Handball in Stuttgart-Ost

 

Berichte Männer 1

 

 

Erste Niederlage im zehnten Spiel

08.12.2018

Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg unterliegen dem VfL Waiblingen 3 auswärts nach einer schwachen zweiten Hälfte mit 23:24 (13:10).


Einen gebrauchten Tag erlebten die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg am vergangenen Samstag im Auswärtsspiel gegen den VfL Waiblingen 3. Mit 23:24 kassierten sie die erste Niederlage in der laufenden Spielzeit. „In der ersten Hälfte war es noch einigermaßen in Ordnung, aber dann haben wir völlig den Faden verloren und am Ende zurecht verloren“, sagte Trainer Alexander Adam nach dem Spiel. Dass es soweit kam, da muss sich das Team aus dem Stuttgarter Osten an die eigene Nase packen. Bereits nach acht Minuten lag der Tabellenführer mit 3:5 zurück, schaffte aber die Wende und führte zum Pausenpfiff mit 13:10. In der 37. Minuten bauten die GaGas dann den Vorsprung auf 16:12 aus und befanden sich zudem in Überzahl. Doch die Chance weiter davonzuziehen, wurde mit einem unnötigen Ballverlust sowie einem Fehlwurf vergeben. Stattdessen erzielte Waiblingen zwei Treffer in Unterzahl und war wieder unvermittelt zurück im Spiel. Das junge Waiblinger Team witterte nun seine Chance und zog auf 21:18 nach 51 Zeigerumdrehungen davon. Die HSG kämpfte sich zwar nochmals auf 20:21 bzw. 21:22 heran, war an diesem Tag jedoch nicht in der Lage, das Spiel nochmals zu drehen. „Dieser doppelte Punktverlust ist natürlich völlig unnötig. Wir haben es heute einfach nicht geschafft, unser eigentliches Leistungspotenzial abzurufen. Vielleicht kommt diese Niederlage aber auch zum richtigen Zeitpunkt, damit uns bewusst ist, dass wir noch vieles zu tun haben“, so Adam, der in dieser Begegnung auf den abwesenden Igor Ziegler-Ruiz und den verletzten Christian Walter verzichten musste. „Das kann jedoch keine Entschuldigung sein, denn wir sollten eigentlich in der Lage sein, dies zu kompensieren, aber das ist uns heute einfach nicht geglückt.“


Mit nun 17:3 Punkten liegt die HSG Gablenberg-Gaisburg weiterhin auf Platz eins der Tabelle. Dahinter rangieren die Verfolger VfL Waiblingen 3, SV Stuttgart Kickers und TSV Alfdorch/Lorch 2, die jeweils sechs Minuspunkte auf dem Konto haben. Vor Weihnachten wartet auf die GaGas am kommenden Samstag um 17.45 Uhr in eigener Halle noch die Aufgabe SV Hohenacker-Neustadt 2, ehe am 13. Januar das schwere Auswärtsspiel in Lorch ansteht. 

Für die HSG GaGa spielten: Florian Härter, Damir Jozic (im Tor), Tim Baumann, Philipp Eisele (2), Joshua Fischer (1), Nico Kolb (2), Felix Lang (2/1), Robin Pflüger (2), Thomas Pfrommer (3), Peter Rennhack, Jascha Seitz (1), Janik Weisner (5/2) und Aleksandar Tolev (5)



Im Schongang zum nächsten Sieg

 02.12.2018

Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg besiegen den MTV Stuttgart 2 in eigener Halle mit 39:24 (18:14) und blieben damit auch im neunten Spiel ungeschlagen.

Das Spiel am Sonntagnachmittag des ersten Advents sorgte bei den Zuschauern in der Zeppelinhalle nicht gerade für Begeisterungsstürme, auch wenn das Endergebnis von 39:24 für die HSG Gablenberg-Gausburg gegen den MTV Stuttgart 2 doch sehr deutlich ausfiel. „In der Abwehr haben wir zu viel zugelassen, dafür war die Angriffsquote in Ordnung“, sagte Trainer Alexander Adam nach der Partie.

