzurufen. Vielleicht kommt diese Niederlage aber auch zum richtigen Zeitpunkt, damit uns bewusst ist, dass wir noch vieles zu tun haben“, so Adam, der in dieser Begegnung auf den abwesenden Igor Ziegler-Ruiz und den verletzten Christian Walter verzichten musste. „Das kann jedoch keine Entschuldigung sein, denn wir sollten eigentlich in der Lage sein, dies zu kompensieren, aber das ist uns heute einfach nicht geglückt.“


Mit nun 17:3 Punkten liegt die HSG Gablenberg-Gaisburg weiterhin auf Platz eins der Tabelle. Dahinter rangieren die Verfolger VfL Waiblingen 3, SV Stuttgart Kickers und TSV Alfdorch/Lorch 2, die jeweils sechs Minuspunkte auf dem Konto haben. Vor Weihnachten wartet auf die GaGas am kommenden Samstag um 17.45 Uhr in eigener Halle noch die Aufgabe SV Hohenacker-Neustadt 2, ehe am 13. Januar das schwere Auswärtsspiel in Lorch ansteht. 

Für die HSG GaGa spielten: Florian Härter, Damir Jozic (im Tor), Tim Baumann, Philipp Eisele (2), Joshua Fischer (1), Nico Kolb (2), Felix Lang (2/1), Robin Pflüger (2), Thomas Pfrommer (3), Peter Rennhack, Jascha Seitz (1), Janik Weisner (5/2) und Aleksandar Tolev (5)





Im Schongang zum nächsten Sieg

 02.12.2018

Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg besiegen den MTV Stuttgart 2 in eigener Halle mit 39:24 (18:14) und blieben damit auch im neunten Spiel ungeschlagen.

Das Spiel am Sonntagnachmittag des ersten Advents sorgte bei den Zuschauern in der Zeppelinhalle nicht gerade für Begeisterungsstürme, auch wenn das Endergebnis von 39:24 für die HSG Gablenberg-Gausburg gegen den MTV Stuttgart 2 doch sehr deutlich ausfiel. „In der Abwehr haben wir zu viel zugelassen, dafür war die Angriffsquote in Ordnung“, sagte Trainer Alexander Adam nach der Partie.

Der Tabellenführer startete zunächst sehr gut und lag in der 5. Spielminute bereits mit 5:1 in Führung. Anstatt jedoch weiter davonzuziehen, schaltete die HSG in der Defensive einen Gang zurück und lud den Gegner zu einfachen Toren ein. Am Abstand änderte sich jedoch nichts, sodass beim Stand von 18:14 für die GaGas die Seiten gewechselt wurden. „Das war Handball im Schongang, ohne zu glänzen“, so Adam, der sah, dass sein Team das Spiel in der zweiten Hälfte weiter im Griff hatte, während sich die Gäste aus dem Stuttgarter Westen selbst schwächten. Insgesamt neun Zeitstrafen kassierte das MTV-Team nach der Pause, davon deren sechs aufgrund von „Meckern“. Nachdem die Hausherren zwischen der 30. und 40. Minute die zahlenmäßige Überlegenheit zunächst nicht ausnutzen konnten, kamen sie dann richtig ins Rollen. Von 24:19 wurde der Vorsprung auf 30:20 (50.) ausgebaut und auch danach hielt das Team aus Stuttgart-Ost das Tempo hoch. Jascha Seitz setzte knapp 30 Sekunden vor dem Abpfiff den Schlusspunkt zum 39:24. Positiv für die Gastgeber war zudem, dass Janik Weisner nach seinem längeren verletzungsbedingten Ausfall wieder wertvolle Spielzeit sammeln konnte, um sich wieder an das Team heranzuarbeiten.

Mit acht Siegen sowie einem Unentschieden liegen die GaGas weiter unangefochten auf Platz eins der Tabelle. Bis zur Winterpause stehen noch insgesamt zwei Aufgaben auf dem Programm. Zunächst kommenden Samstag um 16.15 Uhr auswärts gegen das Team des VfL Waiblingen 3 und dann noch das Heimspiel am 15. Dezember gegen SV Hohenacker-Neustadt 2.

Für die HSG GaGa spielten: Florian Härter, Damir Jozic (im Tor), Tim Baumann (4), Joshua Fischer (5), Nico Kolb (1), Felix Lang (7/6), Robin Pflüger (3), Thomas Pfrommer (2), Peter Rennhack, Jascha Seitz (4), Christian Walter (2), Janik Weisner (2), Aleksandar Tolev (3) und Igor Ziegler-Ruiz (6).





Abwehr erneut der Schlüssel zum Erfolg

17.11.2018

Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg gewinnen das Heimspiel gegen die HSG Winterbach/Weiler mit 28:15 und bauen damit die Tabellenführung aus

Zum wiederholten Mal in dieser Saison war der Abwehrriegel der Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg nur schwer zu knacken. Gelang es den Gästen der HSG Winterbach/Weiler in der ersten Halbzeit noch zehn Mal den Ball im Gehäuse der Gastgeber unterzubringen, glückte dies im zweiten Abschnitt nur ganze fünf Mal, sodass es am Ende 28:15 für Hausherren hieß. „Die Defensive ist dieses Jahr auf jeden Fall unser Glanzstück“, sagte Trainer Alexander Adam und ergänzte, „meine Mannschaft setzt im Spiel genau das um, was wir uns im Training erarbeiten. Zudem sind unsere Torhüter ebenfalls sehr stabil und liefern reihenweise gute Leistungen ab. Hinzu kommt, dass meistens die Angriffsleistung passt und es somit schwer ist, die Punkte aus der Zeppelinhalle mit zu nehmen.“

Dieses Bild zeigte sich auch im Heimspiel am vergangenen Samstagabend. Schon nach 17. Spielminuten lagen die Gastgeber mit 7:4 vorn und bauten die Führung bis zur Halbzeit auf 14:10 aus. „Wir haben zwar im Angriff einiges liegen gelassen, dennoch kamen wir nie in Bedrängnis“, so Adam. Auch in den zweiten dreißig Minuten gingen die Stuttgarter zu leichtfertig mit ihren Chancen um, packten aber in der Abwehr noch eine Schippe darauf, sodass am Ende ein deutlicher, aber glanzloser 13-Tore-Erfolg heraussprang. Mit sieben Siegen und einem Unentschieden nach acht Partien liegen die GaGas an der Tabellenspitze. Zudem ließen die Verfolger Punkte liegen, wodurch der Abstand auf drei Minuspunkte anwuchs. „Das ist natürlich schön, aber mehr auch nicht. Abgerechnet wird erst am Saisonende. Wir konzentrieren uns jetzt voll und ganz auf die drei noch ausstehenden Spiele bis zur Winterpause“, gibt Adam die Marschroute für die kommenden Wochen vor. 
Nächstes Wochenende hat der Tabellenführer spielfrei. Die nächste Aufgabe folgt am 2. Dezember mit dem Heimspiel gegen das Team MTV Stuttgart 2. Beginn ist um 16:45 Uhr. 

Für die HSG GaGa spielten: Florian Härter, Damir Jozic (im Tor), Tim Baumann (4), Holger Banzhaf, Philipp Eisele (1), Joshua Fischer (2), Robin Pflüger (4), Thomas Pfrommer (2), Jascha Seitz (2), Christian Walter (2), Aleksandar Tolev (4) und Igor Ziegler-Ruiz (7/5).






Souveräner Auswärtserfolg

11.11.2018 Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg feiern in fremder Halle beim TSV Schmiden 3 einen ungefährdeten 39:19-Sieg

Wenn die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg einmal ins Rollen kommen, dann sind sie nur schwer zu stoppen. Das musste am vergangenen Sonntag auch die Heimmannschaft des TSV Schmiden 3 erfahren. Nachdem die Begegnung zu Beginn der ersten Hälfte (5:5 nach 13 Spielminuten) noch offen war, setzte sich der Tabellenführer Mitte der zweiten Halbzeit klar ab. Innerhalb von zwanzig Minuten bauten die Gäste die 16:11-Halbzeitführung auf 29:13 aus und gewannen am Ende klar mit 20 Toren Unterschied. „Das war insgesamt eine sehr ordentliche Leistung von unserer Seite. Der Sieg war nie gefährdet und am Ende auch in der Höhe verdient“, sagte Trainer Alexander Adam. Je länger das Spiel dauerte, umso mehr verdichtete sich die Abwehrreihe des Teams aus dem Stuttgarter Osten. Die Gastgeber fanden so nur noch selten Lücken im dichten Abwehrverband und die daraus gewonnenen Ballgewinne wurden durch Tempogegenstöße in Tore umgemünzt. Erfolgreichster Schütze der Partie war wieder einmal Igor Ziegler-Ruiz mit elf Treffern, die restlichen Tore verteilten sich über die gesamte Mannschaft. So sprang am Ende ein klarer 39:19-Erfolg für die GaGas heraus, die damit die Tabellenführung eindrucksvoll untermauerten.

Mit 13:1-Punkten und einer Tordifferenz von plus 69 liegt die HSG auf Platz eins in der Tabelle, dahinter rangiert mit einem Minuspunkt mehr auf dem Konto das Team des TSV Alfdorf/Lorch 2, der Tabellendritte SV Stuttgarter Kickers hat bereits vier Minuspunkte gesammelt. „Das sieht aktuell natürlich gut aus, aber wir sind weit davon entfernt, dass wir uns beruhigt zurücklegen können“, warnt Adam. Als nächste Aufgabe wartet am Samstag in der Zeppelinhalle der Tabellensechste von der HSG Winterbach/Weiler. Spielbeginn ist um 17:45 Uhr.

Für die HSG GaGa spielten: Damir Jozic (im Tor), Tim Baumann (3), Holger Banzhaf (1), Philipp Eisele (5), Joshua Fischer (1), Felix Lang (4/1), Robin Pflüger (6/1), Peter Rennhack (3), Jascha Seitz, Christian Walter (3), Aleksandar Tolev (2) und Igor Ziegler-Ruiz (11).





Erster Punktverlust der Saison

20.10.2018

Das Spiel der HSG Gablenberg-Gaisburg gegen den TSF Welzheim endet nach einer umkämpften Partie Unentschieden mit 28:28 (10:14)

Die HSG Gablenberg-Gaisburg hat im Duell mit dem TSF Welzheim nach zuvor fünf siegreichen Spielen zwar den ersten Punktverlust der Saison hinnehmen müssen, steht aber nach dem 28:28 weiterhin auf Platz eins der Tabelle. Auch wenn wenige Sekunden vor dem Abpfiff die Emotionen zwischen den letztjährigen Absteigern nochmals hoch kochten und es zu Rudelbildungen auf dem Spielfeld kam, konnten beide Teams mit dem Punkt zufrieden sein. „Welzheim war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und wir haben die zweiten 30 Minuten bestimmt. Von daher ist die Frage nach einem gewonnenen oder verlorenen Punkt hinfällig. Das Ergebnis geht absolut in Ordnung“, sagte Trainer Alexander Adam nach spannenden 60 Minuten in der Zeppelinhalle in Stuttgart. Während die GaGas mit 11:1-Punkten weiterhin die Tabellenführung in der Bezirksklasse inne haben, liegt Welzheim mit einer Punktebilanz von 5:5 auf Platz sieben. „Im Verlauf der Saison denke ich allerdings, dass sich unser Gegner in der Tabelle weiter nach oben arbeiten wird, denn sie haben heute gezeigt, dass sie zu den besten Teams der Liga gehören“, zollte Adam den Welzheimern Respekt, die die Hausherren in den ersten 30 Minuten gehörig unter Druck setzten.

Die Abwehr, das bisherige Prunkstück der HSG, bekam in der ersten Hälfte die Angriffe des Teams aus dem Remstal nur schwer in den Griff. Dennoch stand es bis zur 25. Spielminuten Unentschieden. Bis zur Pause lief bei den Gastgebern allerdings nicht mehr viel zusammen und das Auswärtsteam zog von 9:9 auf 14:10 zum Pausenpfiff davon. Mit dem ersten Angriff der zweiten 30 Minuten erhöhte Welzheim dann sogar auf 15:10. Diesem Rückstand mussten die Hausherren dann lange hinterher laufen, ehe Igor Ziegler-Ruiz mit seinem Treffer zum 23:23 (49.) für den Ausgleich sorgte. In der spannenden Schlussphase wogte dann das Spiel hin und her, doch kein Team konnte sich absetzen. Für den letzten Treffer der Begegnung zum 28:28 sorgte Christian Walter auf Seiten der GaGas nach 56 Minuten und 39 Sekunden. Beide Mannschaften hatten zwar noch die Chance auf die Entscheidung, doch ein Tor fiel nicht mehr. „Es war klar, dass wir irgendwann einmal die ersten Punkte abgeben werden. Dass es jetzt heute passiert ist, ist kein Beinbruch. Ich muss meiner Mannschaft jedoch für die kämpferische Leistung ein Lob aussprechen, das war richtig stark“, so Adam.

Bis zum nächsten Spiel hat die HSG Gablenberg-Gaisburg nun rund drei Wochen Pause, ehe am 11. November die Auswärtspartie beim TSV Schmiden 3 ansteht.

Für die HSG GaGa spielten: Damir Jozic (im Tor), Tim Baumann (1), Philipp Eisele (1), Joshua Fischer (6), Nico Kolb (4), Felix Lang (2/1), Robin Pflüger (1), Thomas Pfrommer, Peter Rennhack, Jascha Seitz (2), Christian Walter (4), Aleksandar Tolev und Igor Ziegler-Ruiz (7/1).




Abwehr erneut der Schlüssel zum Sieg

 13.10.2018

 Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg besiegen die SG Schorndorf 2 mit 32:18 und holen auch im fünften Saisonspiel beide Punkte

Das Abwehrbollwerk der HSG Gablenberg-Gaisburg war wieder einmal nur schwer zu knacken. Selten fanden die Gäste aus Schorndorf eine Lücke durch die dicht gestaffelten Reihen der Stuttgarter und was durchging, war dann zumeist eine sichere Beute des erneut gut aufgelegten Florian Härter zwischen den Pfosten. „Diese Entwicklung ist sehr positiv. Im Schnitt haben wir bisher nur 20,8 Tore kassiert, das ist ein sehr guter Wert und die Grundlage unserer derzeit erfolgreichen Spielweise“, lobte Trainer Alexander Adam nach dem deutlichen 32:18-Erfolg. Er fand aber auch ein Haar in der Erfolgssuppe, „mit der Quote im Angriff bin ich nicht ganz zufrieden. Das Erarbeiten der Torchancen war wieder gut, aber im Abschluss ist noch Luft oben. Daran müssen wir noch arbeiten.“

Der Erfolg gegen die weiterhin punktlosen Gäste aus dem Remstal war dennoch nie gefährdet. In der 23. Minute lagen die Hausherren in der heimischen Zeppelinhalle bereits mit 12:7 in Führung und bauten diesen Vorsprung bis zur Pause nochmals um einen Treffer auf 14:8 aus. Zu diesem Zeitpunkt hatte Rückraumspieler Igor Ziegler-Ruiz bereits fünf Treffer markiert, bis zum Spielende erhöhte er seine persönliche Bilanz auf insgesamt elf Tore. Aber auch alle anderen eingesetzten Spieler, Peter Rennhack nach seinem Urlaub und der noch immer angeschlagene Joshua Fischer kamen nicht zum Zug, trugen sich in die Torschützenliste ein. So konnten sich die GaGas in der zweiten Hälfte schrittweise absetzen, bis am Ende ein ungefährdeter 32:18-Sieg auf der Anzeigetafel prangte.

Für die HSG war es der fünfte Sieg im fünften Saisonspiel, was gleichzeitig die alleinige Tabellenführung für den Absteiger bedeutet, doch Adam warnt vor großer Euphorie, „der Saisonstart ist geglückt und wir freuen uns natürlich über die Momentaufnahme, aber es ist noch ein langer Weg von 17 Spielen. Von daher haben wir noch nichts erreicht!“ Positiv ist für den Coach allerdings, dass das verletzungsbedingte Fehlen von Janik Weisner sowie die Abwesenheiten von Aleksandar Tolev und Holger Banzhaf gegen die SG Schorndorf 2 gut kompensiert werden konnten. Zudem saß mit Joshua Fischer ein weiterer Rückraumspieler nur auf der Bank. „Die Breite in der Mannschaft hilft uns natürlich, aber ich muss auch die Einstellung des Teams loben, denn ohne die würde es nicht so gut laufen“, sagt Adam

Als nächste Aufgabe wartet nun die Mannschaft von TSF Welzheim, die ebenfalls in der Vorsaison abgestiegen ist. Spielbeginn der spannenden Partie ist am Samstag, 20. Oktober um 19.30 Uhr in der Zeppelinhalle.

Für die HSG GaGa spielten: Damir Jozic, Florian Härter (im Tor), Philipp Eisele (3), Joshua Fischer, Nico Kolb (2), Felix Lang (4/2), Robin Pflüger (3), Thomas Pfrommer (1), Karsten Pink (1/1), Peter Rennhack, Jascha Seitz (2), Christian Walter (5) und Igor Ziegler-Ruiz (11)




Kantersieg mit Makel

06.10.2018

Die HSG Gablenberg-Gaisburg gewinnt das Heimspiel gegen die SG Weinstadt 3 mit 40:20 (20:14) und behält weiter eine weiße Weste

Die Freude nach dem Spiel gegen die Gäste aus dem Remstal hielt sich nach dem Ende der Partie bei der HSG Gablenberg-Gaisburg in Grenzen. „Ein Pflichtsieg, mehr aber auch nicht“, sagte Trainer Alexander Adam, der trotz des deutlichen 40:20-Erfolges nicht in Euphorie schwelgte. Vor allem die Abwehrleistung in der ersten Hälfte und das fahrlässige Auslassen zahlreicher Torgelegenheiten stießen dem 45-jährigen Coach auf. „Das soll mit Sicherheit nicht überheblich klingen, aber, dass wir in den ersten dreißig Minuten 14 Gegentreffer kassieren, das geht überhaupt nicht“, so Adam, der bereits in der 15. Minute beim Stand von 8:8 eine Auszeit nahm, um sein Team aufzurütteln. Doch es dauerte weitere zehn Minuten, bis die Stuttgarter aufwachten und nach dem zwischenzeitlichen 11:12-Rückstand (21. Minuten) durch einen Doppelschlag von Igor Ziegler-Ruiz mit 16:12 (26.) in Führung gingen. Bis zur Pause packte die HSG noch zwei Treffer zum 20:14 oben darauf, ehe die Seiten gewechselt wurden.