Der Tabellenführer startete zunächst sehr gut und lag in der 5. Spielminute bereits mit 5:1 in Führung. Anstatt jedoch weiter davonzuziehen, schaltete die HSG in der Defensive einen Gang zurück und lud den Gegner zu einfachen Toren ein. Am Abstand änderte sich jedoch nichts, sodass beim Stand von 18:14 für die GaGas die Seiten gewechselt wurden. „Das war Handball im Schongang, ohne zu glänzen“, so Adam, der sah, dass sein Team das Spiel in der zweiten Hälfte weiter im Griff hatte, während sich die Gäste aus dem Stuttgarter Westen selbst schwächten. Insgesamt neun Zeitstrafen kassierte das MTV-Team nach der Pause, davon deren sechs aufgrund von „Meckern“. Nachdem die Hausherren zwischen der 30. und 40. Minute die zahlenmäßige Überlegenheit zunächst nicht ausnutzen konnten, kamen sie dann richtig ins Rollen. Von 24:19 wurde der Vorsprung auf 30:20 (50.) ausgebaut und auch danach hielt das Team aus Stuttgart-Ost das Tempo hoch. Jascha Seitz setzte knapp 30 Sekunden vor dem Abpfiff den Schlusspunkt zum 39:24. Positiv für die Gastgeber war zudem, dass Janik Weisner nach seinem längeren verletzungsbedingten Ausfall wieder wertvolle Spielzeit sammeln konnte, um sich wieder an das Team heranzuarbeiten.

Mit acht Siegen sowie einem Unentschieden liegen die GaGas weiter unangefochten auf Platz eins der Tabelle. Bis zur Winterpause stehen noch insgesamt zwei Aufgaben auf dem Programm. Zunächst kommenden Samstag um 16.15 Uhr auswärts gegen das Team des VfL Waiblingen 3 und dann noch das Heimspiel am 15. Dezember gegen SV Hohenacker-Neustadt 2.

Für die HSG GaGa spielten: Florian Härter, Damir Jozic (im Tor), Tim Baumann (4), Joshua Fischer (5), Nico Kolb (1), Felix Lang (7/6), Robin Pflüger (3), Thomas Pfrommer (2), Peter Rennhack, Jascha Seitz (4), Christian Walter (2), Janik Weisner (2), Aleksandar Tolev (3) und Igor Ziegler-Ruiz (6).



Abwehr erneut der Schlüssel zum Erfolg


17.11.2018

Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg gewinnen das Heimspiel gegen die HSG Winterbach/Weiler mit 28:15 und bauen damit die Tabellenführung aus

Zum wiederholten Mal in dieser Saison war der Abwehrriegel der Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg nur schwer zu knacken. Gelang es den Gästen der HSG Winterbach/Weiler in der ersten Halbzeit noch zehn Mal den Ball im Gehäuse der Gastgeber unterzubringen, glückte dies im zweiten Abschnitt nur ganze fünf Mal, sodass es am Ende 28:15 für Hausherren hieß. „Die Defensive ist dieses Jahr auf jeden Fall unser Glanzstück“, sagte Trainer Alexander Adam und ergänzte, „meine Mannschaft setzt im Spiel genau das um, was wir uns im Training erarbeiten. Zudem sind unsere Torhüter ebenfalls sehr stabil und liefern reihenweise gute Leistungen ab. Hinzu kommt, dass meistens die Angriffsleistung passt und es somit schwer ist, die Punkte aus der Zeppelinhalle mit zu nehmen.“

Dieses Bild zeigte sich auch im Heimspiel am vergangenen Samstagabend. Schon nach 17. Spielminuten lagen die Gastgeber mit 7:4 vorn und bauten die Führung bis zur Halbzeit auf 14:10 aus. „Wir haben zwar im Angriff einiges liegen gelassen, dennoch kamen wir nie in Bedrängnis“, so Adam. Auch in den zweiten dreißig Minuten gingen die Stuttgarter zu leichtfertig mit ihren Chancen um, packten aber in der Abwehr noch eine Schippe darauf, sodass am Ende ein deutlicher, aber glanzloser 13-Tore-Erfolg heraussprang. Mit sieben Siegen und einem Unentschieden nach acht Partien liegen die GaGas an der Tabellenspitze. Zudem ließen die Verfolger Punkte liegen, wodurch der Abstand auf drei Minuspunkte anwuchs. „Das ist natürlich schön, aber mehr auch nicht. Abgerechnet wird erst am Saisonende. Wir konzentrieren uns jetzt voll und ganz auf die drei noch ausstehenden Spiele bis zur Winterpause“, gibt Adam die Marschroute für die kommenden Wochen vor. 
Nächstes Wochenende hat der Tabellenführer spielfrei. Die nächste Aufgabe folgt am 2. Dezember mit dem Heimspiel gegen das Team MTV Stuttgart 2. Beginn ist um 16:45 Uhr. 

Für die HSG GaGa spielten: Florian Härter, Damir Jozic (im Tor), Tim Baumann (4), Holger Banzhaf, Philipp Eisele (1), Joshua Fischer (2), Robin Pflüger (4), Thomas Pfrommer (2), Jascha Seitz (2), Christian Walter (2), Aleksandar Tolev (4) und Igor Ziegler-Ruiz (7/5).





Souveräner Auswärtserfolg

11.11.2018

 Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg feiern in fremder Halle beim TSV Schmiden 3 einen ungefährdeten 39:19-Sieg

Wenn die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg einmal ins Rollen kommen, dann sind sie nur schwer zu stoppen. Das musste am vergangenen Sonntag auch die Heimmannschaft des TSV Schmiden 3 erfahren. Nachdem die Begegnung zu Beginn der ersten Hälfte (5:5 nach 13 Spielminuten) noch offen war, setzte sich der Tabellenführer Mitte der zweiten Halbzeit klar ab. Innerhalb von zwanzig Minuten bauten die Gäste die 16:11-Halbzeitführung auf 29:13 aus und gewannen am Ende klar mit 20 Toren Unterschied. „Das war insgesamt eine sehr ordentliche Leistung von unserer Seite. Der Sieg war nie gefährdet und am Ende auch in der Höhe verdient“, sagte Trainer Alexander Adam. Je länger das Spiel dauerte, umso mehr verdichtete sich die Abwehrreihe des Teams aus dem Stuttgarter Osten. Die Gastgeber fanden so nur noch selten Lücken im dichten Abwehrverband und die daraus gewonnenen Ballgewinne wurden durch Tempogegenstöße in Tore umgemünzt. Erfolgreichster Schütze der Partie war wieder einmal Igor Ziegler-Ruiz mit elf Treffern, die restlichen Tore verteilten sich über die gesamte Mannschaft. So sprang am Ende ein klarer 39:19-Erfolg für die GaGas heraus, die damit die Tabellenführung eindrucksvoll untermauerten.

Mit 13:1-Punkten und einer Tordifferenz von plus 69 liegt die HSG auf Platz eins in der Tabelle, dahinter rangiert mit einem Minuspunkt mehr auf dem Konto das Team des TSV Alfdorf/Lorch 2, der Tabellendritte SV Stuttgarter Kickers hat bereits vier Minuspunkte gesammelt. „Das sieht aktuell natürlich gut aus, aber wir sind weit davon entfernt, dass wir uns beruhigt zurücklegen können“, warnt Adam. Als nächste Aufgabe wartet am Samstag in der Zeppelinhalle der Tabellensechste von der HSG Winterbach/Weiler. Spielbeginn ist um 17:45 Uhr.

Für die HSG GaGa spielten: Damir Jozic (im Tor), Tim Baumann (3), Holger Banzhaf (1), Philipp Eisele (5), Joshua Fischer (1), Felix Lang (4/1), Robin Pflüger (6/1), Peter Rennhack (3), Jascha Seitz, Christian Walter (3), Aleksandar Tolev (2) und Igor Ziegler-Ruiz (11).


 

Erster Punktverlust der Saison

20.10.2018

Das Spiel der HSG Gablenberg-Gaisburg gegen den TSF Welzheim endet nach einer umkämpften Partie Unentschieden mit 28:28 (10:14)

Die HSG Gablenberg-Gaisburg hat im Duell mit dem TSF Welzheim nach zuvor fünf siegreichen Spielen zwar den ersten Punktverlust der Saison hinnehmen müssen, steht aber nach dem 28:28 weiterhin auf Platz eins der Tabelle. Auch wenn wenige Sekunden vor dem Abpfiff die Emotionen zwischen den letztjährigen Absteigern nochmals hoch kochten und es zu Rudelbildungen auf dem Spielfeld kam, konnten beide Teams mit dem Punkt zufrieden sein. „Welzheim war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und wir haben die zweiten 30 Minuten bestimmt. Von daher ist die Frage nach einem gewonnenen oder verlorenen Punkt hinfällig. Das Ergebnis geht absolut in Ordnung“, sagte Trainer Alexander Adam nach spannenden 60 Minuten in der Zeppelinhalle in Stuttgart. Während die GaGas mit 11:1-Punkten weiterhin die Tabellenführung in der Bezirksklasse inne haben, liegt Welzheim mit einer Punktebilanz von 5:5 auf Platz sieben. „Im Verlauf der Saison denke ich allerdings, dass sich unser Gegner in der Tabelle weiter nach oben arbeiten wird, denn sie haben heute gezeigt, dass sie zu den besten Teams der Liga gehören“, zollte Adam den Welzheimern Respekt, die die Hausherren in den ersten 30 Minuten gehörig unter Druck setzten.