Aufgerüttelt durch die deutlichen Worte in der Kabine standen die GaGas dann zumindest in der Abwehr deutlich stabiler. Die Trefferquote blieb jedoch weiter schwach, auch wenn der aufgrund seiner noch immer anhaltenden Handgelenksverletzung nur sporadisch eingesetzte Joshua Fischer in der 48. Minute auf 30:18 erhöhte. Der Widerstand der Gäste, die bereits vor dem Spiel in der Zeppelinhalle auf dem letzten Tabellenplatz standen, war da schon komplett gebrochen. Den Schlusspunkt zum 40:20 setzte schließlich Aleksandar Tolev, wodurch der vierte Sieg im vierten Spiel eingefahren wurde. „Es ist natürlich toll, dass wir weiter ohne Niederlage sind, aber wir müssen weiter an uns arbeiten. Auch wenn wir heute den Schalter nochmals umlegen konnten, darf es uns in den nächsten Spielen nicht passieren, dass wir mit solch einer Einstellung ein Spiel beginnen“ warnte Adam. Die Chance für den Tabellenführer dies zu zeigen, gibt es bereits kommenden Samstag in der Zeppelinhalle gegen das bislang noch punktlose Team der SG Schorndorf 2. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Für die HSG GaGa spielten: Damir Jozic, Florian Härter (im Tor), Holger Banzhaf (1), Philipp Eisele (1), Joshua Fischer (2), Nico Kolb (7), Felix Lang (4), Robin Pflüger, Jascha Seitz (1), Aleksandar Tolev (3), Janik Weisner (7), Christian Walter (2) und Igor Ziegler-Ruiz (12).





Mit Wille und Einsatzbereitschaft

29.09.2018 Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg gewinnen beim SV Remshalden 3 mit 25:23 (12:10)

Auch nach dem zweiten Auswärtsspiel der Saison behält die Männermannschaft der HSG Gablenberg-Gaisburg ihre weiße Weste. Mit 25:23 gewinnen die Stuttgarter beim SV Remshalden 3 und haben damit bei allen drei Spielen der laufenden Saison das Feld als Sieger verlassen. „Es war mit Sicherheit kein handballerischer Leckerbissen, aber auch solche Spiele müssen erst einmal gewonnen werden“, sagte Trainer Alexander Adam nach der Partie.

Die Voraussetzungen für das Duell im Remstal waren im Vorfeld alles andere als rosig gewesen. Allein vier Spieler konnten unter Woche wegen Verletzung und Krankheit nicht trainieren, zudem waren bis zu sechs Spieler beruflich oder privat verhindert, sodass nur ein eingeschränkter Trainingsbetrieb möglich war. Zudem hatten sich fünf Spieler im Vorfeld für die Partie abgemeldet. „Das war natürlich alles andere als optimal, aber im Vergleich zum Vorjahr sind wir breiter aufgestellt und konnten diese Ausfälle kompensieren“, so Adam. Daher stand bei der HSG auch eine schlagkräftige Mannschaft auf dem Feld, die kurz vor Ende der ersten Halbzeit durch den fünffachen Torschützen Robin Pflüger auf 12:8 davon zog. Dieser komfortable Vorsprung war jedoch nur von kurzer Dauer. Wie in den Minuten zuvor vertändelten die GaGas zweimal leichtfertig den Ball und Remshalden verkürzte mit dem Pausenpfiff auf 10:12. 

Somit blieb die Partie auch in der zweiten Hälfte spannend. Den besseren Start erwischten allerdings die Hausherren, die sich auf 17:15 in der 43. Spielminute absetzen konnten. Angetrieben von Spielmacher Christian Walter kamen die Gäste jedoch wieder heran und gingen in der 52. Minute durch den Treffer von Routinier Holger Banzhaf zum 22:21 erstmals wieder in Führung. In den letzten acht Minuten schaffte die Dritte aus Remshalden zwar noch zweimal den Ausgleich, aber im Gegenzug legten der trotz Handgelenksverletzung stark aufspielende sechsfache Torschütze Joshua Fischer und Robin Pflüger wieder nach. Zudem stand die Abwehr zum wiederholten Mal kompakt und ließ ab der 55. Minute keine Treffer mehr zu. Den Schlusspunkt zum umjubelten Auswärtssieg setzte dann zwanzig Sekunden vor dem Ende Holger Banzhaf zum 25:23. „Das war heute ein Sieg des Willens und der Einsatzbereitschaft. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft“, so Trainer Adam zufrieden.

Für den Tabellenführer der Bezirksklasse geht es am Samstagabend mit der Partie gegen die SG Weinstadt 3 weiter. Spielbeginn in der Zeppelinhalle ist um 19.30 Uhr.

Für die HSG GaGa spielten: Damir Jozic, Florian Härter (im Tor), Holger Banzhaf (2), Tim Baumann, Philipp Eisele, Felix Golla, Joshua Fischer (6), Felix Lang (4/3), Robin Pflüger (5), Thomas Pfrommer, Karsten Pink, Aleksandar Tolev (3) und Christian Walter (5).




Stabile Abwehr und hohes Tempo

 22.09.2018 Die HSG Gablenberg-Gaisburg gewinnt den Heimspielauftakt gegen den SV Stuttgarter Kickers mit 25:18 (11:12)

Auch im zweiten Spiel der noch jungen Saison konnten die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg beide Punkte holen. Für das Team aus dem Stuttgarter Osten war es nach dem Pokalsieg eine Woche vor dem Rundenbeginn der dritte Sieg im dritten Pflichtspiel. Bis dieser Erfolg allerdings feststand, war es ein hartes Stück Arbeit, da sich das Team vom SV Stuttgart Kickers nach Kräften wehrte. Die „Blauen“ konnten die ersten 30 Minuten sogar für sich entscheiden und lagen zum Pausenpfiff mit 12:11 vorne. „Unser Gegner hat in der ersten Hälfte stark gespielt und uns gefordert. Wir haben jedoch auch einige Torchancen ausgelassen und uns zu viele technische Fehler geleistet. Dank unserer guten Abwehr sind wir jedoch dran geblieben und haben dann in der zweiten Halbzeit das Spiel in die Hand genommen“, so Trainer Alexander Adam.

Dem erneut gut aufgelegte Linksaußen Felix Lang, mit sechs Treffern bester Torschütze, gelang es, mit seinem Tor zum 13:12 in der 35. Minute, die GaGas nach über 25 Minuten wieder in Führung zu bringen. Damit kippte die Partie in Richtung der Hausherren, die in der Defensive wenig zuließen und mit ihrem schnellen Umschaltspiel zu einfachen Toren kamen. Beim 22:17 (53. Minute) durch den starken Joshua Fischer, der fünf Tore markierte, war dann die Partie entscheiden. „Ich muss meiner Mannschaft insgesamt ein Kompliment machen. Es war beeindruckend, wie sie es geschafft hat, in der zweiten Halbzeit den Schalter umzulegen und die Partie zu drehen“, lobte Adam. Positiv ist für den Coach zudem, dass er im Gegensatz zu den Vorjahren auf einen breit aufgestellten Kader zurückgreifen und somit immer frische Spieler, wie am Wochenende Nico Kolb und Christian Walter, bringen kann, die neuen Schwung sowie Entlastung bringen. Mit Philipp Eisele vom VfL Kirchheim/Teck hat zudem gegen die Kickers ein weiterer Neuzugang seine Einsatzpremiere im Trikot der HSG gefeiert. „Diese neue Variabilität macht uns für jeden Gegner schwer ausrechenbar und wir können zudem urlaubsbedingte Abwesenheiten, wie die von Jascha Seitz und Igor Ziegler-Ruiz ausgleichen.“

Weiter geht es am kommenden Samstagabend mit der Auswärtsbegegnung beim SV Remshalden 3. Anpfiff ist um 20 Uhr.

Für die HSG GaGa spielten: Damir Jozic, Florian Härter (im Tor), Holger Banzhaf, Philipp Eisele (1), Joshua Fischer (5), Nico Kolb (2), Felix Lang (6), Robin Pflüger (1), Thomas Pfrommer (2), Karsten Pink, Aleksandar Tolev (2), Christian Walter und Janik Weisner (6/3).





Erfolgreicher Saisonauftakt mit Auswärtssieg

16.09.2018 Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg setzen sich nach einer insgesamt überzeugenden Leistung gegen den SV Hohenacker-Neustadt 2 mit 31:25 (19:12) durch.

Mit zwei Punkten im Gepäck sind die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg von der Auswärtsaufgabe beim SV Hohenacker-Neustadt zurückgekehrt und haben dabei über weite Strecken der Begegnung den positiven Eindruck aus der Vorbereitung bestätigt. Am Ende siegte der Absteiger zum Saisonauftakt in der Bezirksklasse souverän mit 31:25. „Gute Ergebnisse in der Vorbereitung, darunter der 25:24-Pokalerfolg gegen Oeffingen 2, sind zwar schön, aber die letztliche Gewissheit, wo man steht, gibt es nur unter Wettkampfbedingungen. Von daher bin ich natürlich zufrieden, wobei es noch ein paar Dinge gibt, an denen wir noch arbeiten müssen, aber es war schon sehr ordentlich“, so Trainer Alexander Adam.

Vor allem der Auftritt in der ersten Hälfte erfreute den Coach des Teams aus dem Stuttgarter Osten. Nachdem es in der 13. Spielminute noch 7:7 Unentschieden stand, drückte die HSG, angetrieben vom starken Neuzugang Janik Weisner auf der Spielmacherposition, aufs Tempo. Mit Erfolg. Innerhalb von zehn Minuten erhöhten die Gäste auf 15:8 und hielten diesen Vorsprung bis zum Pausenpfiff (19:12). Zu Beginn der zweiten dreißig Minuten gönnten sich die GaGas dann eine kurze Ruhepause und die Hausherren verkürzten auf 18:22 (43. Minute). Doch die Verhältnisse wurden schnell wieder zurecht gerückt. Mit einem weiteren Zwischenspurt wurde der Deckel auf den Auswärtssieg darauf gepackt. Spätestens beim 29:20 durch den sechsfachen Torschützen Joshua Fischer neun Minuten vor dem Ende war die Partie entschieden und die Luft etwas raus. Hohenacker-Neustadt 2 nutzte dies, um noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben. Neben dem achtfachen Torschützen Weisner, kam von der HSG Friedrichshafen-Fischbach, zeigten sich auch Youngster Felix Lang, der aus der Zweiten in den Kader der Ersten aufrückte, und Igor Ziegler-Riuz mit sieben Treffern als besonders stark im Abschluss.

Kommendes Wochenende steht dann das zweite Saisonspiel für die HSG Gablenberg-Gaisburg auf dem Programm. Am Samstagabend gastiert zum ersten Heimspiel der Saison das Team des SV Stuttgarter Kickers in der Zeppelinhalle. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Für die HSG GaGa spielten: Damir Jozic, Florian Härter (im Tor), Holger Banzhaf (1), Joshua Fischer (6), Nico Kolb, Felix Lang (7/3), Robin Pflüger (1), Thomas Pfrommer (1), Peter Rennhack, Aleksandar Tolev, Janik Weisner (8) und Igor Ziegler-Ruiz (7).  




Die Hoffnung lebt

Durch den 36:32-Auswärtserfolg beim SC Korb können die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg weiterhin vom Klassenerhalt in der Bezirksliga schaffen
Die HSG Gablenberg-Gaisburg hat sich im Abstiegskampf zurückgemeldet. Mit einem hart erkämpften 36:32-Erfolg beim SC Korb feierte das Team aus dem Stuttgarter Osten einen wichtigen Auswärtssieg und kann damit weiterhin vom Klassenerhalt träumen. Routinier Holger Banzhaf, der den familiär verhinderten Trainer Al...exander Adam auf der Bank vertrat, lobte hinterher: „es war eine geschlossene Teamleistung und es hat fast alles funktioniert. Einzig die Abwehrleistung hätte besser sein dürfen, aber der Sieg zählt und wir können weiter hoffen.“ In der torreichen Begegnung erwischten die HSG-Spieler den besseren Start, verpassten es jedoch, aus der zwischenzeitlichen 6:3-Führung (7. Minute) Kapital zu schlagen. Die Hausherren, die in der gesicherten oberen Tabellenhälfte stehen, fanden jedoch in der Folgezeit die richtigen Mittel, um die Partie zu drehen. 17:11 stand es nach 24. Spielminuten. Banzhaf reagierte und stellte in der Abwehr um. Diese Maßnahme brachte Erfolg, denn bis zur Pause kamen die GaGas auf 14:17 heran. 
Es dauerte jedoch bis zur 40. Spielminute, ehe den Stuttgartern, angetrieben von Rückraumspieler Aleksandar Tolev und dem starken Damir Jozic zwischen den Pfosten, der insgesamt fünf Siebenmeter hielt und zahlreiche Würfe entschärfte, der Ausgleich zum 21:21 gelang. In der 47. Spielminute gingen dann die Gäste erstmals durch den Treffer von Joshua Fischer mit 26:25 in Führung. Der Youngster war danach kaum zu stoppen. Innerhalb von zehn Minuten markierte der 20-jährige Rückraumspieler fünf weitere Treffer. Mit seinem zehnten Treffer erhöhte Fischer auf 34:30 in der 58. Minute – die Entscheidung. Auch wenn Korb nochmals auf 34:36 77 Sekunden vor dem Ende verkürzen konnte, brachte die HSG den verdienten 36:32-Erfolg nachhause. 
„Ein Lob an meine Mannschaft und ein großes Dankeschön an Holger für diesen Auswärtscoup“, freute sich Trainer Alexander Adam aus der Ferne. Durch den Sieg ist sein Team nun punktgleich mit den TSF Welzheim, dem Vorletzten der Tabelle, und kann somit wieder vom Klassenerhalt hoffen. In den zwei letzten Partien der Saison muss jedoch mindestens einmal gewonnen werden. 


Für die HSG Gablenberg-Gaisburg spielten: Sebastian Engler, Damir Jozic (1); Thomas Pfrommer (1), Christian Walter (2), Jascha Seiz (2), Nico Kolb (4), Piotr Sielecki (5), Joshua Fischer (10), Karsten Pink (1), Tim Baumann (2) und Aleksandar Tolev (8/1).


 


An den Nerven gescheitert

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg verlieren das Lokalderby gegen den MTV Stuttgart mit 23:26 (21:26) und sind nun unter Zugzwang
Jetzt wird es eng für die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg. Nach der 23:26-Niederlage gegen den MTV Stuttgart liegt das Team aus dem Stuttgarter Osten weiter auf dem letzten Tabellenplatz. „Wie haben es im Lokalderby verpasst, uns selbst etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. In den kommenden vier Partie...n haben wir nur noch Endspiele“, sagt Trainer Alexander Adam.
Dabei wäre für die Hausherren gegen den MTV am Ende eigentlich mehr drin gewesen, doch die HSG scheiterte insgesamt viermal vom Siebenmeterpunkt, ließ zudem einige klare Torchancen liegen und produzierte zahlreiche technische Fehler. Vor allem in der ersten Halbzeit kamen die Gastgeber schlecht in Tritt und lagen nach 19. Minuten mit 6:12 im Hintertreffen. Kurz nach der Pause wuchs der Abstand dann sogar auf 19:12 (33.) an, ehe die GaGas die Aufholjagd starteten. 13 Minuten vor dem Ende war das Spiel dann beim Stand von 19:21 eigentlich wieder völlig offen. Doch in der entscheidenden Phase der Partie machten die Nerven den Gastgebern einen Strich durch die Rechnung. Sowohl Igor Ziegler-Ruiz als auch Christian Walter konnten die Strafwürfe nicht im Tor unterbringen und auch sonst fehlte die letzte Durchschlagskraft. So dauerte es knapp zehn Minuten, bis Joshua Fischer den nächsten Treffer zum 20:24 (57.) markierte. Zu spät, der MTV Stuttgart rettete den 26:23-Erfolg über die Zeit. „In der Summe waren es einfach zu viele Fehler. Jedes Mal, wenn wir wieder dran waren, sind wir uns selbst im Weg gestanden“, so Adam. 
Ein Blick auf die Tabelle zeigt, wie sehr sich die Situation im Abstiegskampf mit dieser Niederlage verschärft hat. Bei noch vier ausstehenden Spielen für die GaGas beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer aufgrund des schlechteren direkten Vergleiches drei Punkte. „Wir dürfen nicht aufgeben und müssen weiter an uns glauben, damit wir uns noch selbst retten können“, gibt Adam den Weg für den Rest der Runde vor.

Für die HSG Gablenberg-Gaisburg spielten: Sebastian Engler, Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer (3), Christian Walter (2), Jascha Seiz (1), Nico Kolb (2), Robin Pflüger, Joshua Fischer (8/4), Karsten Pink (1), Peter Rennhack, Tim Baumann, Mahir Petekbasi, Felix Görtz und Igor Ziegler-Ruiz (6). 




Aufwärtstrend gestoppt

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg verlieren beim EK/SV Winnenden mit 24:30 (11:14)
Nach zwei Siegen in Folge kassierten die Männer HSG Gablenberg-Gaisburg wieder eine Niederlage. Beim Tabellenvierten unterlagen die Stuttgarter mit 24:30 und haben damit im Abstiegskampf einen Rückschlag erlitten. „Es war eigentlich mehr drin. Wir habe es allerdings, vor allem in Überzahl verpasst, unsere Chancen zu nutzen. Außerdem haben wir in Summe zu viele ...Fehlwürfe gehabt“, haderte Trainer Alexander Adam nach der Partie am späten Sonntagnachmittag. 
Dabei war die HSG, bei denen drei Spieler verletzt passen mussten, darunter Aleksandar Tolev, der sich in der Vorwoche eine Bänderverletzung zugezogen hatte, ordentlich in die Partie gestartet und lag in der 18. Spielminute noch mit 9:8 in Front. Doch es dauerte dann über zehn Minuten bis die GaGas den Ball wieder im gegnerischen Tor unterbringen konnten. Neben den besagten Fehlwürfen kamen noch diverse Abspielfehler in dieser Schwächephase hinzu. Dennoch waren die Gastgeber nur auf drei Tore davon gezogen und lagen zur Pause bei 14:11-Führung in Schlagdistanz. Die Gäste aus dem Stuttgarter Osten blieben zwar dran, schafften es allerdings trotz mehrfacher nummerischer Überzahl nicht, den Ausgleich zu erzielen. Die letzte Chance bot sich in der 54. Spielminute, als Kreisläufer Thomas Pfrommer zum 22:24 verkürzte und der Winnender Abwehrspieler zudem eine Zeitstrafe kassierte. Um die Unterzahl zu verhindern, nahmen die Gastgeber den Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers für den Angriff heraus – mit Erfolg. Während die HSG trotz Überzahl ohne Treffer blieb, erhöhte Winnenden vorentscheidend auf 26:22 und brachte die Führung zum 30:24 ins Ziel. 
Mit dieser Niederlage sind die Stuttgarter wieder auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht, da die direkten Konkurrenten ihrerseits punkten konnten. „Der Abstiegskampf bleibt bis zum letzten Spieltag spannend. Natürlich sind wir jetzt unter Zugzwang und dürfen uns keine Ausrutscher mehr erlauben“, blickt Trainer Adam voraus. Nächstes Wochenende gastiert der MTV Stuttgart zum Derby in der Zeppelinhalle. Gegen das Team aus dem Stuttgarter Westen, das nur drei Punkte vor der HSG liegt, ist ein Sieg Pflicht. 