Die Abwehr, das bisherige Prunkstück der HSG, bekam in der ersten Hälfte die Angriffe des Teams aus dem Remstal nur schwer in den Griff. Dennoch stand es bis zur 25. Spielminuten Unentschieden. Bis zur Pause lief bei den Gastgebern allerdings nicht mehr viel zusammen und das Auswärtsteam zog von 9:9 auf 14:10 zum Pausenpfiff davon. Mit dem ersten Angriff der zweiten 30 Minuten erhöhte Welzheim dann sogar auf 15:10. Diesem Rückstand mussten die Hausherren dann lange hinterher laufen, ehe Igor Ziegler-Ruiz mit seinem Treffer zum 23:23 (49.) für den Ausgleich sorgte. In der spannenden Schlussphase wogte dann das Spiel hin und her, doch kein Team konnte sich absetzen. Für den letzten Treffer der Begegnung zum 28:28 sorgte Christian Walter auf Seiten der GaGas nach 56 Minuten und 39 Sekunden. Beide Mannschaften hatten zwar noch die Chance auf die Entscheidung, doch ein Tor fiel nicht mehr. „Es war klar, dass wir irgendwann einmal die ersten Punkte abgeben werden. Dass es jetzt heute passiert ist, ist kein Beinbruch. Ich muss meiner Mannschaft jedoch für die kämpferische Leistung ein Lob aussprechen, das war richtig stark“, so Adam.

Bis zum nächsten Spiel hat die HSG Gablenberg-Gaisburg nun rund drei Wochen Pause, ehe am 11. November die Auswärtspartie beim TSV Schmiden 3 ansteht.

Für die HSG GaGa spielten: Damir Jozic (im Tor), Tim Baumann (1), Philipp Eisele (1), Joshua Fischer (6), Nico Kolb (4), Felix Lang (2/1), Robin Pflüger (1), Thomas Pfrommer, Peter Rennhack, Jascha Seitz (2), Christian Walter (4), Aleksandar Tolev und Igor Ziegler-Ruiz (7/1).



Abwehr erneut der Schlüssel zum Sieg

 13.10.2018

 Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg besiegen die SG Schorndorf 2 mit 32:18 und holen auch im fünften Saisonspiel beide Punkte

Das Abwehrbollwerk der HSG Gablenberg-Gaisburg war wieder einmal nur schwer zu knacken. Selten fanden die Gäste aus Schorndorf eine Lücke durch die dicht gestaffelten Reihen der Stuttgarter und was durchging, war dann zumeist eine sichere Beute des erneut gut aufgelegten Florian Härter zwischen den Pfosten. „Diese Entwicklung ist sehr positiv. Im Schnitt haben wir bisher nur 20,8 Tore kassiert, das ist ein sehr guter Wert und die Grundlage unserer derzeit erfolgreichen Spielweise“, lobte Trainer Alexander Adam nach dem deutlichen 32:18-Erfolg. Er fand aber auch ein Haar in der Erfolgssuppe, „mit der Quote im Angriff bin ich nicht ganz zufrieden. Das Erarbeiten der Torchancen war wieder gut, aber im Abschluss ist noch Luft oben. Daran müssen wir noch arbeiten.“

Der Erfolg gegen die weiterhin punktlosen Gäste aus dem Remstal war dennoch nie gefährdet. In der 23. Minute lagen die Hausherren in der heimischen Zeppelinhalle bereits mit 12:7 in Führung und bauten diesen Vorsprung bis zur Pause nochmals um einen Treffer auf 14:8 aus. Zu diesem Zeitpunkt hatte Rückraumspieler Igor Ziegler-Ruiz bereits fünf Treffer markiert, bis zum Spielende erhöhte er seine persönliche Bilanz auf insgesamt elf Tore. Aber auch alle anderen eingesetzten Spieler, Peter Rennhack nach seinem Urlaub und der noch immer angeschlagene Joshua Fischer kamen nicht zum Zug, trugen sich in die Torschützenliste ein. So konnten sich die GaGas in der zweiten Hälfte schrittweise absetzen, bis am Ende ein ungefährdeter 32:18-Sieg auf der Anzeigetafel prangte.