Für die HSG Gablenberg-Gaisburg spielten: Sebastian Engler, Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer (1), Christian Walter (1), Jascha Seiz (1), Holger Banzhaf (1), Nico Kolb (2), Robin Pflüger (2), Piotr Sielecki (6/3), Joshua Fischer (1), Karsten Pink (1), Peter Rennhack (2) und Igor Ziegler-Ruiz (6/1).
 





 GaGa gibt die rote Laterne ab

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg setzen ihren Aufwärtstrend fort und bezwingen die SG Weinstadt 2 mit 23:21 (13:11) 
Jetzt hat es auch zuhause geklappt. Mit dem ersten doppelten Punktgewinn in der heimischen Zeppelinhalle haben die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg zudem den letzten Tabellenplatz verlassen und damit den Aufwärtstrend der Rückrunde fortgesetzt. Der 25:21-Erfolg gegen die SG Weinstadt 2 war dabei der zweite Sieg in Folge für das Team aus dem Stuttgarter Osten. „Ein großes Kompliment an meine Mannschaft für die großartige kämpferische Leistung. Besonders freut es mich, dass wir den Sieg von letzter Woche bestätigt haben und den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen weiter verkürzen konnten“, sagte Trainer Alexander Adam nach der Partie.

Auf den Weg zum nunmehr dritten Sieg im fünften Spiel der Rückrunde legte sein Team eine überragende Anfangsphase hin. Erst in der 13. Spielminute konnten die Gäste das Abwehrbollwerk mit dem gut agierenden Torhüter Sebastian Engler knacken und das 1:6 erzielen. Drei Minuten später fiel dann der zweite Treffer, während die HSG bereits neunmal getroffen hatte. „Das war hervorragend, was unsere Defensive da gezeigt hat. Aber auch das Umschalten nach dem Ballgewinn war top. Leider haben wir dann zu lässig agiert und den Gegner wieder aufgebaut. Eigentlich hätten wir den Sack zumachen müssen“, so Adam zähneknirschend. Binnen elf Minuten, nach diversen Fehlwürfen und technischen Fehlern, stand es nur noch 10:11 und die Partie schien zu kippen. Bis zur Pause zogen die GaGas zwar nochmals auf 13:11 davon, aber es bleib bei einem offenen Schlagabtausch. Neun Minuten vor dem Ende stand es dann 21:21 Unentschieden und das Spiel stand auf des Messers Schneide. Adam nahm eine Auszeit und stellte sein Team nochmals ein. Mit Erfolg. Die GaGa-Abwehr besann sich nochmals auf ihre Tugenden und knüpfte an die Leistung zu Beginn an. Ohne Gegentor bei eigenen vier Treffern wurde schließlich der umjubelte Sieg eingetütet.

Wie wichtig der Erfolg war, zeigt der Blick auf die Tabelle. Der Abstand der Mannschaften zwischen Platz sieben und Platz zwölf beträgt fünf Punkte. Die HSG ist aktuell Elfter. „Bei solch engen Abständen kannst Du dir keinen Ausrutscher mehr erlauben. Es bleibt spannend bis zum Schluss“, rechnet Adam vor. Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg haben nun drei Wochen Pause, ehe dann das Spiel beim EK/SV Winnenden auf dem Programm steht.

Für die HSG Gablenberg-Gaisburg spielten: Sebastian Engler, Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer (2), Christian Walter (4), Jascha Seiz (3), Nico Kolb (2), Mahir Petekbasi (1), Robin Pflüger (2), Piotr Sielecki (4/2), Joshua Fischer (5), Karsten Pink, Peter Rennhack (1) und Aleksandar Tolev (1).





Die Formkurve zeigt wieder nach oben


Für die erste Herrenmannschaft verlief die Hinrunde sehr durchwachsen und endete auf dem letzten Tabellenplatz, der Auftakt in die Rückrunde mit zwei Auswärtssiegen gibt jedoch Hoffnung, dass der Klassenverbleib noch geschafft werden kann.

Nach drei schweren Spielen zum Saisonbeginn, die allesamt verloren gingen, stand am vierten Spieltag die Partie gegen die TSF Welzheim auf dem Programm, die für eine Wende sorgen sollte. Obwohl spielbestimmend, ging diese Partie knapp verloren und die Mannschaft von Trainer
Alexander Adam lief weiter dem Erfolgserlebnis hinterher. Einen ersten Lichtblick gab es dann im Heimspiel gegen den EK/SV Winnenden als Robin Pflüger mit Schlusspfiff für den ersten Punkt der Saison durch das 31:31 sorgte. Diesen Schwung nahmen die GaGas in das Lokalderby gegen den MTV
Stuttgart mit, schafften es jedoch nicht die Führung über die Zeit zu bringen. Wieder stand nur ein Punkt auf der Habenseite. Es folgte noch ein weiteres Unentschieden, aber auch zwei knappe Niederlagen – der erhoffte Befreiungsschlag in Form eines Sieges blieb jedoch aus. „Das war eine
ganz schwere Zeit, aber die Mannschaft hat immer zusammen gehalten, nie aufgegeben und weiter an sich geglaubt“, sagt Trainer Alexander Adam.
Als Tabellenletzter mit nur drei Pluspunkten ging es in die Rückrunde. Nach der Niederlage zum Auftakt gegen den Tabellenführer aus Remshalden, folgte dann das lang ersehnte Erfolgserlebnis. Mit 28:27 wurde in Oeffingen gewonnen. Auch wenn danach das Spiel gegen das starke Team aus
Bittenfeld verloren ging, war dieser Sieg ein Knotenlöser. Auch das zweite Auswärtspiel in Welzheim wurde nervenstark mit dem Schlusspfiff gewonnen. Damit haben die Herren 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg wieder den Anschluss an das Mittelfeld hergestellt. Nachdem die Formkurve wieder nach
oben zeigt, darf sich das wieder Hoffnung machen, am Saisonende den Kopf aus der Schlinge zu ziehen und ein weiteres Jahr in der Bezirksliga auf Torejagd gehen zu können. 



 

Sieg in letzter Sekunde

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg belohnen sich für eine starke Leistung und gewinnen die umkämpfte Auswärtspartie beim TSF Welzheim mit 24:23 (13:13)   

Die Entscheidung im Spiel zwischen der HSG Gablenberg-Gaisburg und dem Team der TSF Welzheim viel mit dem letzten Wurf der Partie. Piotr Sielecki versenkte einen fälligen Strafwurf zum umjubelten 24:23-Auswärtserfolg. „Unglaublich, was wir heute Abend für eine Energieleistung gebracht haben. Es ist toll, dass wir uns mit einem Sieg belohnen konnten“, freute sich Trainer Alexander Adam nach den spannenden 60 Minuten. 16 Sekunden vor dem Ende beim Stand von 23:23 hatte der HSG-Coach noch eine Auszeit genommen und alles auf eine Karte gesetzt. Torhüter Damir Jozic verließ seinen Kasten zu Gunsten des siebten Feldspielers, um in Überzahl beide zwei Punkte aus Welzheim mitzunehmen. Das Risiko wurde belohnt. Nico Kolb wurde auf der Rechtsaußenposition freigespielt und beim Wurfversuch regelwidrig gefoult, sodass der Schiedsrichter nicht anders konnte, als auf den Punkt zu zeigen. Der mit sieben Treffern überlegene Sielecki blieb eiskalt und netzte ein. „Natürlich war diese Entscheidung ein großes Risiko, aber in der jetzigen Situation hätte uns ein Unentschieden nicht wirklich weiter gebracht“, so der glückliche Adam.  

Bei aller Freude über den zweiten Sieg der Rückrunde blieb durch die Verletzung des sechsfachen Torschützen Igor Ziegler-Ruiz ein bitterer Beigeschmack. In der ruppigen Begegnung, die überraschend von einem Einzelschiedsrichter geleitet wurde, war der Rückraumspieler in der 47. Minute mit seinem Gegenspieler zusammengeprallt und holte sich dabei eine tiefe Platzwunde am Kinn. „Das ist natürlich sehr bitter. Fürs kommende Wochenende wird Igor auf jeden Fall ausfallen, hoffentlich nicht länger“, blickte Adam bereits auf das nächste Spiel am kommenden Samstag voraus. Hier trifft das Team aus dem Stuttgarter Osten im Heimspiel auf die SG Weinstadt 2, den Tabellennachbarn der GaGas. Mit einem Sieg kann die HSG den letzten Tabellenplatz abgeben und damit weiter Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze schaffen. Spielbeginn am Samstagabend ist um 19:30 Uhr in der Zeppelinhalle.   

Für die HSG Gablenberg-Gaisburg spielten: Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer (2), Christian Walter (1), Igor Ziegler-Ruiz (6/1), Holger Banzhaf, Nico Kolb (1), Robin Pflüger (1), Piotr Sielecki (7/2), Joshua Fischer (3), Karsten Pink, Felix Görtz (1), Peter Rennhack (1) und Aleksandar Tolev (1).

 



 

Zurück auf dem Boden der Tatsachen

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg verlieren das erste Heimspiel des Jahres gegen den TV Bittenfeld 3 deutlich mit 27:39 (13:19)

Ein Woche nach dem ersten umjubelten Sieg der Saison sind die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Im Heimspiel gegen die dritte Mannschaft des TV Bittenfeld setzte es eine deutliche 27:39-Klatsche. Viel Ursachenforschung für die Niederlage musste Trainer Ale...xander Adam nicht betreiben: „Unsere Abwehrleistung war heute absolut unterirdisch. Es ist uns eigentlich nie gelungen, die Angriffe zu unterbinden oder Zweikämpfe zu gewinnen. Dementsprechend deutlich haben wir auch verloren, zumal wir auch phasenweise im Angriff die Durchschlagskraft vermissen ließen.“

In der 5. Spielminute lagen die Stuttgarter noch mit 4:2 durch den ersten Treffer des mit neun Toren erfolgreichsten Torschützen Piotr Sielecki in Führung, ehe die Gäste das Kommando übernahmen. Knapp zehn Minuten später lagen die Bittenfelder mit 10:4 vorne, was den von Adam angesprochenen Unzulänglichkeiten geschuldet war. Die GaGas kamen zwar nochmals auf 9:11 (19. Minute) heran, mussten aber wenige Augenblicke später wieder einen Sechs-Tore-Rückstand hinnehmen. „Wir haben keine Konstanz in unser Spiel, vor allem in der Defensive, bekommen. 13 Tore in einer Halbzeit erzielen ist in Ordnung, mit 19 Gegentreffern ist es allerdings schwierig, einen Sieg einzufahren“, so Adam.

Auch eine neue Abwehrformation inklusive Systemumstellung nach der Pause brachte keinen Erfolg. Stetig wuchs der Rückstand für die Stuttgarter an, in der 50. Minute waren es beim Stand von 23:33 erstmals zehn Tore und bis zum Abpfiff packte das Team des Tabellenzweiten noch zwei Treffer drauf. „Natürlich ist Bittenfeld eine starke Mannschaft, dennoch ist die Niederlage deutlich zu hoch ausgefallen. Nach dem Erfolgserlebnis von letzter Woche hatte ich mir insgeheim mehr ausgerechnet“, sagte Adam. Die HSG Gablenberg-Gaisburg liegt nach der Heimpleite weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz und ist nun unter Zugzwang. Am kommenden Samstag gastiert das Team aus Stuttgart-Ost beim Tabellenzehnten TSF Welzheim. Für beide Mannschaften eine wegweisende Partie, den aktuell liegen zwischen ihnen vier Punkte. „Die Situation ist klar, wir müssen gewinnen, um wieder in Schlagdistanz zu kommen. Falls nicht, wird es bei dann noch ausstehenden sieben Spielen nahezu unmöglich, den Abstieg aus eigener Kraft noch abwenden zu können“, weiß Adam um die Wichtigkeit dieser Begegnung. Anpfiff in Welzheim ist um 20.00 Uhr.

Für die HSG Gablenberg-Gaisburg spielten: Sebastian Engler, Fabian Nesper (im Tor); Thomas Pfrommer (1), Christian Walter (2), Igor Ziegler-Ruiz (1), Holger Banzhaf (1), Nico Kolb (1), Mahir Petekbasi, Robin Pflüger (2), Piotr Sielecki (9), Joshua Fischer (5), Karsten Pink (1), Felix Görtz (1) und Aleksandar Tolev (3).




Der Bann ist gebrochen

Nach zwölf sieglosen Spielen starten die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg mit einem 28:27-Auswärtserfolg beim TV Oeffingen 2 in das Jahr 2018

Das Warten auf den ersten doppelten Punktgewinn hat für die erste Männermannschaft der HSG Gablenberg-Gaisburg ein Ende. Im 13. Saisonspiel konnte nach neun Niederlagen und drei Unentschieden zum ersten Mal ein Sieg bejubelt werden. Und das auch noch auswärts beim heimstarken Team des TV Oeffingen 2. Letztlich gewannen die Stuttgarter mit 28:27 und beendeten damit ihre Negativserie. „Uns allen ist eine große Last von den Schultern gefallen. Ich freue mich natürlich wahnsinnig und bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft, die sich trotz vieler Rückschläge in den letzten Wochen nie hat hängen lassen und nun mit zwei Punkten für den Einsatz belohnt wurde“, sagte Trainer Alexander Adam nach der nervenaufreibenden Partie in fremder Halle.

Den besseren Start erwischte zunächst die Landesligareserve aus Oeffingen, die in der 6. Spielminute mit 3:0 in Führung lagen. Mit dem Anschlusstreffer zum 1:3 per Sieben-Meter durch Robin Pflüger starteten die Gäste dann die Aufholjagd. Nach der ersten Findungsphase stabilisierte sich die Abwehr der Stuttgarter und stellte die Hausherren des Öfteren vor unlösbare Aufgaben. Zudem trug auch Youngster Sebastian Engler zwischen den Pfosten seinen Teil dazu bei, dass der Rückstand in der 14. Minute egalisiert wurde und die HSG danach von 7:7 auf 10:7 (18.) davonzog. Selbst eine Auszeit von Oeffingen brachte das Team aus dem Stuttgarter-Osten nicht aus dem Konzept. „Meine Mannschaft hat hoch konzentriert sowie mit großem Tempo gespielt und in der ersten Hälfte so gut wie keine Fehler gemacht“, sagte Adam, der danach sah, wie der stark auftrumpfende Spielmacher Christian Walter den Vorsprung sogar auf 16:11 (28.) ausbauen konnte. Bis zum Pausenpfiff verkürzte Oeffingen dann allerdings auf 12:16.

Erneut erwischten die Hausherren den besseren Start und schafften binnen acht Minuten nach dem Wechsel den Ausgleich zum 18:18. Von da an war das Spiel wieder völlig offen, jedoch immer mit leichten Vorteilen für die GaGas, die nur noch ein einziges Mal in Rückstand gerieten. Knapp acht Minuten vor dem Ende lag die HSG dann mit 27:24 in Front. Doch Oeffingen ließ sich nicht abschütteln und kam 20 Sekunden vor dem Ende nochmals in Ballbesitz. Die Abwehr der Gäste hielt jedoch stand und durfte nach dem abgewehrten direkten Freiwurf ausgelassen über den 28:27-Auswärtscoup jubeln. „Endlich ist der Bann gebrochen. Nachdem wir schon oft ganz nah dran waren, haben wir es heute mit etwas Glück, aber vor allem wegen unseres unbändigen Einsatzwillens geschafft, beide Punkte zu sichern. Jetzt müssen wir allerdings weiter nachlegen“, so Adam.

Wie wichtig dieser Sieg nicht nur für die Moral war, zeigt der Blick auf die Tabelle. Die HSG Gablenberg-Gaisburg ist dank des Erfolges weiter an den anderen Mannschaften dran, zum rettenden Ufer sind es allerdings weiterhin vier Punkte Abstand. „Auf uns warten noch schwere Wochen, aber vielleicht war dieser Sieg der Knotenlöser, auf den wir so lange gewartet haben“, hofft Trainer Adam.  





Nackenschlag mit dem Schlusspfiff

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg verlieren gegen den SC Korb mit 30:31 (16:15)

Freud und Leid liegen im Sport oft nah beieinander. So auch am Samstagabend in der Zeppelinhalle im Stuttgarter Osten. Während die Spieler des SC Korb in einer Jubeltraube „Auswärtssieg“ riefen, standen die Spieler der HSG Gablenberg-Gaisburg mit gesenktem Kopf da und blickten immer wieder ungläubig auf die Anzeigetafel auf der das 30:31 prangte. „So eine Niederlage vermiest Dir das ganze Wochenende“, sagte Rechtsaußen Robin Pflüger und Rückraumspieler Joshua Fischer ergänzte, „das ist doch einfach Mist! Da kämpfst Du von der ersten bis zur letzten Minute und verlierst am Ende das Ding.“ 

33 Sekunden zuvor war die Handballwelt der GaGas noch in Ordnung. Beim Spielstand von 30:30 hatte Korbs Torhüter noch einen Wurf von Rechtsaußen Robin Pflüger zum Einwurf abwehren können, wodurch die Hausherren in Ballbesitz blieben. Zudem war durch die Torwartberührung das drohende Zeitspiel aufgehoben. Trainer Alexander Adam nahm eine Auszeit und gab die Marschrichtung vor: den Punkt sichern und wenn ein Abschluss kommen sollte, dann ganz kurz vor dem Ende. Doch es kam anders. Bereits 13 Sekunden vor dem Abpfiff warf Igor Ziegler-Ruiz aufs Tor. Korbs Keeper wehrte ab, brachte schnell den Ball nach vorne und letztlich über Linksaußen landete das Spielgerät im Tor der Gastgeber. „Das war natürlich ein Nackenschlag für uns, denn wir haben ein tolles Spiel gemacht und wir hätten nach dieser Leistung mindestens einen Punkt verdient gehabt“, sagte Adam nach der Partie, dem anzusehen war, wir sehr ihm die Niederlage zu schaffen machte.