Für die HSG war es der fünfte Sieg im fünften Saisonspiel, was gleichzeitig die alleinige Tabellenführung für den Absteiger bedeutet, doch Adam warnt vor großer Euphorie, „der Saisonstart ist geglückt und wir freuen uns natürlich über die Momentaufnahme, aber es ist noch ein langer Weg von 17 Spielen. Von daher haben wir noch nichts erreicht!“ Positiv ist für den Coach allerdings, dass das verletzungsbedingte Fehlen von Janik Weisner sowie die Abwesenheiten von Aleksandar Tolev und Holger Banzhaf gegen die SG Schorndorf 2 gut kompensiert werden konnten. Zudem saß mit Joshua Fischer ein weiterer Rückraumspieler nur auf der Bank. „Die Breite in der Mannschaft hilft uns natürlich, aber ich muss auch die Einstellung des Teams loben, denn ohne die würde es nicht so gut laufen“, sagt Adam

Als nächste Aufgabe wartet nun die Mannschaft von TSF Welzheim, die ebenfalls in der Vorsaison abgestiegen ist. Spielbeginn der spannenden Partie ist am Samstag, 20. Oktober um 19.30 Uhr in der Zeppelinhalle.

Für die HSG GaGa spielten: Damir Jozic, Florian Härter (im Tor), Philipp Eisele (3), Joshua Fischer, Nico Kolb (2), Felix Lang (4/2), Robin Pflüger (3), Thomas Pfrommer (1), Karsten Pink (1/1), Peter Rennhack, Jascha Seitz (2), Christian Walter (5) und Igor Ziegler-Ruiz (11)





Kantersieg mit Makel

06.10.2018

Die HSG Gablenberg-Gaisburg gewinnt das Heimspiel gegen die SG Weinstadt 3 mit 40:20 (20:14) und behält weiter eine weiße Weste

Die Freude nach dem Spiel gegen die Gäste aus dem Remstal hielt sich nach dem Ende der Partie bei der HSG Gablenberg-Gaisburg in Grenzen. „Ein Pflichtsieg, mehr aber auch nicht“, sagte Trainer Alexander Adam, der trotz des deutlichen 40:20-Erfolges nicht in Euphorie schwelgte. Vor allem die Abwehrleistung in der ersten Hälfte und das fahrlässige Auslassen zahlreicher Torgelegenheiten stießen dem 45-jährigen Coach auf. „Das soll mit Sicherheit nicht überheblich klingen, aber, dass wir in den ersten dreißig Minuten 14 Gegentreffer kassieren, das geht überhaupt nicht“, so Adam, der bereits in der 15. Minute beim Stand von 8:8 eine Auszeit nahm, um sein Team aufzurütteln. Doch es dauerte weitere zehn Minuten, bis die Stuttgarter aufwachten und nach dem zwischenzeitlichen 11:12-Rückstand (21. Minuten) durch einen Doppelschlag von Igor Ziegler-Ruiz mit 16:12 (26.) in Führung gingen. Bis zur Pause packte die HSG noch zwei Treffer zum 20:14 oben darauf, ehe die Seiten gewechselt wurden.

Aufgerüttelt durch die deutlichen Worte in der Kabine standen die GaGas dann zumindest in der Abwehr deutlich stabiler. Die Trefferquote blieb jedoch weiter schwach, auch wenn der aufgrund seiner noch immer anhaltenden Handgelenksverletzung nur sporadisch eingesetzte Joshua Fischer in der 48. Minute auf 30:18 erhöhte. Der Widerstand der Gäste, die bereits vor dem Spiel in der Zeppelinhalle auf dem letzten Tabellenplatz standen, war da schon komplett gebrochen. Den Schlusspunkt zum 40:20 setzte schließlich Aleksandar Tolev, wodurch der vierte Sieg im vierten Spiel eingefahren wurde. „Es ist natürlich toll, dass wir weiter ohne Niederlage sind, aber wir müssen weiter an uns arbeiten. Auch wenn wir heute den Schalter nochmals umlegen konnten, darf es uns in den nächsten Spielen nicht passieren, dass wir mit solch einer Einstellung ein Spiel beginnen“ warnte Adam. Die Chance für den Tabellenführer dies zu zeigen, gibt es bereits kommenden Samstag in der Zeppelinhalle gegen das bislang noch punktlose Team der SG Schorndorf 2. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Für die HSG GaGa spielten: Damir Jozic, Florian Härter (im Tor), Holger Banzhaf (1), Philipp Eisele (1), Joshua Fischer (2), Nico Kolb (7), Felix Lang (4), Robin Pflüger, Jascha Seitz (1), Aleksandar Tolev (3), Janik Weisner (7), Christian Walter (2) und Igor Ziegler-Ruiz (12).