Nach einem schwachen Auftakt, Korb führte fünf Spielminuten mit 4:1, fanden die Stuttgarter immer besser in die Partie und erzielten durch Robin Pflüger in der 17. Minute die Führung zum 7:6. Diesen Vorsprung bauten die GaGas sogar auf 16:12 vier Minuten vor der Pause aus, gingen letztlich aber nur mit 16:15 in die Kabine. Erneut legten die Gastgeber in der zweiten Hälfte vor und lagen nach dem Treffer von Nico Kolb 20 Minuten vor dem Ende mit 24:21 vorn. Dann gab es jedoch einen kleinen Bruch im Spiel der HSG, was die Gäste aus dem Remstal ausnutzten und das Spiel drehten. 28:25 lag Korb in der 50. Minute vorn und hatten alle Trümpfe in der Hand. „Mit unglaublicher Moral sind wir wieder zurückgekommen. Das zeigt, dass es bei uns im Team stimmt und jeder für den anderen kämpft. Leider wurde das nicht belohnt“, so Adam. Sein Team erarbeite sich sogar die Führung zum 30:29 (58. Minute), konnte daraus aber kein Kapital schlagen. „Wenn sind nicht wie ein Tabellenletzter aufgetreten. Auch wenn es schwer ist, müssen wir weiter an uns glauben, damit der berühmte Knoten endlich platzt und wir für unsere Trainingsarbeit belohnt werden“, blickt der GaGa-Coach nach vorn. Zum nächsten Spiel empfängt die HSG Gablenberg-Gaisburg am kommenden Samstag den Aufsteiger SF Schwaikheim 2 (Spielbeginn 19.30 Uhr) in der Zeppelinhalle.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Fabian Nesper (im Tor); Thomas Pfrommer (2), Christian Walter (5), Jascha Seitz (3), Tim Baumann (1), Nico Kolb (4), Robin Pflüger (3), Joshua Fischer (5), Finn Lessig, Peter Rennhack und Igor Ziegler-Ruiz (7/3).





Rückschlag für Gaga-Männer


Die HSG Gablenberg-Gaisburg wartet nach der 24:29-Niederlage gegen den TV Obertürkheim weiter auf den ersten Saisonsieg
Mit einer vor allem in der ersten Halbzeit indiskutablen Leistung hat die Männer-1-Mannschaft der HSG Gablenberg-Gaisburg das Derby gegen das zuvor ebenfalls noch sieglose Team des TSV Obertürkheim verloren. „Das war einfach nur schlecht“, sagte Trainer Alexander Adam nach der Begegnung und ergänzte, „mit nur sechs geschossenen Tore in einer Halbzeit kannst du keinen Blumentopf gewinnen.“ Nach zuletzt zwei Unentschieden war es für die Gagas ein herber Rückschlag, wodurch sie weiterhin auf den ersten Sieg in der Saison warten müssen. Während die Abwehr sicher stand, ließ der Angriff jegliche Durchschlagskraft vermissen. „Wir haben aus dem Rückraum viel zu wenig Druck entwickelt und obendrein unsere wenigen Chancen kläglich vergeben. Über die Ursachen werden wir unter der Woche reden“, so Adam angefressen. Damit lagen die Gastgeber zur Pause mit 6:13 im Hintertreffen. Mehr noch, in der 43. Spielminute erhöhte der treffsichere Obertürkheimer Manuel Berner auf 22:10 - die Partie war zu diesem Zeitpunkt entschieden. Während die Gäste nun einen Gang zurückschalteten, betrieben die Hausherren ihrerseits Ergebniskosmetik und verkürzten in der 57. Spielminute auf 22:27. Mit diesem Fünf-Tore-Abstand ging das Spiel auch zu Ende (24:29).
„Diese Niederlage ist ein herber Rückschlag für uns. Damit ist klar, dass wir jetzt absolut unter Zugzwang sind und bis zur Winterpause noch mindestens zwei Siege einfahren müssen“, rechnet Adam vor. „ Das Leistungsniveau haben wir, jetzt muss sich der Knoten lösen. Ich bin mir aber sicher, dass wir dies gemeinsam schaffen können.“
Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler (im Tor); Christian Walter, Jascha Seitz (3), Nico Kolb (2), Mahir Petekbasi (1), Robin Pflüger (3), Piotr Sielecki (5/2), Joshua Fischer, Karsten Pink, Finn Lessig, Felix Görtz, Igor Ziegler-Ruiz (5/1) und Aleksandar Tolev (5/1).






Unentschieden im Stuttgarter Derby

Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg holen beim MTV Stuttgart einen Auswärtspunt  – Entstand 28:28

Das Lokalderby zwischen der HSG Gablenberg-Gaisburg und dem MTV Stuttgart war spannend bis zur letzten Sekunde. Mit dem letzten Angriff hatten die Gäste aus dem Stuttgarter Osten zwar nochmals die Gelegenheit, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden, aber dies misslang. „Heute hält sich die Freude etwas in Grenzen. Wir hatten das Spiel eigentlich schon entschieden und stehen am Ende nur mit einem Punkt da“, sagte Trainer Alexander Adam angefressen. Knapp zwei Minuten vor dem Schlusspfiff führte seine Mannschaft mit 28:26 und war kurz davor, sich für eine starke Leistung in fremder Halle zu belohnen. Es gelang jedoch nicht mehr, den Ball im gegnerischen Gehäuse unterzubringen und somit holten die GaGas zum zweiten Mal in Folge einen Zähler. „Schade, dass wir nicht clever genug waren, die Führung nachhause zu bringen. Trotz des Frustes muss ich meine Mannschaft für eine insgesamt gute Leistung, wenn auch nicht über die gesamten 60 Minuten loben“, so Adam.

Von Beginn an hatte die HSG das Spiel im Griff und lag durch den abermals treffsicheren und achtfachen Torschützen Felix Görtz in der achten Spielminute mit 7:4 in Führung. Diesen Vorsprung bauten die Gäste bis kurz vor dem Seitenwechsel auf 16:12 (26. Minute) aus. Danach schlich sich jedoch der Schlendrian ein, was der Tabellendritte aus dem Stuttgarter Westen direkt ausnutzte und bis zur Halbzeit auf 15:16 wieder heran kam. „Das war unnötig wie ein Kropf. Wir haben die Bälle einfach weggeschmissen und somit den Gegner wieder aufgebaut“, haderte Adam. Die deutlichen Worte in der Halbzeitansprache zeigten Wirkung. Erneut zogen die Gagas auf 18:15 davon, wurden anschließend jedoch jäh von zwei Zeitstrafen gestoppt. Die MTV-Mannschaft kam so zurück in die Partie und ging mit 22:21 (45. Minute) erstmals in Führung. In der letzten Viertelstunde wurde es dann hektisch, doch GaGa-Rückraumspieler Aleksandar Tolev behielt in der Schlussphase die Ruhe. Nervenstark traf er in den letzten sechs Minuten dreimal vom Sieben-Meter-Punkt und brachte damit sein Team immer wieder nach vorn. Zum doppelten Punktgewinn reichte es jedoch nicht. „Diesmal ist es im Gegensatz zur Vorwoche ein verlorener Zähler. Wir sind jedoch auf einem guten Weg und die Kurve zeigt eindeutig nach oben. Jetzt müssen wir allerdings nachlegen und uns belohnen“, blickt der GaGa-Coach aufs nächste Wochenende voraus. Am Samstagabend (Spielbeginn 19.30 Uhr) kommt es zum Derby gegen den ebenfalls noch sieglosen TV Obertürkheim. Für beide Teams eine wegweisende Begegnung für den weiteren Saisonverlauf.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler (im Tor); Christian Walter (1), Jascha Seitz (1), Nico Kolb, Mahir Petekbasi, Arwin Kouhestani, Robin Pflüger (4), Piotr Sielecki (1), Joshua Fischer, Karsten Pink (2), Felix Görtz (8), Peter Rennhack (1), Igor Ziegler-Ruiz (1) und Aleksandar Tolev (9/5).






Punktgewinn für die Moral

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg und das Team des EK/SV Winnenden teilen nach dem 31:31-Unentschieden die Punkte.

Mit dem Treffer zum 31:31 eine Sekunde vor dem Ende belohnten sich die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg für eine gute Leistung und verbuchten damit den ersten Punktgewinn der laufenden Saison. Robin Pflüger wurde auf der Rechtsaußenposition freigespielt und nutzte die letzte Chance zum umjubelten Unentschieden gegen den EK/SV Winnenden. „Dieser Punktgewinn ist aus mehrerlei Hinsicht unheimlich wichtig. In erster Linie allerdings für die Moral der Mannschaft, die nach vier Niederlagen in Folge, sich nun endlich für die intensive Arbeit belohnt hat. Eine weitere Pleite, und dann auch noch so denkbar knapp, wäre schwer zu verkraften gewesen“, sagte Trainer Alexander Adam nach der spannenden Begegnung.

Nach den ersten 30 Minuten wäre für die Gastgeber durchaus mehr drin gewesen. Angetrieben vom überragenden Aleksandar Tolev, der elf Treffer erzielte, sowie Rückraumspieler Felix Görtz, der achtmal den Ball im gegnerischen Tor unterbrachte, führten die GaGas in der 24. Minute mit 16:10. Die Gäste aus Winnenden schafften es jedoch bis zur Pause, begünstigt auch durch das Auslassen einiger Torgelegenheiten der Stuttgarter, den Rückstand auf 14:17 zu halbieren. „Da hätten wir den Sack zumachen müssen. Nach den vier Niederlagen zuvor hat uns in dieser Phase auch das Selbstvertrauen einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Adam.

Zu Beginn der zweiten Hälfte setzte Winnenden die Aufholjagd fort und schaffte in der 43. Minute den Ausgleich und ging im nächsten Angriff sogar 22:21 in Führung. Diese wechselte nun ständig hin und her, bis die Gäste 138 Sekunden vor dem Abpfiff den Vorsprung auf 31:29 ausbauten. Die Partie schien gelaufen, doch die Hausherren kämpften weiter und wurden schließlich mit dem Punktgewinn belohnt. „Nach diesem Spielverlauf müssen wir mit dem Punktgewinn zufrieden sein. Wir standen kurz vor der Niederlage und haben noch das Unentschieden geschafft. Das spricht für den starken Willen der Mannschaft. Ich hoffe, dass wir nach diesem Spiel in Zukunft mit mehr Selbstvertrauen auftreten können“, sagt Adam.

Als nächstes steht für die Herren das Lokalderby beim MTV Stuttgart (Samstag, 20 Uhr) auf dem Plan. Eine schwere Aufgabe, denn der letztjährige Aufsteiger ist mit drei Siegen sowie einer Niederlage in die Saison gestartet. 

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler, Florian Härter (im Tor); Jascha Seitz (3), Norman Smudzinski, Nico Kolb (1), Robin Pflüger (2), Christian Walter (1), Felix Görtz (8), Peter Rennhack (1), Igor Ziegler-Ruiz (4) und Aleksandar Tolev (11/4).






Den Faden komplett verloren 

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg unterliegen nach indiskutabler zweiter Halbzeit der SG Weinstadt 2 mit 20:30 (11:11) 

Der Fehlstart für die Männer-1-Mannschaft der HSG Gablenberg-Gaisburg ist perfekt. Auch im vierten Spiel der Saison setzte es für die Mannschaft aus dem Stuttgarter-Osten eine Niederlage, die sich damit im Tabellenkeller befindet. Dabei hatte das Spiel beim Aufsteiger aus dem Remstal vielversprechend begonnen und die GaGas lagen in der 25. Minute mit 11:8 vorn. Doch dann riss auf einmal der Faden und die Hausherren markierten kurz vor dem Seitenwechsel den Ausgleich. „Das ist kaum zu erklären. Wir hatten das Spiel eigentlich im Griff, aber es verpasst, weiter davonzuziehen“, haderte Trainer Alexander Adam. Vor allem die Abschlussquote und das Ausnutzen von Überzahlsituationen brachten Adam auf die Palme, „das war maßgeblich dafür, dass wir nicht mit einem Vorsprung in die Halbzeit gegangen sind. Damit haben wir den Gegner zurück ins Spiel gebracht, der dann, auch begünstigt von uns, die Partie zu seinen Gunsten drehen konnte. 

In den zweiten 30 Minuten setzte sich die Schlussphase der ersten Hälfte weiter fort. Während auf Seiten der Stuttgarter fast nichts mehr zusammenlief, zog Weinstadt auf 19:13 nach 41 Minuten davon. Jegliche Umstellung in Abwehr sowie Angriff bei den Gästen brachte keinen Erfolg, es gelang nicht mehr den Schalter umzulegen. Der Abstand blieb bei sechs Treffern, ehe in den letzten fünf Minuten der 30:20-Kantersieg für die Landesligareserve perfekt war. „Dem Auftritt in der zweiten Hälfte kann nichts Positives abgewonnen werden, das war einfach nur schlecht. Wir müssen das klar analysieren, dürfen uns jedoch nicht davon herunterziehen lassen, sondern werden alles daran setzen, uns gemeinsam aus dieser Situation wieder zu befreien“, so Adam. Der nächste Auftritt der HSG Gablenberg-Gaisburg folgt am Samstag, 14. Oktober um 19.30 gegen den EK/SV Winnenden in der Zeppelinhalle.  

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Florian Härter (im Tor); Jascha Seitz (3), Holger Banzhaf, Karsten Pink (1), Mahir Petekbasi, Arwin Kouhestani (4/1), Robin Pflüger (3), Nico Kolb, Christian Walter (2), Peter Rennhack (2), Igor Ziegler-Ruiz (4/1) und Aleksandar Tolev (1).







 

Weiterhin mit leeren Händen

Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg verlieren das Heimspiel gegen die TSF Welzheim mit 23:26 (9:12).Das Warten auf die ersten Punkte geht weiter. Auch im dritten Spiel der laufenden Saison kassierte die Männer-1-Mannschaft der HSG Gablenberg-Gaisburg eine Niederlage. In der heimischen Zeppelinhalle verlor das Team aus dem Stuttgarter Osten gegen die TSF Welzheim mit 23:26. "Diese Niederlage tut weh, da wir auf jeden Fall ebenbürtig mit dem Gegner waren", sagte Trainer Alexander Adam, der kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit von den Schiedsrichtern auf die Tribüne geschickt wurde. "Diese Entscheidung möchte ich nicht kommentieren, das sollen andere machen. Nur so viel, es war in jedem regeltechnischer Fehler dabei, der uns vier Minuten anstatt zwei Minuten Unterzahl beschert hat. Natürlich hätten wir Einspruch einlegen können, die Erfolgschancen sind jedoch erfahrungsgemäß gering. Mir tut es nur leid für meine Mannschaft, die danach in Unterzahl agieren musste", so Adam.Von oben verfolgte er dann das Spiel seines Teams und sah, dass seine Spieler den 9:12-Halbzeitrückstand durch Igor Ziegler-Ruiz' Sieben-Meter-Tor in der 43. Minute zum 17:17 ausgleichen konnte. Den GaGas gelang es jedoch nicht, selbst in Führung zu gehen. In der 55. Minute zog Welzheim wieder auf drei Treffer davon (20:23) davon - die Vorentscheidung. "Diese Niederlage war in mehrerer Hinsicht bitter. Letztlich müssen wir uns aber an die eigene Nase packen, da wir die Chancen in der zweiten Halbzeit nicht konsequent genutzt haben. Gut zu spielen, reicht nicht, jetzt müssen wir uns schnell mit einem Sieg belohnen", blickt Adam voraus. Kommenden Samstag geht es für die HSG Gablenberg-Gaisburg zum Auswärtsspiel beim Aufsteiger SG Weinstadt 2 (18 Uhr). Fehlen wird Rückraumspieler Felix Görtz, der sich im Spiel gegen Welzheim eine Platzwunde am Kinn zugezogen hat.Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler und Florian Härter (im Tor); Christian Walter (3), Jascha Seitz (3), Mahir Petekbasi (3), Arwin Kouhestani (2), Robin Pflüger, Nico Kolb (1), Felix Görtz, Peter Rennhack (4), Igor Ziegler-Ruiz (7/2) und Finn Lessig.






Die Einstellung und der Einsatz stimmen

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg müssen sich auswärts dem Vize-Meister des Vorjahres, TV Bittenfeld 3, mit 24:31 (13:16) geschlagen geben.

Die Gründe für die Auswärtsniederlage beim Vorjahreszweiten TV Bittenfeld 3 lagen für Alexander Adam, den Trainer der Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg auf der Hand. „In den zehn Minuten nach dem Wechsel haben wir das Spiel komplett aus der Hand gegeben. Mit unerklärliche Ballverlusten, technischen Fehlern und dem Auslassen von Torgelegenheiten haben wir Bittenfeld quasi den Sieg geschenkt“, so Adam. Bis zur Pause hatten die Stuttgarter dem starken Gegner noch Paroli geboten und an die gute Leistung der ersten Partie gegen Oeffingen angeknüpft. Doch dann folgte ein Aussetzer nach dem anderen und der Rückstand von 13:16 wuchs bis zur 40. Spielminute auf 13:23 an.

Erst danach berappelte sich das Team aus dem Stuttgarter-Osten und begann wieder Handball zu spielen. Bis auf 20:24 (51. Minute) kamen die GaGas heran und standen kurz davor das Spiel noch zu drehen. „Eine Minimalchance war da. Leider sind wir dann etwas zu viel Risiko gegangen und haben die Angriffe auch nicht mit letzter Konsequenz zu Ende gespielt. Wir müssen jedoch realistisch sein, nur wenn alles optimal für uns gelaufen wäre, hätten wir vielleicht etwas mitnehmen können“, relativiert Adam. Die Gastgeber brachten die Partie letztlich nachhause und holten sich durch das 31:24 die ersten Punkte der Saison.

Die HSG Gablenberg-Gaisburg steht nach dem zweiten Spieltag noch ohne Punkte da, hatte jedoch mit dem Vize-Meister aus Bittenfeld und dem Vorjahresvierten aus Oeffingen ein extrem schweres Auftaktprogramm. „Ich nehme aus diesen Spielen mit, dass wir eine gute Mannschaft haben, wenn auch noch nicht alle Automatismen optimal funktionieren. Die wichtigste Erkenntnis ist für mich jedoch, dass die Einstellung und der Einsatz der Mannschaft absolut stimmen. Darauf lässt sich weiter aufbauen und wir werden uns bald mit den ersten Punkten belohnen“, ist sich Trainer Adam sicher. Gelegenheit dazu gibt es bereits kommenden Samstag, 30. September, Im Heimspiel gegen den TSF Welzheim (Spielbeginn 19.30 Uhr). 

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler und Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer (1), Holger Banzhaf, Christian Walter, Mahir Petekbasi (1), Arwin Kouhestani (3), Robin Pflüger (5), Piotr Sielecki (3), Nico Kolb (2), Felix Görtz (5), Peter Rennhack (1) und Aleksandar Tolev (3).






 

Gut gekämpft, aber verloren

 

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg verlieren zum Saisonauftakt gegen den TV Oeffingen 2 mit 24:31 (9:15) Trotz einer über weite Strecken überzeugenden kämpferischen Leistung gab es am Ende für die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg im Auftaktspiel der Saison 2017/2018 nichts zu holen. Die zum Favoritenkreis in der Bezirksliga zählende Mannschaft des TV Oeffingen 2 entführte beim 31:24-Erfolg beide Punkte aus der Zeppelinhalle.


Bis zur 14. Spielminute beim Zwischenstand von 6:6 konnten die Gastgeber die Begegnung noch offen gestalten. In den kommenden acht Minuten brachten sich die GaGas jedoch selbst um den Lohn ihrer Arbeit. "Das war unnötig, da wir in dieser Phase einige Chancen liegen gelassen und zudem zwei unnötige technische Fehler gemacht haben. Hinzu kamen noch zwei Zeitstrafen, die die Oeffingen gnadenlos ausnutzte", so Trainer Alexander Adam. Neuzugang Felix Görtz, der insgesamt sechs Treffer erzielte, konnte zwar in der 23. Minute auf 7:11 verkürzen, bis zum Seitenwechsel zogen die Gäste wieder auf 9:15 davon. Auch nach Wiederanpfiff bestimmte die Landesliga-Reserve das Geschehen auf dem Platz und erhöhte bis zur 37. Minute auf 19:10. Die Hausherren gaben sich jedoch nicht geschlagen und kamen nochmals auf 21:25 (48.) heran und standen in 54. Minute nach Aleksandars Tolevs Treffer zum 24:27 sogar kurz davor, die Partie noch zu drehen. "Leider haben wir es nicht geschafft, den Sack zuzumachen und sind zu hektisch geworden", trauerte Adam der verpassten Chance nach, aber ergänzte, "dennoch ein großes Kompliment an meine Mannschaft für diese tolle kämpferische Leistung." Letztlich brachte Oeffingen das Spiel mit 31:24 nachhause, was die Dramatik der zweiten Hälfte allerdings nicht widerspiegelt.


Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler und Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer, Jascha Seitz (1), Holger Banzhaf, Nico Kolb (2), Mahir Petekbasi (2), Arwin Kouhestani (7), Robin Pflüger, Piotr Sielecki (3), Felix Görtz (6), Christian Walter und Aleksandar Tolev (3).



Berichte 2015/2016


Niederlage im Saisonfinale

Die HSG Gablenberg-Gaisburg verliert das letzte Spiel der Saison beim Bezirksliga Meister Hbi Weilimdorf/Feuerbach nach ordentlicher Leistung mit 23:32 (12:14) und landet in der Endabrechnung auf Tabellenplatz 9.

Die Spielzeit 2015/2016 hat für die HSG Gablenberg-Gaisburg mit einer Niederlage geendet. Beim schon vor der Begegnung feststehenden Bezirksmeister Hbi Weilimdorf/Feuerbach unterlag das Team aus dem Stuttgarter Osten mit 23:32. „Schade, dass es am Ende deutlich ausgefallen ist. Bis zum Anfang der zweiten Hälfte waren wir ein absolut ebenbürtiger Gegner, mussten dann aber durch die rote Karte gegen Piotr Sielecki einen Rückschlag einstecken, wodurch wir nicht mehr so schlagkräftig waren“, sagte Trainer Alexander Adam.

Zum Pausenpfiff hätte der Bezirksliga Aufsteiger sogar fast mit einer Führung in die Kabine gehen können. Einige Unachtsamkeiten, die zu unnötigen Ballverlusten führten, sowie das Auslassen klarer Torgelegenheiten verhinderte eine Führung zu Gunsten der HSG. Dennoch waren die Gäste nach einer starken ersten Halbzeit mit 12:14 dran und in Schlagdistanz. Als Tim Baumann in der 36. Minute dann den Anschlusstreffer zum 18:19 markierte lag sogar eine Überraschung in der Luft. Doch das währte nur von kurzer Dauer. Kurz darauf kassierte Sielecki, der bis dato acht Mal den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte, seine dritte Zeitstrafe und war somit zum Zuschauen verdammt. Ohne den wurfgewaltigen Rückraumspieler fehlte nun zunehmend die Durchschlagskraft, um Weilimdorf/Feuerbach noch ernsthaft in Bedrängnis bringen zu können. Die Gastgeber setzten sich bis zur 49. Minute auf 29:22 ab, damit war das Spiel gelaufen. „Wir müssen realistisch sein. Um hier zwei Punkte mitzunehmen, hätte einfach alles passen müssen. Dennoch war der Auftritt im letzten Saisonspiel absolut in Ordnung“, sagte Adam. Nach 22 Spieltagen beendet die HSG Gablenberg-Gaisburg die Saison auf Platz neun der Tabelle. „Als Aufsteiger war unser ausgegebenes Ziel der Nichtabstieg, von daher können wir mit diesem Abschneiden sehr zufrieden sein“, so der 43-Jährige Coach, der auch im nächsten auf der Bank des Bezirksligisten Platz nehmen wird.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic, Florian Schiffer (im Tor); Jascha Seiz, Holger Banzhaf (3), Tim Baumann (3), Nico Kolb (2), Robin Pflüger (1), Piotr Sielecki (8/3), Joshua Fischer (4), und Phong Hoang Xuan (2).

Sieg im letzten Saisonheimspiel

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg verabschieden sich mit einem 31:29 (13:12)-Erfolg gegen den TSV Lorch von den eigenen Fans und klettert auf Platz neun der Tabelle

Nicht schön, aber erfolgreich – so kann der letzte Saisonauftritt der Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg gegen den TSV Lorch in der heimischen Zeppelinhalle zusammengefasst werden. Mit 31:29 wurde das Team aus der Ostalb bezwungen. „Das war mit Sicherheit kein Leckerbissen. Am Ende nehmen wir die zwei Punkte allerdings gerne mit, zumal auch unsere personelle Situation in diesem Spiel angespannt war. Außerdem war es auch mal an der Zeit, im sechsten Anlauf endlich einmal gegen Lorch zu gewinnen“, sagte Trainer Alexander Adam, der sogar selbst gezwungen war, sein Team durch ein paar Einsatzminuten zu unterstützen. Mit Michael Sack, Jascha Seiz, Norman Smudzinski und Nico Kolb waren vier Spieler verletzt bzw. beruflich oder privat verhindert.

Zunächst hatten die Hausherren die Partie der beiden Bezirksligaaufsteiger im Griff, zogen in der 18. Spielminute durch Holger Banzhaf mit 9:5 davon und legten anschließend nach. Vier Minuten vor dem Pausenpfiff stellte Piotr Sielecki auf 13:8 und es sah nach einer beruhigenden Halbzeitführung aus. Doch im Gefühl, das Spiel im Griff zu haben, vertändelte die HSG zwei Bälle und ließ klare Torwurfgelegenheiten aus, so stand es wenige Zeigerumdrehungen später 13:12 als die Seiten gewechselt wurden. „Damit haben wir die Gäste wieder ins Spiel zurück gebracht und eine geruhsame zweite Halbzeit verpasst“, haderte Adam. Obwohl GaGa durch das 17:13 (34.) von Youngster Joshua Fischer schnell wieder in die Spur zurück fand, witterte der Tabellenvorletzte seine Chance und nutzte diese. In der 40. Minute war es dann soweit. In Überzahl erzielte Lorch die erste Führung zum 21:20 und erhöhte danach sogar auf 24:22 (44.). Die Partie schien zu kippen, aber die Hausherren rafften sich nochmals auf und lagen in der 50. Spielminute nach dem Treffer von Igor Ziegler-Ruiz wieder mit zwei Toren 27:25 vorn. Diesen Vorsprung ließ sich GaGa nicht mehr nehmen. Den Schlusspunkt zum 31:29 setzte Holger Banzhaf 42 Sekunden vor dem Abpfiff. Durch den doppelten Punktgewinn verbesserte sich die HSG Gablenberg-Gaisburg um einen Platz in der Tabelle auf Rang neun. Für Lorch heißt es weiterhin zittern, da das Team von der Ostalb nur aufgrund des direkten Vergleiches auf dem vorletzten Platz in der Tabelle rangiert und somit am letzten Spieltag noch absteigen kann.

Das Saisonfinale bestreitet die HSG Gablenberg-Gaisburg beim bereits feststehenden Meister und Aufsteiger Hbi Weilimdorf/Feuerbach. „Für beide Mannschaften ist die Spielzeit bereits entschieden. Von daher können beide Teams ohne Druck aufspielen, vielleicht schaffen wir ja die Sensation“, so Adam.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg:  Damir Jozic, Florian Schiffer (im Tor); Holger Banzhaf (3), Tim Baumann (1), Alexander Adam (1), Robin Pflüger (1), Piotr Sielecki (9/2), Joshua Fischer (4), Phong Hoang Xuan (4), Peter Rennhack (2) und Igor Ziegler-Ruiz (6).

Klatsche kassiert, aber Klassenerhalt geschafft

Die HSG Gablenberg-Gaisburg verliert nach schwacher Leistung beim EK/SV Winnenden mit 30:39 (7:19) hat jedoch zwei Spieltage vor dem Ende den Platz in der Bezirksliga gesichert

Unterschiedlicher konnte die Gefühlslage für die Handballer der ersten Männermannschaft der HSG Gablenberg-Gaisburg am vergangenen Wochenende nicht sein. Dem Frust über die deutliche 30:39-Niederlage gegen den Tabellennachbarn EK/SV Winnenden am Samstag, folgte die Freude über den erreichten Klassenerhalt nach den Landesligaergebnissen von Sonntagnachmittag. Mit dem SV Fellbach schwebt nur noch eine Mannschaft in der Landesliga in Abstiegsgefahr, wodurch am Ende der Saison es maximal zwei Absteiger aus der Bezirksliga gibt. Als sicherer Tabellenzehnter ist die HSG somit aus dem Schneider. „Natürlich habe ich mich über die Klatsche gegen Winnenden sehr geärgert, aber die Freude überwiegt, dass wir nun zwei Spieltage vor dem Saisonende den Klassenerhalt geschafft haben. Natürlich war es eigentlich schon nach der Vorwoche klar, dass nur noch theoretisch etwas hätte passieren können, doch sicher ist sicher“, sagte Trainer Alexander Adam wieder etwas besser gelaunt, als nach den 60 Minuten der Auswärtsbegegnung in Winnenden.

Von Beginn an lag das Team aus dem Stuttgarter Osten im Hintertreffen und konnte bis zur 25. Minute gerade einmal vier Treffer markieren. Die Gastgeber waren hingegen bis dato 14 Mal erfolgreich und hatten leichtes Spiel. „Wir hatten uns natürlich viel vorgenommen, aber nichts klappte. Wir standen schlecht in der Abwehr, produzierten zahlreiche technische Fehler und wenn wir einmal durchkamen, konnten wir den Ball nicht im Gehäuse unterbringen. Eine Halbzeit zum vergessen“, fasste Trainer Adam die ersten dreißig Minuten zusammen, nach denen Winnenden mit 19:7 in Führung lag. Die klaren Worte in der Halbzeitansprache fruchteten und die HSG war nun ein ebenbürtiger Gegner. Vor allem der Angriff war nun beweglicher und zeigte mehr Durchschlagskraft. In der Abwehr hingegen fanden die Stuttgarter jedoch zu selten die Mittel, um die Hausherren entscheidend stoppen zu können. In der 43. Minute wurde der Rückstand beim 17:26 zumindest auf unter zehn Tore verkürzt. Obwohl knapp fünf Minuten vor dem Ende der Rückstand sogar nur 28:34 betrug, war der Abstand aus der ersten Hälfte zu groß, um EK/SV Winnenden noch zu gefährden, der die Partie 39:30 gewann. „Schade, dass wir unsere Serie mit drei Spielen ohne Niederlage nicht fortsetzen konnte. Bis zum Saisonende müssen wir noch zweimal antreten. Die nächste Aufgabe wartet zuhause mit dem Tabellenvorletzen Lorch. Dieses Spiel wollen wir natürlich gewinnen, um in der Tabelle vielleicht noch auf Platz neun zu klettern“, blickte Adam auf das nächste Wochenende voraus.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic, Florian Schiffer (im Tor); Joshua Fischer (3), Holger Banzhaf, Tim Baumann (5), Nico Kolb (3), Sebastian Scheib, Robin Pflüger (3), Piotr Sielecki (11/1), Norman Smudzinski , Michael Sack (4), Phong Hoang Xuan und Peter Rennhack.

Klassenerhalt in greifbarer Nähe

Die HSG Gablenberg-Gaisburg schlägt den SC Korb im Heimspiel mit 29:27 (14:12) und kann in Sachen Nichtabstieg schon fast einen Knopf dran machen.

Mit dem dritten Spiel in Folge ohne Niederlage hat die HSG Gablenberg-Gaisburg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. In einer spannenden Begegnung konnte sich das Team aus dem Stuttgarter Osten gegen den SC Korb mit 29:27 (14:12) durchsetzen und kann nicht mehr vom zehnten Tabellenplatz verdrängt werden. „Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben uns für eine tolle kämpferische Leistung mit zwei Punkten belohnt“, sagte Trainer Alexander Adam nach dem Sieg.

Das Spiel war über die gesamten 60 Minuten hart umkämpft und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. In der 13. Spielminute erzielte der treffsichere Rückraumspielern Igor Ziegler-Ruiz durch Siebenmeter zwar die erstmalige Zwei-Tore-Führung zum 7:5, aber die Gäste glichen weinige Zeigerumdrehungen später zum 10:10 (21.) wieder aus. Bis zur Pause bekam die HSG etwas Oberwasser und so wurden beim Stand von 14:12 die Seiten gewechselt.

Mitte der zweiten Halbzeit drohte dann die Begegnung zu kippen. Die Stuttgarter standen zwar in der Abwehr sicher und bekamen mehrfach die Chance zum Tempogegenstoß, scheiterten jedoch häufig freistehend am gut aufgelegten Korber Torhüter Christian Steffan. Die Folge, nach 17:14-Führung lag die HSG in der 45. Minute mit 19:20 im Hintertreffen. „In dieser Phase hätten wir schon den Deckel drauf machen können, mussten dann aber wieder in die Spur zurück finden, um die Punkte einzufahren“, so Adam. In den letzten sieben Minuten der Begegnung fand die Spannung dann ihren Höhepunkt. Zunächst erzielte der überragende Abwehrspieler und GaGa-Neuzugang Michael Sack, er kam zur Winterpause aus Bayern nach Stuttgart, zwei Tore in Überzahl und sein Team lag 25:23 (56.) in Front. Doch keine zwei Minuten später stand es wieder 26:26-Unentschieden. GaGa-Trainer Adam nahm die Auszeit, um sein Team auf die letzten 150 Sekunden einzustellen. Mit Erfolg: Ziegler-Ruiz, mit zehn Toren der erfolgreichster Torschütze des Abends, netzte zum 27:26 ein, die Entscheidung stand jedoch weiter auf des Messers Schneide. Youngster Joshua Fischer, der vier Tore markierte, kassierte im Gegenzug eine Zeitstrafe, aber die Gäste aus Korb konnten daraus kein Kapital schlagen. Dagegen bauten in Unterzahl Peter Rennhack und Ziegler-Ruiz die Führung auf 29:26 aus und die Partie war 50 Sekunden vor dem Ende gelaufen. Der Treffer zum 27:29 war somit nur noch eine Randnotiz.

Der Jubel nach dem Sieg fiel entsprechend groß auf Seiten der HSG Gablenberg-Gaisburg aus. Nach den Ergebnissen des Wochenendes steht der Klassenerhalt allerdings noch nicht zu 100 Prozent fest. „Aktuell können theoretisch noch zwei Teams aus dem Bezirk Rems-Stuttgart aus der Landesliga absteigen. Sollte dem so sein, könnte auch der Tabellenzehnte noch absteigen, aber wir haben es selbst in der Hand, wenn wir in den nächsten drei Spielen punkten. Unser nächster Gegner Winnenden und Welzheim liegen nur einen Zähler vor uns in der Tabelle“, erklärt Adam die schwierige Konstellation in Sachen Abstiegskampf.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic, Florian Schiffer (im Tor); Igor Ziegler-Ruiz (10/4), Jascha Seitz (1), Holger Banzhaf, Nico Kolb (2), Joshua Fischer (4), Robin Pflüger (1), Norman Smudzinski, Michael Sack (5), Phong Hoang Xuan (2), Peter Rennhack (4) und Alexander Schiffer.

Auf der Zielgeraden gestolpert

Die Männermannschaften der HSG Gablenberg-Gaisburg und vom VfL Waiblingen 2 teilen sich beim 28:28 (14:10) in der Zeppelinhalle die Punkte.

Die Freude über das Unentschieden gegen den Tabellenvierten VfL Waiblingen 2 hielt sich bei den Männern der HSG Gablenberg-Gaisburg nach der Partie in Grenzen. Zu sehr stand die Frage im Raum: ist das nun ein gewonnener oder ein verlorener Punkt? „Vor dem Spiel wäre ich mit einem Unentschieden sicherlich zufrieden gewesen. Nach dem Verlauf der Partie bis zehn Minuten vor dem Ende überwiegt ganz klar die Enttäuschung, da wir uns für eine tolle Leistung nicht mit einem Sieg belohnt haben. Auf der anderen Seite bin ich erleichtert, dass wir letztlich nicht ganz mit leeren Händen dastehen“, beschrieb HSG-Trainer Alexander Adam sein Gefühlsleben nach der Begegnung in der heimischen Zeppelinhalle.