  

Mit Wille und Einsatzbereitschaft

29.09.2018

 Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg gewinnen beim SV Remshalden 3 mit 25:23 (12:10)

Auch nach dem zweiten Auswärtsspiel der Saison behält die Männermannschaft der HSG Gablenberg-Gaisburg ihre weiße Weste. Mit 25:23 gewinnen die Stuttgarter beim SV Remshalden 3 und haben damit bei allen drei Spielen der laufenden Saison das Feld als Sieger verlassen. „Es war mit Sicherheit kein handballerischer Leckerbissen, aber auch solche Spiele müssen erst einmal gewonnen werden“, sagte Trainer Alexander Adam nach der Partie.

Die Voraussetzungen für das Duell im Remstal waren im Vorfeld alles andere als rosig gewesen. Allein vier Spieler konnten unter Woche wegen Verletzung und Krankheit nicht trainieren, zudem waren bis zu sechs Spieler beruflich oder privat verhindert, sodass nur ein eingeschränkter Trainingsbetrieb möglich war. Zudem hatten sich fünf Spieler im Vorfeld für die Partie abgemeldet. „Das war natürlich alles andere als optimal, aber im Vergleich zum Vorjahr sind wir breiter aufgestellt und konnten diese Ausfälle kompensieren“, so Adam. Daher stand bei der HSG auch eine schlagkräftige Mannschaft auf dem Feld, die kurz vor Ende der ersten Halbzeit durch den fünffachen Torschützen Robin Pflüger auf 12:8 davon zog. Dieser komfortable Vorsprung war jedoch nur von kurzer Dauer. Wie in den Minuten zuvor vertändelten die GaGas zweimal leichtfertig den Ball und Remshalden verkürzte mit dem Pausenpfiff auf 10:12.

Somit blieb die Partie auch in der zweiten Hälfte spannend. Den besseren Start erwischten allerdings die Hausherren, die sich auf 17:15 in der 43. Spielminute absetzen konnten. Angetrieben von Spielmacher Christian Walter kamen die Gäste jedoch wieder heran und gingen in der 52. Minute durch den Treffer von Routinier Holger Banzhaf zum 22:21 erstmals wieder in Führung. In den letzten acht Minuten schaffte die Dritte aus Remshalden zwar noch zweimal den Ausgleich, aber im Gegenzug legten der trotz Handgelenksverletzung stark aufspielende sechsfache Torschütze Joshua Fischer und Robin Pflüger wieder nach. Zudem stand die Abwehr zum wiederholten Mal kompakt und ließ ab der 55. Minute keine Treffer mehr zu. Den Schlusspunkt zum umjubelten Auswärtssieg setzte dann zwanzig Sekunden vor dem Ende Holger Banzhaf zum 25:23. „Das war heute ein Sieg des Willens und der Einsatzbereitschaft. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft“, so Trainer Adam zufrieden.

Für den Tabellenführer der Bezirksklasse geht es am Samstagabend mit der Partie gegen die SG Weinstadt 3 weiter. Spielbeginn in der Zeppelinhalle ist um 19.30 Uhr.

Für die HSG GaGa spielten: Damir Jozic, Florian Härter (im Tor), Holger Banzhaf (2), Tim Baumann, Philipp Eisele, Felix Golla, Joshua Fischer (6), Felix Lang (4/3), Robin Pflüger (5), Thomas Pfrommer, Karsten Pink, Aleksandar Tolev (3) und Christian Walter (5).



Stabile Abwehr und hohes Tempo

 22.09.2018

 Die HSG Gablenberg-Gaisburg gewinnt den Heimspielauftakt gegen den SV Stuttgarter Kickers mit 25:18 (11:12)

Auch im zweiten Spiel der noch jungen Saison konnten die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg beide Punkte holen. Für das Team aus dem Stuttgarter Osten war es nach dem Pokalsieg eine Woche vor dem Rundenbeginn der dritte Sieg im dritten Pflichtspiel. Bis dieser Erfolg allerdings feststand, war es ein hartes Stück Arbeit, da sich das Team vom SV Stuttgart Kickers nach Kräften wehrte. Die „Blauen“ konnten die ersten 30 Minuten sogar für sich entscheiden und lagen zum Pausenpfiff mit 12:11 vorne. „Unser Gegner hat in der ersten Hälfte stark gespielt und uns gefordert. Wir haben jedoch auch einige Torchancen ausgelassen und uns zu viele technische Fehler geleistet. Dank unserer guten Abwehr sind wir jedoch dran geblieben und haben dann in der zweiten Halbzeit das Spiel in die Hand genommen“, so Trainer Alexander Adam.