Sein Team hatte sich kurz vor der Pause auf 14:10 abgesetzt und auch danach bis zur 50. Minute eine tadellose Leistung abgeliefert. Der elffache Torschütze Piotr Sielecki hatte gerade per Sieben-Meter die Gastgeber mit 26:21 in Führung gebracht und alles sah nach dem Heimsieg aus. Doch die Waiblinger Württembergligareserve gab sich nicht geschlagen, profitierte jedoch auch von der Abschlussschwäche der Gastgeber. „Es ist manchmal schwer zu verstehen, dass trotz der klaren Führung das Selbstvertrauen im Abschluss verloren geht und klarste Chancen liegen gelassen werden“, haderte Adam, der mit ansehen musste, wie der Vorsprung Tor um Tor schmolz. Innerhalb von drei Minuten verkürzten die Gäste auf 25:26, ehe Tim Baumann auf 27:25 (53. Minute) nochmals erhöhte. In der hektischen Schlussphase erzielte Waiblingen kurz darauf den Ausgleich zum 27:27 (57.) und die Partie schien zu kippen. Bis kurz vor dem Ende fiel dann kein Tor. 19 Sekunden vor dem Abpfiff brach Niko Kolb dann den Bann und brachte GaGa mit 28:27 in Führung. In quasi letzter Sekunde bekam Waiblingen jedoch einen Sieben-Meter zugesprochen, den Jan Hellmann, mit elf Toren bester Werfer auf Seite der Gäste, zum Ausgleich verwandelte.

„Schade, dass es nicht geklappt hat. Die positive Erkenntnis aus der Partie ist, dass wir einen starken Gegner 50 Minuten im Griff hatten, das muss uns Auftrieb für den Rest der Saison geben“, sagt Adam. Die nächste Aufgabe wartet auf die HSG Gablenberg-Gaisburg gleich am kommenden Samstag mit dem Derby gegen die HSG Oberer Neckar.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic, Florian Schiffer (im Tor); Igor Ziegler-Ruiz (3), Jascha Seitz (2), Tim Baumann (1), Nico Kolb (4), Joshua Fischer, Robin Pflüger (3), Piotr Sielecki (11/1), Norman Smudzinski, Michael Sack (3), Phong Hoang Xuan, Peter Rennhack (1) und Florian Eger.

Die Konzentration und das Spiel verloren

Die Männermannschaft der HSG Gablenberg-Gaisburg verliert die Auswärtspartie beim SV Remshalden 2 mit 26:32 (14:17)

Wenig zu holen gab es für die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg im Auswärtspiel bei der Württembergligareserve des SV Remshalden. Nachdem in den zwei vorangegangenen Partien die Defensive sehr gut stand, offenbarte der Abwehrverbund der Stuttgarter diesmal zu viele Lücken. „Wir haben, zugegebenermaßen gegen eine starke Mannschaft, deutlich zu viele Zweikämpfe auf den Halbpositionen verloren und konnten somit nicht unseren Plan durchziehen. Die Niederlage geht von daher in Ordnung“, analysierte HSG-Trainer Alexander das Spiel. Der Tabellendritte aus dem Remstal ging somit schnell in Führung und baute seinen Vorsprung auf 10:5 in der 15. Spielminute aus. Die Gäste aus dem Stuttgarter Osten zeigten jedoch Moral und kämpften sich zurück. Mit dem ersten Angriff nach dem Seitenwechsel verkürzte Phong Hoang Xuan den Rückstand auf 15:17. Jetzt wurde es hektisch und die Emotionen kochten hoch. Innerhalb weniger Minuten hagelte es mehrere Zeitstrafen und jeweils eine Disqualifikation für beide Mannschaften. Auf Seiten der Gäste erwischte es dabei Robin Pflüger. Remhalden 2 behielt in dieser Phase den kühleren Kopf und zog auf 23:15 (42. Spielminute) davon. Diesen Vorsprung ließ sich Remshalden nicht mehr nehmen und siegte letztlich mit 32:26 verdient. „Hier zu verlieren ist kein Beinbruch. Die Art und Weise muss jedoch angesprochen werden. Wir haben uns leider von zu vielen anderen Dingen ablenken lassen und damit komplett die Konzentration verloren. Als wir uns dann wieder gefangen hatten, war es zu spät“, bilanzierte Adam.

Bis zum nächsten Spiel gibt es genügend Gelegenheit zur Aufarbeitung. Für den Tabellenzehnten steht in drei Wochen das Derby beim TV Obertürkheim auf dem Programm.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic, Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (3), Nico Kolb (2), Jascha Seitz (1), Tim Baumann (6), Sebastian Scheib, Robin Pflüger (1), Piotr Sielecki (6), Michael Sack (4), Phong Hoang Xuan (3/1) und Kostas Sevdas.

Tendenz wieder steigend

Der Weg der GaGa-Handballmänner in der Bezirksliga war steiniger als erwartet. Als Aufsteiger war das Team zwar mit 4:2 Punkten in die Saison gestartet und stand auch nach dem fünften Spieltag durch den Derbyerfolg gegen den TV Obertürkheim glänzend da. Doch diese tolle Ausgangsposition mit vier Siegen bei zwei Niederlagen verpuffte, denn danach häuften sich die Hiobsbotschaften. Wenige Sekunden vor Spielende im Derby zog sich Aleksandar Tolev eine schwere Knieverletzung bei einem Zusammenprall zu und fällt damit bis zum Sommer 2016 aus. Mehr noch, das darauf folgende Spiel in Waiblingen, welches verloren ging, war dann der letzte Auftritt der Rückraumspieler Piotr Sielecki und Igor Ziegler-Ruiz in der Hinrunde. Sielecki nutzte die zweimonatige Elternzeit zu einem Trip nach Down Under und Ziegler-Ruiz ging auf dreimonatige Südamerikareise. „Beide hatte es angekündigt, in der Kombination mit der Verletzung von Aleks war dies natürlich für das Team fast nicht kompensieren“, sagt Trainer Alexander Adam im Rückblick.

Ohne die Durchschlagskraft der drei Rückraumschützen gingen die nächsten sieben Ligaspiele allesamt verloren. Die Mannschaft zeigte zwar Moral, aber letztlich schwand mit jeder Niederlage auch der Glauben an die eigene Leistungsstärke. „Wenn man dieser Zeit etwas positiv abgewinnen möchte, ist es, dass die Mannschaft immer zusammengehalten hat und der Einsatz bis auf wenige Ausnahmen immer da war.“ Viel Erfahrung konnte in dieser Zeit Youngster Joshua Fischer wichtige Erfahrung sammeln und auch Neuzugang Jascha Seitz bekam seine Einsatzzeiten. Im vorletzten Spiel vor der Winterpause zog sich dann noch Robin Pflüger einen Bänderriss im Sprunggelenk zu, was eine Zwangspause bis Ende Januar bedeutete.   

Das neue Jahr startete im ersten Spiel der Rückrunde zwar mit einer Niederlage beim TV Oeffingen, dessen Herren mit Hbi Weilimdorf/Feuerbach das Maß der Dinge in diesem Jahr in der Bezirksliga sind. Im zweiten Spiel folgte dann jedoch der Befreiungsschlag: Piotr Sielecki gab sein Debüt nach seiner zweimonatigen Abwesenheit, was für einen großen Ruck im Team sorgte. Wie in der Hinrunde wurde das Team der SF Welzheim zu Beginn nahezu überrannt - und das zunächst ohne den lange vermissten Rückraumschützen. Am Ende durfte die GaGas über einen29:24-Erfolg und auch über eine tolle Mannschaftsleistung jubeln. Und die Männer 1 legten dann im nächsten Spiel noch einen darauf. Ohne den erneut wegen einer privaten Verpflichtung fehlenden Sielecki wurde Tabellennachbar SV Stuttgarter Kickers mit 23:21 niedergekämpft. „Ein wichtiger Sieg für das Punktekonto, aber auch die Moral und die Erkenntnis über das Leistungspotential jedes Einzelnen“, so Adam. Durch den zweiten Sieg in Serie hat sein Team acht Spieltage vor Saisonende sechs Punkte Vorsprung auf die zwei letzten Tabellenplätze, die den Abstieg bedeuten würden, und wieder Anschluss an das Mittelfeld. „Wir dürfen uns jetzt nicht ausruhen, sondern müssen weiter nachlegen, um frühzeitig das Abstiegsthema abhaken zu können. Die Tendenz ist wieder klar steigend, ich bin zuversichtlich“, sagt der GaGa-Coach. Dies hängt mit Sicherheit auch damit zusammen, dass Ziegler-Ruiz ab Mitte Februar wieder da ist und die letzten sieben Spiele mit bestreiten kann.

Bigpoint für GaGa

Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg gewinnen das Auswärtsspiel gegen die Mannschaft des SV Stuttgarter-Kickers mit 23:21 (12:10) und haben wieder Anschluss an das Mittelfeld.

Mit dem zweiten Sieg in Folge haben sich die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg Luft im Abstiegskampf verschafft. Gegen den Tabellennachbarn SV Stuttgarter Kickers setzte sich die Mannschaft aus dem Stuttgarter Osten in fremder Halle mit 23:21 (12:10) durch. „Das war ein absoluter Bigpoint“, sagt Trainer Alexander Adam und ergänzt, „nach der langen Durststrecke mit
acht Niederlagen in Folge ist das Balsam für die Seele.“
Nachdem das Team der HSG zu Beginn etwas schwer in die Begegnung fand und nach zwölf Spielminuten mit 4:7 zurück lag, drehten die Gäste bis zur Pause auf. Die zunächst engagiert auftretenden Hausherren konnten über die nun gut stehende Abwehr gestoppt werden und vorne wurde eine ordentliche Schippe darauf gepackt. Angetrieben durch Nico Kolb, der in dieser Phase vier seiner insgesamt sieben Treffer erzielte, wurde der Rückstand in eine 12:10-Führung zur Pause umgemünzt.

Das Defensiverhalten war auch im weiteren Spielverlauf der Schlüssel zum Erfolg. Hier trat besonders Neuzugang Michael Sack in Erscheinung, der nach gerade einmal drei gemeinsamen Trainingseinheiten die gegnerischen Angreifer immer wieder stoppen konnte. Dadurch fanden die Kickers viel zu selten eine Lücke in Gaga-Abwehrverband und lagen somit in der 54. Spielminute mit 17:22 im Hintertreffen. „Bis dahin hatten wir das Spiel absolut im Griff. Danach haben wir einen Gang zurückgeschaltet und sind dafür beinahe bestraft worden“, haderte Adam etwas mit der Schlussphase. Mit Glück, aber auch Geschick brachte die HSG den Vorsprung über die Zeit und durfte schließlich über den 23:21-Auswärtserfolg jubeln. Für GaGa war der zweite Auswärtserfolg, nach dem Sieg in Welzheim am zweiten Spieltag, zudem der zweite Sieg in Folge. „Es freut mich, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Sehr positiv ist dabei, dass wir es ohne Piotr Sielecki geschafft haben, der leider nach seinem langen Aufenthalt das zweite Spiel nach seiner Rückkehr verpasste. Das zeigt jedoch auch, welche Qualität wir eigentlich in der Mannschaft haben. Von daher blicke ich trotz unserer schwachen Phase in der Hinrunde mit Zuversicht auf den Rest der Saison“, so Adam. Durch diesen Sieg hat GaGa nun sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und wieder Anschluss an das Mittelfeld in der Bezirksliga gefunden.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic, Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (2), Jascha Seitz (1), Holger Banzhaf (2), Sebastian Scheib (1), Nico Kolb (7/2), Joshua Fischer (3), Norman Smudzinski (1), Phong Hoang Xuan (4/3), Peter Rennhack (1), Michael Sack (1) und Kostas Sevdas.

Niederlagenserie ist zu Ende

Im Heimspiel gegen die TSF Welzheim setzt sich die HSG Gablenberg-Gaisburg mit 29:24 (16:12) durch und holt erstmals nach acht Spielen wieder Punkte

Die Herren der HSG Gablenberg-Gaisburg können noch gewinnen. Nach einer langen Niederlagenserie mit acht verlorenen Spielen setzte sich das Team aus dem Stuttgarter Osten im ersten Spiel nach der Rückkehr von Piotr Sielecki gegen die Mannschaft der TSF Welzheim mit 29:24 durch. Damit ergatterte der Aufsteiger zwei wichtige Punkte und sammelte zudem Selbstvertrauen. „Das ist einfach Erleichterung pur“, sagte GaGa-Trainer Alexander Adam nach einem nervenaufreibenden Spiel und ergänzte, „diese Durststrecke war für alle sehr belastend. Von daher ist die Freude über diesen Sieg groß.“

Wie im Hinspiel legten die Gastgeber, bei denen Sielecki zunächst auf der Bank Platz nahm und von Youngster Joshua Fischer gut vertreten wurde, los wie die Feuerwehr und lagen nach elf Spielminuten mit 7:1 in Führung. In dieser Phase war vor allem Torhüter Damir Jozic fast nicht zu überwinden, der im Zusammenspiel mit einer starken Abwehr glänzte. Welzheim musste reagieren und kam nach der genommenen Auszeit besser in die Partie. Zusätzlich begünstigt von drei Zeitstrafen der HSG, stand es in der 23. Spielminute 9:9 Unentschieden. Doch die Hausherren zeigten sich davon wenig beeindruckt und erhöhten kurz vor dem Pausenpfiff durch Thomas Pfrommer auf 16:12. „Das war beeindruckend, wie wir nach dieser Schwächephase zurückgekommen sind“, lobte Adam.

Diesen Schwung nahm die GaGas mit in die zweiten 30 Minuten und zogen durch Tim Baumann, der mit sieben Treffern bester Schütze des Spiels war, auf 20:12 (38.) davon. Doch Welzheim ließ nicht locker und verkürzte, begünstigt durch einige Fahrlässigkeiten der Stuttgarter im Abschluss, zehn Minuten vor dem Ende auf 19:23. Näher kamen die Gäste aber nicht mehr heran. Die HSG Gablenberg-Gaisburg besann sich wieder auf ihre Stärken und fuhr einen umjubelten 29:24-Sieg. „Dieser Erfolg war unheimlich wichtig für die Moral. Die Rückkehr von Piotr hat uns natürlich geholfen. Entscheidend war jedoch das gesamte Auftreten der Mannschaft, die in der Abwehr stark gespielt und zudem im Angriff wenige technische Fehler gemacht hat“, analysierte Trainer Adam. Für sein Team gilt es nun, diese Leistung zu bestätigen. Am besten gleich nächstes Wochenende gegen die Kickers, die als Tabellenelfter vier Punkte hinter dem Bezirksligaaufsteiger, die momentan Zehnter sind, rangieren.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer (4), Jascha Seitz, Holger Banzhaf (3), Tim Baumann (7), Sebastian Scheib, Nico Kolb (4), Piotr Sielecki (3), Joshua Fischer (1), Norman Smudzinski (3), Phong Hoang Xuan (1/1), Peter Rennhack (3) und Kostas Sevdas.

Erneute Niederlage zum Rückrundenstart

Die HSG Gablenberg-Gaisburg verliert das erste Spiel im neuen Jahr beim Tabellenzweiten TV Oeffingen deutlich mit 24:41 (14:23)

Das Jahr 2016 hat für die Herren der HSG Gablenberg-Gaisburg noch kein Glück gebracht. Auch im ersten Spiel der Rückrunde verlor das Team aus dem Stuttgarter Osten und hat seine Negativserie damit auf acht Niederlagen ausgebaut. Diesmal zeigte der Tabellenzweite TV Oeffingen dem Aufsteiger beim 24:41 seine Grenzen auf. „Realistisch betrachtet, war schon vorher klar, dass wir bei diesem bärenstarken Gegner wenn überhaupt nur eine klitzekleine Außenseiterchance haben würden. Das deutliche Endergebnis mit 17 Toren Unterschied ist jedoch eine deutliche Klatsche“, sagte Trainer Alexander Adam nach der Partie, der vor allem die Unmenge an technischen Fehlern anprangerte. „Wir haben leichtfertig die Bälle hergegeben und die extrem konterstarken Oeffinger zu leichten Toren eingeladen, die somit schon früh den Deckel zumachen konnten.“ Bereits nach zehn Spielminuten stand es 10:2 für die Gastgeber, was mehr als eine Vorentscheidung bedeutete. GaGa fand danach besser in die Partie und verkürzte zehn Zeigerumdrehungen später auf 10:16, musste Oeffingen aber bis zum Pausenpfiff wieder auf neun Tore davon ziehen lassen.

In der zweiten Hälfte änderte sich am Spielverlauf nicht mehr viel. TVO-Trainer Manuel Mühlpointner nutzte vielmehr die Gelegenheit unter Wettkampfbedingungen unterschiedliche Abwehrsysteme für das Spitzenspiel kommendes Wochenende gegen die punktgleiche Mannschaft von Hbi Weilimdorf-Feuerbach auszuprobieren. Die Gäste versuchten dagegen die Niederlage nach dem zwischenzeitlichen 22:35 (46. Spielminute) in Grenzen zu halten, was mit dem Endergebnis von 24:41 einigermaßen glückte, auch wenn die eigene Torausbeute zu gering ausfiel. „Dieses Spiel hat schonungslos unsere Schwächen aufgedeckt, daran werden wir nun hart weiter arbeiten. Nach dieser Niederlagenserie sind wir natürlich unter Zugzwang und es muss wieder etwas Zählbares für uns herausspringen“, blickt Adam auf die noch anstehenden zehn Partien voraus. Hoffnung macht ihm, dass Piotr Sielecki nach seinem zweimonatigen Auslandsaufenthalt wieder da ist und diese Woche ins Training einsteigt. „Das ist natürlich positiv und wird uns helfen, aber es sind alle Spieler gefordert,“ so der GaGa-Coach. Auf die Hilfe Robin Pflügers muss Adam jedoch verzichten. Der Linkshänder hat sich im letzten Vorrundenspiel einen dreifachen Bänderriss zugezogen und fällt noch etwa vier Wochen aus. Aktuell belegt die HSG noch Tabellenplatz 10, aber das hintere Tabellendrittel in der Bezirksliga ist eng zusammengerückt, sodass ein Sieg nicht nur der Moral, sondern auch dem Punktekonto mehr als gut tun würde.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (3), Jascha Seitz, Holger Banzhaf (1), Tim Baumann (3), Alexander Schiffer, Sebastian Scheib (1), Nico Kolb (5), Joshua Fischer (3), Norman Smudzinski, Phong Hoang Xuan (6/6), und Kostas Sevdas (2).

Volle Konzentration auf die Rückrunde

Mit einer 19:31 (8:15)-Niederlage gegen den Ligaprimus Hbi Weilimdorf/Feuerbach beendet die stark gebeutelte HSG Gablenberg-Gaisburg die Hinrunde auf Tabellenplatz neun.  