Dem erneut gut aufgelegte Linksaußen Felix Lang, mit sechs Treffern bester Torschütze, gelang es, mit seinem Tor zum 13:12 in der 35. Minute, die GaGas nach über 25 Minuten wieder in Führung zu bringen. Damit kippte die Partie in Richtung der Hausherren, die in der Defensive wenig zuließen und mit ihrem schnellen Umschaltspiel zu einfachen Toren kamen. Beim 22:17 (53. Minute) durch den starken Joshua Fischer, der fünf Tore markierte, war dann die Partie entscheiden. „Ich muss meiner Mannschaft insgesamt ein Kompliment machen. Es war beeindruckend, wie sie es geschafft hat, in der zweiten Halbzeit den Schalter umzulegen und die Partie zu drehen“, lobte Adam. Positiv ist für den Coach zudem, dass er im Gegensatz zu den Vorjahren auf einen breit aufgestellten Kader zurückgreifen und somit immer frische Spieler, wie am Wochenende Nico Kolb und Christian Walter, bringen kann, die neuen Schwung sowie Entlastung bringen. Mit Philipp Eisele vom VfL Kirchheim/Teck hat zudem gegen die Kickers ein weiterer Neuzugang seine Einsatzpremiere im Trikot der HSG gefeiert. „Diese neue Variabilität macht uns für jeden Gegner schwer ausrechenbar und wir können zudem urlaubsbedingte Abwesenheiten, wie die von Jascha Seitz und Igor Ziegler-Ruiz ausgleichen.“

Weiter geht es am kommenden Samstagabend mit der Auswärtsbegegnung beim SV Remshalden 3. Anpfiff ist um 20 Uhr.

Für die HSG GaGa spielten: Damir Jozic, Florian Härter (im Tor), Holger Banzhaf, Philipp Eisele (1), Joshua Fischer (5), Nico Kolb (2), Felix Lang (6), Robin Pflüger (1), Thomas Pfrommer (2), Karsten Pink, Aleksandar Tolev (2), Christian Walter und Janik Weisner (6/3).



Erfolgreicher Saisonauftakt mit Auswärtssieg

16.09.2018

 Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg setzen sich nach einer insgesamt überzeugenden Leistung gegen den SV Hohenacker-Neustadt 2 mit 31:25 (19:12) durch.

Mit zwei Punkten im Gepäck sind die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg von der Auswärtsaufgabe beim SV Hohenacker-Neustadt zurückgekehrt und haben dabei über weite Strecken der Begegnung den positiven Eindruck aus der Vorbereitung bestätigt. Am Ende siegte der Absteiger zum Saisonauftakt in der Bezirksklasse souverän mit 31:25. „Gute Ergebnisse in der Vorbereitung, darunter der 25:24-Pokalerfolg gegen Oeffingen 2, sind zwar schön, aber die letztliche Gewissheit, wo man steht, gibt es nur unter Wettkampfbedingungen. Von daher bin ich natürlich zufrieden, wobei es noch ein paar Dinge gibt, an denen wir noch arbeiten müssen, aber es war schon sehr ordentlich“, so Trainer Alexander Adam.

Vor allem der Auftritt in der ersten Hälfte erfreute den Coach des Teams aus dem Stuttgarter Osten. Nachdem es in der 13. Spielminute noch 7:7 Unentschieden stand, drückte die HSG, angetrieben vom starken Neuzugang Janik Weisner auf der Spielmacherposition, aufs Tempo. Mit Erfolg. Innerhalb von zehn Minuten erhöhten die Gäste auf 15:8 und hielten diesen Vorsprung bis zum Pausenpfiff (19:12). Zu Beginn der zweiten dreißig Minuten gönnten sich die GaGas dann eine kurze Ruhepause und die Hausherren verkürzten auf 18:22 (43. Minute). Doch die Verhältnisse wurden schnell wieder zurecht gerückt. Mit einem weiteren Zwischenspurt wurde der Deckel auf den Auswärtssieg darauf gepackt. Spätestens beim 29:20 durch den sechsfachen Torschützen Joshua Fischer neun Minuten vor dem Ende war die Partie entschieden und die Luft etwas raus. Hohenacker-Neustadt 2 nutzte dies, um noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben. Neben dem achtfachen Torschützen Weisner, kam von der HSG Friedrichshafen-Fischbach, zeigten sich auch Youngster Felix Lang, der aus der Zweiten in den Kader der Ersten aufrückte, und Igor Ziegler-Riuz mit sieben Treffern als besonders stark im Abschluss.