Für die HSG Gablenberg-Gaisburg heißt es nun Wunden lecken. Auch im siebten Spiel in Folge stand dem Team aus dem Stuttgarter Osten nur eine Rumpfmannschaft zur Verfügung. Zum Langzeitverletzten Aleksandar Tolev gesellten sich auch noch Norman Smudzinski und Joshua Fischer hinzu, außerdem fehlten Nico Kolb, Arne Quitsch und Sebastian Scheib aus privaten Gründen. „Das war quasi unser letztes Aufgebot, was sich dennoch gegen den Tabellenführer im Rahmen der Möglichkeiten gut aus der Affäre gezogen hat“, resümierte Trainer Alexander Adam nach der 19:31-Niederlage gegen Hbi Weilimdorf/Feuerbach.  

Mit gerade einmal acht Spielern startete die HSG schon dezimiert in die Partie und musste dann auch noch in der 14. Spielminute eine rote Karte von Kostas Sevdas hinnehmen, der seinem Gegenspieler beim Konter von hinten unglücklich in die Beine lief. So stand bis zum Spielende nur ein Auswechselspieler zur Verfügung. Bis dahin hatten sich die Stuttgarter gut aus der Affäre gezogen und führten sogar in der zehnten Spielminute mit 5:4. Doch das Team der Hbi Weilimdorf/Feuerbach zeigte anschließend, weshalb der Bezirksmeistertitel wohl nur über sie in dieser Saison gehen wird. Die Gäste erhöhten zum Seitenwechsel auf 15:8 und ließen sich auch in Folgezeit nicht mehr vom doppelten Punktgewinn abhalten.  

Die Sieben der HSG schlug sich jedoch mehr als wacker, die 19:31-Niederlage war jedoch nicht zu verhindern. Für das Team aus dem Stuttgarter Osten heißt es nun die Konzentration auf die Spiele in der Rückrunde zu legen. Für den schon extrem gebeutelten Aufsteiger gab es nach Spielende eine weitere Hiobsbotschaft, Robin Pflüger war im Spiel weggeknickt und hat sich nach erster Diagnose einen Bänderriss am Sprunggelenk zugezogen. „Das passt leider ins Bild. Uns klebt einfach gerade auch das Pech an den Händen und Füßen. In dieser Konstellation haben wir natürlich extrem große Probleme, aber ich bin guter Hoffnung, denn Anfang Januar stößt Piotr Sielecki wieder zum Team, außerdem wird auch Igor Ziegler-Ruiz drei Wochen später wieder auf Torejagd gehen können und ein Teil der Verletzten müsste wieder zurückkehren“, blickt Trainer Adam schon heute auf die Rückrunde voraus. Trotz der zuletzt sieben Niederlagen in Folge rangiert die HSG in der Tabelle auf Platz neun und hat noch Abstand zu den Abstiegsplätzen. „In der Rückrunde müssen wir jedoch nochmals angreifen, um das Abstiegsgespenst zu verjagen“, sagt Adam.  

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (5), Jascha Seitz (1), Holger Banzhaf (3), Tim Baumann (4), Robin Pflüger (1), Phong Hoang Xuan (4/2), Peter Rennhack (1) und Kostas Sevdas.  

Das Warten auf die Winterpause

Die HSG Gablenberg-Gaisburg verliert beim TSV Lorch mit 21:30 (7:10) und steckt damit im hinteren Tabellendrittel fest  

Der erhoffte Befreiungsschlag ist ausgeblieben. Auch gegen den Tabellenletzten TSV Lorch gab es für die Herren der HSG Gablenberg-Gaisburg nichts zu holen. Im Duell der beiden Aufsteiger unterlag das Team aus dem Stuttgarter-Osten mit 21:30 und kassierte damit die sechste Niederlage in Folge. „Wir haben die Trendwende wieder nicht geschafft“, sagte Trainer Alexander Adam nach dem Spiel und war vor allem mit der Defensivleistung seines Teams in den zweiten 30 Minuten unzufrieden. „Die erste Hälfte war noch in Ordnung, danach haben wir Lorch zu einfachen Toren eingeladen und somit klar verloren.“ Ein weiterer Knackpunkt war für Adam die Chancenauswertung in Hälfte eins. GaGa verwarf drei Siebenmeter sowie zwei Konter und ließ auch andere Chancen ungenutzt. „Damit haben wir den ebenfalls verunsicherten Gegner aufgebaut und uns damit selbst um den Lohn unserer Arbeit gebracht“, so der Coach der HSG.  

Das Team aus Lorch, das bisher noch keine Punkte auf dem Konto verbuchen konnte, nutzte dann zu Beginn von Hälfte zwei den kollektiven Abwehrtiefschlaf der Gäste aus und erhöhte auf 17:10 in der 40. Spielminute. GaGa konnte zwar nochmals auf 15:20 verkürzen, näher als auf fünf Treffer kamen die Stuttgarter, bei denen jetzt noch technische Fehler dazu kamen, nicht mehr heran. Zum Ende fiel die Niederlage mit 21:30 deftig aus. „Es wird Zeit, dass die Winterpause kommt. Anfang Januar kommt dann Piotr Sielecki zurück, kurz darauf Igor Ziegler-Ruiz. Das hilft uns natürlich, dennoch müssen wir unser Abwehrverhalten in den Griff bekommen. Daran werden wir in den nächsten Wochen hart arbeiten, um wieder Abstand auf die hinteren Plätze zu bekommen“, kündigte Adam an. Trotz der Niederlage rangiert die HSG Gablenberg-Gaisburg weiterhin auf Platz neun in der Tabelle, der Abstand auf den ersten Abstiegsplatz beträgt aktuell vier Punkte.  

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (2), Nico Kolb (1), Jascha Seitz (1), Tim Baumann (1), Sebastian Scheib (2/2), Robin Pflüger (1), Norman Smudzinski (5), Phong Hoang Xuan (2/1), Peter Rennhack (1), Kostas Sevdas (5) und Arne Quitsch.   

Schlecht gespielt und verloren

Die HSG Gablenberg-Gaisburg unterliegt im Heimspiel der Mannschaft das EK/SV Winnenden mit 16:29 (9:16)  

Es läuft gerade alles andere als rund für die HSG Gablenberg-Gaisburg. Im vierten Spiel in Folge kassierte das Team aus dem Stuttgarter Osten eine Niederlage. Mit 16:29 fiel diese gegen den EK/SV Winnenden zudem deutlich aus. „Unsere Leistung war heute einfach schlecht. Wir haben weder im Angriff noch in der Abwehr zu einer Normalform gefunden und somit verdient in dieser Höhe verloren“, zeigte sich Trainer Alexander Adam nach der Pleite enttäuscht. Nur in den Anfangsminuten konnten die Gastgeber beim Zwischenstand von 5:5 in der 13. Minute das Spiel offen gestalten. Danach lief bei der HSG fast nichts mehr zusammen. Die Gäste nutzen die Löcher in der Abwehr zu einfachen Toren, standen ihrerseits in der Defensive nun kompakter und ließen den geschwächten GaGa-Rückraum nicht zur Entfaltung kommen. „Natürlich fehlen uns drei unserer stärksten Rückraumspieler, aber wir haben zuletzt in Korb gezeigt, dass wir dennoch in der Lage sind, eine Abwehr unter Druck zu setzen. Heute gelang dies allerdings selten. Und wenn wir mal eine Chance am Kreis herausgespielt haben, dann haben wir auch noch verworfen“, sagte Adam.  

Mit 16:9 lag Winnenden somit zur Halbzeit vorn und erhöhte in der 39. Minute vorentscheidend auf 22:12. Die Partie war spätestens zu diesem Zeitpunkt entscheiden und das Endergebnis von 29:16 nur noch eine Randnotiz. Für die HSG Gablenberg-Gaisburg heißt es nun diese Niederlage aufzuarbeiten und den Fokus auf das nächste Spiel in Lorch zu legen. Der Mitaufsteiger hat derzeit noch größere Probleme und liegt mit null Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. „In diesem Spiel werden wir uns mit Sicherheit anders präsentieren, da bin ich mir sicher“, so Adam mit Blick auf das Wochenende.  

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Jascha Seitz, Arne Quitsch, Holger Banzhaf (1), Tim Baumann (3), Nico Kolb (2), Sebastian Scheib (2), Robin Pflüger (1), Joshua Fischer (1), Norman Smudzinski (1), Phong Hoang Xuan (1) und Kostas Sevdas (3).

Auf der letzten Rille

Die HSG Gablenberg-Gaisburg verliert nach beherzter Leistung gegen den SC Korb mit 18:28 (8:13).

Nur von den Zahlen betrachtet, ist die 18:28-Niederlage der HSG Gablenberg-Gaisburg beim SC Korb eine klare Angelegenheit. Doch in der 52. Spielminute war die Partie noch völlig offen. Tim Baumann hatte von der Linksaußenposition zum 18:20 getroffen und damit den fünf Tore Halbzeit Rückstand (8:13) auf nur zwei Treffer verkürzt. Die HSG, die neben den bekannten Ausfällen von Piotr Sielecki, Igor Ziegler-Ruiz und Aleksandar Tolev zudem noch auf Phong Hoang Xuan sowie den ebenfalls aus privaten Gründen fehlenden Joshua Fischer verzichten musste, stand kurz davor, sich für die engagierte Leistung zu belohnen. Doch im Gegenzug erhöhte Korb und Holger Banzhaf erhielt zudem seine dritte Zeitstrafe, womit er für den Rest des Spiels zuschauen musste. Danach brachen bei den beherzt kämpfenden Stuttgartern alle Dämme, die aufgrund des Auslassens einiger klarer Torgelegenheiten, darunter vier Sieben-Meter, sogar die Möglichkeit auf eine bessere Ausgangsposition gehabt hatten. „Die Niederlage tut natürlich weh, da wir durchaus Chancen hatten“, sagte Trainer Alexander Adam und ergänzte: „nach schwachem Beginn sind wir in die Partie zurückgekommen und haben mit einem großen kämpferischen Einsatz beinahe eine Sensation geschafft. Wir bewegen uns allerdings aufgrund unserer personell äußerst angespannten Situation auf der letzten Rille und jeder muss am Limit spielen. Das ist auch der Grund, weshalb wir am Ende eingebrochen sind. Das Ergebnis spiegelt somit den Spielverlauf nicht vollständig wider.“ Im Vergleich zur Klatsche im Lokalderby gegen die HSG Oberer Neckar zeigte sich GaGa vor allem in der Abwehr mit einem starken Florian Schiffer zwischen den Pfosten von einer anderen Seite. „Wir haben alles gegeben und können mit erhobenem Haupt aus diesem Auswärtsspiel gehen“, zog Adam positive Erkenntnisse aus der Partie. „Mit dieser kämpferischen Einstellung, mehr Alternativen im Rückraum und mit noch mehr Konsequenz im Abschluss springt in den nächsten zwei Spielen etwas heraus“, schaute Adam nach vorne. Als Gegner warten auf die HSG Gablenberg-Gaisburg die Teams aus Winnenden und Lorch.  

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (1), Arne Quitsch, Holger Banzhaf (2), Tim Baumann (3), Nico Kolb (2), Sebastian Scheib (4/2), Robin Pflüger (1), Norman Smudzinski (1), Kostas Sevdas (4) und Peter Rennhack.

Derby ohne Spannung

Im Duell zwischen der HSG Gablenberg-Gaisburg und der HSG Oberer Neckar müssen sich die Gastgeber mit 22:35 (12:16) deutlich geschlagen geben

Von der Papierform versprach Spiel zwischen der HSG Gablenberg-Gaisburg und der punktgleichen HSG Oberer Neckar ein Derby auf Augenhöhe. Doch nach 38 Spielminuten war die Partie entschieden, als die Gäste auf 20:12 davon zogen. „In unserer derzeitigen Situation war nicht mehr drin, diese Ausfälle sind einfach nicht zu kompensieren. Mein Team hat sich jedoch in der ersten Halbzeit sehr wacker geschlagen“, sagte der sichtlich enttäuschte Trainer Alexander Adam der HSG Gablenberg-Gaisburg. Neben dem Langzeitverletzten Aleksandar Tolev, den im Ausland weilenden Piotr Sielecki und Igor Ziegler-Ruiz, fielen zusätzlich noch Tommy Pfrommer verletzt bzw. Norman Smudzinski, der angeschlagen von den Nachwehen einer Grippe nur auf der Bank saß, aus, sodass Adam nur eine Rumpftruppe aus der Ersten zur Verfügung stand, die mit Spielern der Zweiten und A-Jugend ergänzt wurde. Oberer Neckar konnte dagegen aus dem Vollen schöpfen. „Ich hatte den Gegner insgesamt fünf Mal beobachtet und war eigentlich auf eine andere Mannschaft vorbereitet. Die Gastgeber haben in den ersten 30 Minuten noch gut mithalten können, danach haben wir unser Spiel vor allem im Rückraum noch weiter verbessert und entsprechend deutlich sowie verdient gewonnen“, sagte Gästetrainer Klaus Hüppchen.

Bereits nach 14 Spielminuten lag Oberer Neckar mit 10:3 in Führung und eine deutliche Klatsche für GaGa schien sich anzubahnen. Doch die Gastgeber fingen sich und konnten mit dem Halbzeitpfiff durch Robin Pflüger durch Sieben-Meter auf 12:16 verkürzen. „Zu diesem Zeitpunkt schien noch alles für uns möglich zu sein. Wir haben jedoch zu viele Fehler in der Anfangsphase der zweiten Hälfte gemacht und wurden dafür bestraft“, schilderte Adam den Auftakt der zweiten 30 Minuten. Anstatt den Rückstand zu verkürzen, musste GaGa vier Tore in Folge hinnehmen und lag in der 38. Spielminute mit acht Treffern zurück. „Damit haben wir sie endgültig auf die Verliererstraße gebracht. Man hat dabei auch erkennen können, dass sie jetzt nichts mehr entgegenzusetzen hatten“, sagte Hüppchen, dessen Team die Begegnung nun locker nach Hause schaukelte. Am Ende fiel der Sieg mit 35:22 entsprechend deutlich aus.

Während die HSG Oberer Neckar weiterhin Anschluss an die obere Tabellenhälfte hält, richtet sich für die HSG Gablenberg-Gaisburg der Blick nach hinten. „Momentan stehen wir noch gut da, aber bis zur Winterpause müssen wir auf jeden Fall nochmals punkten“, so Adam, der hofft, dass nächste Woche in Korb zumindest Kreisläufer Pfrommer und Rückraumspieler Smudzinski wieder mit dabei sind. „Wir müssen uns nun im Training in dieser neuen Konstellation finden, um noch etwas Zählbares holen zu können. In der ersten Hälfte gab es zumindest positive Ansätze“, zeigt sich Adam kämpferisch.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Arne Quitsch (3), Holger Banzhaf, Nico Kolb (5), Sebastian Scheib (1), Robin Pflüger (7/5), Joshua Fischer (1), Norman Smudzinski, Armin Röhrich, Phong Hoang Xuan (6) und Peter Rennhack.

Aufstellung HSG Oberer Neckar: Alexander Eyb und Bastian Gohl (im Tor); Sven Weber (2), Fabian Braun (1), Manuel Malle, Tino Schramm (3), Sherief Sabet (8), Jan Billner (8/1), Daniel Bäßler, Patrick Bayer (1), Florian Weimer (6), Nicolai Dittrich, Robert Rinker und Jochen Lindermayr (6).

Ohne Punkte heimgekehrt

Für die Herren 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg sprang trotz ordentlicher Leistung nach der 25:31 (11:12)-Niederlage beim VfL Waiblingen 2 nichts Zählbares heraus.

Es hat nicht gereicht, obwohl die Herren 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg wieder einmal eine ordentliche Leistung abgeliefert haben. Der Bezirksligaaufsteiger schaffte es jedoch nicht, das Team des gastgebenden VfL Waiblingen 2 über die volle Distanz der Partie in Bedrängnis zu bringen und stand nach der 25:31-Niederlage am Ende ohne Punkte da. „Natürlich hatten wir insgeheim mit einem Sieg geliebäugelt. Rückblickend wäre dieser auch im Bereich des Möglichen gewesen, aber insgesamt war Waiblingen über die gesamt Spielzeit konstanter und hat sich somit die Punkte verdient“, analysierte Alexander Adam, der Trainer der HSG Gablenberg-Gaisburg, die Partie. Lange Zeit war die Begegnung ein offener Schlagabtausch. Nachdem zunächst die Gäste aus dem Stuttgarter Osten besser in die Partie gestartet waren und in der 22. Minute nach dem Treffer von Holger Banzhaf mit 8:7 vorne lagen, holten sich die Gastgeber in den letzten Minuten der ersten Hälfte die Führung zurück. Der Treffer zum 12: 11 fiel dabei kurz vor dem Pausenpfiff. Diesen Vorsprung ließ sich die Württembergliga-Reserve nicht mehr nehmen, obwohl Robin Pflüger in der 39. Minute noch zum 16:16-Ausgleich traf und GaGa bis dato immer dran blieb. „Danach haben wir uns leider eine Auszeit genommen und dem Gegner mit technischen Fehlern sowie schlechten Abschlüssen den Sieg quasi auf dem Silbertablett serviert, was dieser auch gerne angenommen hat“, haderte Adam mit den kommenden sieben Spielminuten. Statt weiter in Schlagdistanz zu bleiben, zog Waiblingen in dieser Phase vorentscheidend auf 22:17 davon und ließ sich den Heimsieg nicht mehr nehmen. Die Gäste kamen zwar noch mehrfach auf drei Tore heran, am 31:25-Erfolg der Hausherren gab es jedoch nichts mehr zu rütteln. „Mit einer ausgeglichenen Punktebilanz von 6:6 und Tabellenplatz 5 stehen wir als Aufsteiger derzeit sehr gut da. Dies kann sich doch aufgrund unserer nun anstehenden personellen Situation schnell ändern“, sagte Adam mit Blick auf die Spiele bis zur Winterpause. Wie schon bekannt, stehen die Rückraumspieler Igor Ziegler-Ruiz und Piotr Sielecki aufgrund von Auslandsaufenthalten erst wieder im Januar (Sielecki) bzw. Februar (Ziegler-Ruiz) zur Verfügung. Verschärfend kam die Knieverletzung (unter anderem Kreuzbandriss) von Aleksandar Tolev aus dem letzten Spiel hinzu, der die gesamte Saison ausfallen wird. „Das ist natürlich bitter. Wir müssen nun als Mannschaft noch enger zusammenwachsen, um die Ausfälle zu kompensieren“, so Adam. Beim nächsten Spiel Mitte November, das Derby gegen die HSG Oberer-Neckar, wird sich dann zeigen, wie dies gelingt.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (3), Holger Banzhaf (3), Nico Kolb (1), Robin Pflüger (4), Piotr Sielecki (4), Kostas Sevdas, Phong Hoang Xuan (2), Peter Rennhack (4) und Igor Ziegler-Ruiz (6).

Teuer erkämpfter Sieg im Derby

Die HSG Gablenberg-Gaisburg gewinnt das Stuttgarter Duell gegen den TV Obertürkheim mit 28:25 (14:11), muss jedoch die Knieverletzung von Aleksandar Tolev hinnehmen.

Die Freude über den Heimsieg gegen den TV Obertürkheim hielt sich nach Spielende bei den Akteuren der HSG Gablenberg-Gaisburg deutlich in Grenzen. Zu sehr wirkte die Verletzung von Rückraumspieler Aleksandar Tolev nach, der sich bei einem unglücklichen Zweikampf zwei Minuten vor dem Abpfiff am Knie verletzte und vom Spielfeld getragen werden musste. „Ich bin irgendwie blöd aufgekommen und dann mit meinem Gegner zusammengeprallt“, schilderte der 28-jährige Rückraumspieler die Situation. „Wie schwer die Verletzung ist, kann zum heutigen Stand niemand sagen. Erst nach der Kernspintomographie steht die Diagnose fest. Es bleibt zu hoffen, dass nicht der Supergau eintritt und wir längerfristig auf ihn verzichten müssen“, sagte der sichtlich mitgenommener Trainer Alexander Adam nach der Partie.

Im nächsten Spiel ist Tolevs Fehlen noch kompensierbar, danach sieht es personell bei der HSG nicht mehr so gut aus, da die Rückraumspieler Igor Ziegler-Ruiz und Piotr Sielecki jeweils zwei Monate nicht zur Verfügung stehen. Ziegler-Ruiz reist nach Südamerika und Sielecki nutzt die Elternzeit zum Trip nach Australien. „Aus persönlicher Sicht habe ich vollstes Verständnis, für uns macht es die Situation nicht einfach. Von daher hoffe ich, dass Aleks schnell wieder auf die Beine kommt“, so Adam.

Mit anderen Sorgen hatte Obertürkheims Coach Boris Schneider nach der Partie zu kämpfen: „Wir haben in der ersten Hälfte insgesamt und vor allem in den letzten Minuten vor der Pause zu viele Torchancen aus aussichtsreichen Positionen liegen gelassen und es so verpasst, uns abzusetzen.“ So war das Stuttgarter Derby bis zur 25. Spielminute beim Stand von 11:11 eine völlig ausgeglichene Angelegenheit, das vor allem von den guten Leistungen der Torhüter auf beiden Seiten bestimmt wurde, die mit guten Paraden überzeugten. Keine der Mannschaften vermochte so mit mehr als einem Treffer in Führung zu gehen. In den letzten Minuten vor dem Seitenwechsel bekamen die Gastgeber dann jedoch etwas Oberwasser und zogen auf 14:11 davon. Auch danach bekam die HSG das Spiel immer mehr in den Griff und erhöhte nach 42 Zeigerumdrehungen auf 21:15. „Das war unsere beste Phase, wo wir alles umgesetzt haben, was in der Halbzeit und vor dem Spiel besprochen wurde, danach sind wir wieder in alte Muster zurückgefallen und haben zudem wie zuletzt in zu viel verworfen.“ Die Gäste nahmen dieses Angebot gerne an und kamen sehr zur Freude von Schneider wieder heran, „auch wenn die Abwehrleistung in der zweiten Hälfte schwach war, muss ich den kämpferischen Einsatz meiner Mannschaft loben. Dies war auch wichtig im Hinblick auf den direkten Vergleich, der am Saisonende in diesem Jahr ein wichtiger Faktor sein kann.“So kam Obertürkheim nochmals auf 23:25 (54.) heran, etwas Zählbares sprang jedoch nicht mehr heraus.

GaGa schaukelte die Partie zum Endstand 28:25 von nach Hause und verbuchte somit zwei Punkte auf der Habenseite. „Ein wichtiger Sieg, den wir uns insgesamt hart erarbeiten mussten. Von daher geht das Ergebnis aus meiner Sicht auch voll in Ordnung“, bilanzierte Adam, Feierstimmung kam aufgrund der Verletzung von Tolev jedoch nicht auf. Bleibt zu hoffen aus Sicht der HSG, dass es nach dem Untersuchungsergebnis anders aussieht.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (1), Holger Banzhaf, Tim Baumann (3), Nico Kolb, Robin Pflüger (3), Piotr Sielecki (7), Norman Smudzinski (1), Igor Ziegler-Ruiz (6) und Aleksandar Tolev (3).

GaGa schlägt sich selbst

In eigener Halle verpasst die HSG Gablenberg-Gaisburg durch die 22:26 (10:10)-Niederlage gegen den SV Remshalden 2 den dritten Sieg in Folge

Es wäre mehr drin gewesen für die HSG Gablenberg-Gaisburg im Heimspiel gegen den SV Remshalden 2 - vor allem in der Schlussphase. Drei Fehlwürfe in den letzten dreieinhalb Spielminuten, darunter ein Siebenmeter, verhinderten jedoch einen Punktgewinn für die Gastgeber. So kam der letztjährige Vierte der Bezirksliga zu einem 26:22-Erfolg. Entsprechend angefressen war GaGa-Trainer Alexander Adam nach der Partie, „Wir haben mit Sicherheit heute nicht unsere beste Leistung abgerufen. Wenn Du dann aber die Punkte beim Stand von 22:22 auf dem Silbertablett serviert bekommst, musst Du einfach zugreifen, das haben wir leider nicht geschafft.“ Die Gäste aus dem Remstal blieben dagegen cool und entführten die Punkte aus der Zeppelinhalle. Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel holte sie sich zudem als einziges ungeschlagenes Team in der Liga die Tabellenführer.

Davon war Württembergliga-Reserve aus Remshalden am Anfang der Begegnung noch weit entfernt. Ausgestattet mit dem notwendigen Selbstvertrauen aus zwei gewonnenen Spielen bot die HSG ein Duell auf Augenhöhe und bekam immer mehr Oberwasser. Vom zwischenzeitlichen 6:6 nach 13 Spielminuten zog der Aufsteiger auf 9:6 (23. Minute) davon. Einer der Garanten war wieder einmal der bärenstarke Damir Jozic zwischen den Pfosten, der seiner Abwehr den Rücken stärkte. Trotz der Drei-Tore-Führung war Adam nicht zufrieden, „wir hätten den Abstand noch höher gestalten können, haben allerdings den Konter nicht mit letzter Konsequenz zu Ende gespielt und sind im Positionsangriff nicht durchschlagend gewesen“, haderte der 42-Jährige mit der verpassten Chance auf ein beruhigenderes Torepolster. Besser machten es die Gäste, die nach einer Auszeit wieder in die Spur kamen und mit 10:9 in Führung gingen. Kurz vor dem Pausenpfiff erzielte Aleksandar Tolev noch den Ausgleich, was der Startschuss für eine spannende zweite Halbzeit war.

Remshalden erwischte zunächst den besseren Start und lag nach 40 Zeigerumdrehung mit 17:14 vorn. Die Hausherren ließen sich jedoch nicht abschütteln und schafften in der 57. Spielminute durch Phong Hoang Xuan den viel umjubelten Ausgleich zum 22:22. Postwendend glückte den Gästen die abermalige Führung, kassierten jedoch im Gegenzug eine Zeitstrafe. „Die Überzahl haben wir dann eigentlich gut ausgespielt, den freien Wurf aber nicht im Gehäuse untergebracht“, sagte der Heimcoach, dessen Team stattdessen ein weiteres Tor zum 22:24 hinnehmen musste. Es gab allerdings noch eine weitere Chance den Rückstand zu verkürzen. Nach einem mit einer Zeitstrafe belegten Foul gab es nach 58 Minuten und 25 Sekunden sogar Sieben-Meter für GaGa. Igor Ziegler-Riuz scheiterte jedoch und die Hausherren setzten alles auf eine Karte. Die offene Manndeckung schaffte es jedoch nicht, den Ball zu stibitzen, und Remshalden netzte vorentscheidend zum 25:22 ein. „Mindestens ein Punkt wäre nach dem Spielverlauf drin gewesen, so stehen wir am Ende leider mit leeren Händen da und der Erkenntnis, dass Fehler bitte bestraft werden“, fasste es Adam zusammen.

Nach zwei Siegen in Folge kassiert die HSG Gablenberg-Gaisburg wieder eine Niederlage. Mit 4:4 Punkten stehen die Stuttgarter damit im Mittelfeld der Tabelle, wobei diese Momentaufnahme noch keine große Aussagekraft hat.

Aufstellung: Damir Jozic und Florian Schiffer (im Tor); Thomas Pfrommer (1), Florian Eger (1), Holger Banzhaf (2), Nico Kolb, Sebastian Scheib, Robin Pflüger (1/1), Norman Smudzinski, Peter Rennhack (2), Igor Ziegler-Ruiz (7/2) und Aleksandar Tolev (6).

Nicht geglänzt, aber erfolgreich 

Die HSG Gablenberg-Gaisburg hat das zweite Spiel in Folge gewonnen. In eigener Halle setzte sich das Team aus dem Stuttgarter Osten gegen den SV Stuttgarter Kickers mit 30:23 (14:13) durch.

Die Abwehrleistung der HSG Gablenberg-Gaisburg war zum zweiten Mal in Folge der Schlüssel zum Sieg. In Kombination mit einem bärenstarken Damir Jozic zwischen den Pfosten konnten die Gegner vom SV Stuttgarter Kickers in 60 Minuten nur 23 Treffer erzielen. Auf Seiten der Gastgeber landete der Ball dagegen 30 Mal im Netz, was letztlich den ersten Heimsieg der Saison bedeutete. „Wir wussten, dass wir in der Defensive gut stehen müssen, um den wurfstarken Neuzugang der Gäste ausschalten zu können“, sagte Trainer Alexander Adam nach der Partie. Nachdem Ionut Caciuc bei seinem ersten Auftritt im Trikot der Blauen 14 Treffer gelangen, waren es gegen die HSG gerade einmal fünf Tore aus dem Spiel. Deutlich besser aufgelegt war auf Seiten der Gastgeber Piotr Sielecki, der neun Mal traf. Dennoch war die Wurfausbeute der Gastgeber nicht perfekt. „Wir haben in Summe zu viele Chancen liegen gelassen und mit unnötigen technischen Fehlern den Gegner im Spiel gehalten“, war Adam vor allem mit den ersten 30 Minuten unzufrieden. Das Team aus dem Stuttgarter Osten war die bessere Mannschaft, nutzte ihre Überlegenheit jedoch nicht aus.

So stand es zum Seitenwechsel nur 14:13 für GaGa, die jedoch in der Anfangsphase der zweiten Hälfte durchstarteten. Innerhalb von 13 Minuten erhöhte der Aufsteiger auf 21:16, verpasste es jedoch den Sack zu zumachen. Die Kickers kamen nochmals auf 21:23 (50. Minute) heran und das Spiel drohte zu kippen. Doch die Gastgeber konnten nochmals einen Gang höher schalten und das Spiel am Ende klar mit 30:23 nachhause bringen. „Das war mit Sicherheit keine Glanzleistung, aber das Ergebnis zählt. Zwei Siege in Folge und die Erkenntnis, dass wir in dieser Liga sehr gut mithalten können, ist positiv", fasste es Adam zufrieden zusammen. Mit einer Bilanz von 4:2 Punkten hat der Aufsteiger einen guten Start in die Saison hingelegt.

Aufstellung: Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer (3), Florian Eger (1), Norman Smudzinski (2), Holger Banzhaf (2), Tim Baumann, Nico Kolb (2), Sebastian Scheib (1), Robin Pflüger (3/1), Piotr Sielecki (9), Peter Rennhack (1) und Igor Ziegler-Ruiz (6/1).

Erster Sieg im zweiten Saisonspiel

Die HSG Gablenberg-Gaisburg hat die erste Auswärtshürde mit Bravour gemeistert. Beim TSF Welzheim setzte sich die Mannschaft aus dem Stuttgarter Osten mit 26:24 (14:10) durch.

Mit diesem Auftakt hatte im Lager der HSG Gablenberg-Gaisburg im Vorfeld der Partie beim TSF Welzheim nicht gerechnet. Nach neun Spielminuten stand es 8:1 und nach 17 Zeigerumdrehungen sogar 12:3 für die Gäste aus dem Stuttgarter Osten. „Wir haben eine nahezu perfekte Leistung im Angriff gezeigt. Keine Abspielfehler und eine Abschlussquote nahe 100 Prozent. Hinzukam, dass die Gasgeber mit unserer Abwehr nicht klar kam“, zog Trainer Alexander Adam ein positives Fazit von der Anfangsphase. Im Lauf der ersten Halbzeit kam der TSF Welzheim dann besser in die Partie, profitierte dabei allerdings von den sich einschleichenden Unzulänglichkeiten der Gäste, die sich im Gefühl der sicher Führung zurück lehnten. So schmolz der acht Tore Vorsprung auf 14:10 zur Halbzeit.

Die HSG konnte sich jedoch wieder steigern und lag in der 40. Minute wieder mit sechs Toren vorn (20:14). Als bei den Gästen, die auf Aleksandar Tolev und Igor Ziegler-Ruiz im Rückraum verzichten mussten, mehr und mehr die Kräfte schwanden, kam Welzheim in der 52. Spielminute auf 20:23 heran. Doch postwendend erhöhte Robin Pflüger, mit sieben Treffern der erfolgreichste GaGa-Schütze an diesem Abend, wieder auf vier Tore, ehe im Gegenzug Nico Kolb eine Zeitstrafe kassiert. Jetzt kam die große Stunde von Torhüter Damir Jozic. Zunächst entschärfte er einen 7-Meter-Strafwurf und kurz danach einen freien Wurf vom Kreis. Im Gegenzug stellte dann Thomas Pfrommer in Unterzahl auf 25:20 (56. Minute) und führte somit die Entscheidung herbei. Mit der Schlussirene fiel dann der Treffer zum 24:26, in Gefahr kam der Auswärtssieg jedoch nicht mehr. „Mit dem Ergebnis und mit weiten Teilen unseres Auftritts bin ich zufrieden. Einzig die letzten 13 Minuten der ersten Halbzeit sind zu kritisieren, denn damit hätten wir uns um die Früchte unserer Arbeit bringen können. Hervorzuheben ist jedoch der geschlossene Einsatzwillen des gesamten Teams, das war beeindruckend“, zog Trainer Adam ein positives Fazit. Durch den Auswärtscoup in Welzheim hat der Aufsteiger die klare Auftaktniederlage gegen den TV Oeffingen wettgemacht und seine Zugehörigkeit in der Bezirksliga unterstrichen.

Als nächste Aufgabe steht für die HSG Gablenberg-Gaisburg das Heimspiel gegen den SV Stuttgarter Kickers an. Anpfiff ist am Samstag, 3. Oktober, um 17 Uhr in der Zeppelinhalle.

Aufstellung: Damir Jozic, Sebastian Engler (im Tor); Thomas Pfrommer (2), Florian Eger, Holger Banzhaf (2), Tim Baumann (3), Nico Kolb (4), Sebastian Scheib, Robin Pflüger (7/2), Piotr Sielecki (4), Phong Hoang Xuan und Peter Rennhack (4).

Saisonstart mit Höhen und Tiefen

In der ersten Partie der neuen Spielzeit in der Bezirksliga kassiert die HSG Gablenberg-Gaisburg eine in der Höhe unverdiente 26:37 (11:16)-Heimniederlage gegen den TV Oeffingen.

Das Endergebnis von 26:37 in der Begegnung zwischen der HSG Gablenberg-Gaisburg um den TV Oeffingen lässt eine einseitige Partie vermuten, in der der Favorit dem Aufsteiger aus dem Stuttgarter-Osten eine Lektion erteilt hat. 13 Minuten vor dem Ende der Saisonauftaktpartie zeigte sich in der Zeppelinhalle jedoch ein anderes Bild. Die HSG bot im ersten Spiel nach zweijähriger Abstinenz in der Bezirksliga dem Vorjahresdritten ordentlich Paroli. Igor Ziegler-Ruiz, mit neun Toren erfolgreichster Torschütze, und Aleksandar Tolev sorgten für druckvolles Angriffsspiel und auch die Abwehr stand sattelfest. Erst Mitte der ersten Halbzeit zogen die Gäste auf 8:5 etwas davon und erhöhten kurz nach der Pause auf 17:11. Die Gastgeber ließen jedoch nicht locker und kamen durch Robin Pflügers Treffer in Überzahl zum 22:25 wieder in Schlagdistanz. „Bis dahin hat meine Mannschaft fast alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten und einen guten kämpferischen Auftritt hingelegt. Einzig die Chancenverwertung war zu bemängeln“, zeigte sich Alexander Adam, der Trainer der HSG Gablenberg-Gaisburg mit dem bisherigen Spielverlauf nicht unzufrieden.

Doch das Auslassen der Torgelegenheiten sollte sich rächen. Anstatt in Überzahl nochmals nachzulegen, kassierte GaGa zwei Tore und war danach von der Rolle. Auf einmal häuften sich die Ballverluste und es dauerte acht Minuten bis Felix Brockmeyer via Siebenmeter den 23. Treffer markierte. Für den 28-jährigen Flügelflitzer war es übrigens der letzte Treffer und Auftritt im Trikot der HSG, er zieht aus beruflichen Gründen nach Berlin. Der TV Oeffingen hatte seinerseits den Ball 32 Mal im Netz untergebracht und lag somit sechs Minuten vor dem Spielende mit neun Treffern beruhigend in Führung. Bis zum Abpfiff wuchs der Vorsprung sogar noch auf elf Treffer zum Endstand von 37:26 an. „Oeffingen war die bessere Mannschaft und hat unsere Fehler eiskalt bestraft, aber das Ergebnis fällt eindeutig zu hoch aus“, sagte der enttäuschte Adam, ohne jedoch den Kopf in den Sand zu stecken, „wir haben 45 Minuten gezeigt, dass wir absolut konkurrenzfähig sind und gegen einen starken Gegner ein gutes Spiel abgeliefert. Jetzt gilt es die Fehler zu analysieren und den Blick nach vorne zu richten.“

Als nächstes steht die Aufgabe beim TSF Welzheim am kommenden Samstagabend an. In diesem Spiel kann dann die HSG dann wieder auf Piotr Sielecki zählen, der aus dem Urlaub zurück ist.

Aufstellung: Damir Jozic, Sebastian Engler (im Tor); Thomas Pfrommer (3), Florian Eger, Holger Banzhaf, Tim Baumann (1), Nico Kolb, Robin Pflüger (4), Felix Brockmeyer (3/1), Peter Rennhack, Igor Ziegler-Ruiz (9) und Aleksandar Tolev (4).