Kommendes Wochenende steht dann das zweite Saisonspiel für die HSG Gablenberg-Gaisburg auf dem Programm. Am Samstagabend gastiert zum ersten Heimspiel der Saison das Team des SV Stuttgarter Kickers in der Zeppelinhalle. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Für die HSG GaGa spielten: Damir Jozic, Florian Härter (im Tor), Holger Banzhaf (1), Joshua Fischer (6), Nico Kolb, Felix Lang (7/3), Robin Pflüger (1), Thomas Pfrommer (1), Peter Rennhack, Aleksandar Tolev, Janik Weisner (8) und Igor Ziegler-Ruiz (7).

 

 

Die Hoffnung lebt

Durch den 36:32-Auswärtserfolg beim SC Korb können die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg weiterhin vom Klassenerhalt in der Bezirksliga schaffen
Die HSG Gablenberg-Gaisburg hat sich im Abstiegskampf zurückgemeldet. Mit einem hart erkämpften 36:32-Erfolg beim SC Korb feierte das Team aus dem Stuttgarter Osten einen wichtigen Auswärtssieg und kann damit weiterhin vom Klassenerhalt träumen. Routinier Holger Banzhaf, der den familiär verhinderten Trainer Al...exander Adam auf der Bank vertrat, lobte hinterher: „es war eine geschlossene Teamleistung und es hat fast alles funktioniert. Einzig die Abwehrleistung hätte besser sein dürfen, aber der Sieg zählt und wir können weiter hoffen.“ In der torreichen Begegnung erwischten die HSG-Spieler den besseren Start, verpassten es jedoch, aus der zwischenzeitlichen 6:3-Führung (7. Minute) Kapital zu schlagen. Die Hausherren, die in der gesicherten oberen Tabellenhälfte stehen, fanden jedoch in der Folgezeit die richtigen Mittel, um die Partie zu drehen. 17:11 stand es nach 24. Spielminuten. Banzhaf reagierte und stellte in der Abwehr um. Diese Maßnahme brachte Erfolg, denn bis zur Pause kamen die GaGas auf 14:17 heran.
Es dauerte jedoch bis zur 40. Spielminute, ehe den Stuttgartern, angetrieben von Rückraumspieler Aleksandar Tolev und dem starken Damir Jozic zwischen den Pfosten, der insgesamt fünf Siebenmeter hielt und zahlreiche Würfe entschärfte, der Ausgleich zum 21:21 gelang. In der 47. Spielminute gingen dann die Gäste erstmals durch den Treffer von Joshua Fischer mit 26:25 in Führung. Der Youngster war danach kaum zu stoppen. Innerhalb von zehn Minuten markierte der 20-jährige Rückraumspieler fünf weitere Treffer. Mit seinem zehnten Treffer erhöhte Fischer auf 34:30 in der 58. Minute – die Entscheidung. Auch wenn Korb nochmals auf 34:36 77 Sekunden vor dem Ende verkürzen konnte, brachte die HSG den verdienten 36:32-Erfolg nachhause.
„Ein Lob an meine Mannschaft und ein großes Dankeschön an Holger für diesen Auswärtscoup“, freute sich Trainer Alexander Adam aus der Ferne. Durch den Sieg ist sein Team nun punktgleich mit den TSF Welzheim, dem Vorletzten der Tabelle, und kann somit wieder vom Klassenerhalt hoffen. In den zwei letzten Partien der Saison muss jedoch mindestens einmal gewonnen werden. 


Für die HSG Gablenberg-Gaisburg spielten: Sebastian Engler, Damir Jozic (1); Thomas Pfrommer (1), Christian Walter (2), Jascha Seiz (2), Nico Kolb (4), Piotr Sielecki (5), Joshua Fischer (10), Karsten Pink (1), Tim Baumann (2) und Aleksandar Tolev (8/1).


 

 

An den Nerven gescheitert

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg verlieren das Lokalderby gegen den MTV Stuttgart mit 23:26 (21:26) und sind nun unter Zugzwang
Jetzt wird es eng für die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg. Nach der 23:26-Niederlage gegen den MTV Stuttgart liegt das Team aus dem Stuttgarter Osten weiter auf dem letzten Tabellenplatz. „Wie haben es im Lokalderby verpasst, uns selbst etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. In den kommenden vier Partie...n haben wir nur noch Endspiele“, sagt Trainer Alexander Adam.
Dabei wäre für die Hausherren gegen den MTV am Ende eigentlich mehr drin gewesen, doch die HSG scheiterte insgesamt viermal vom Siebenmeterpunkt, ließ zudem einige klare Torchancen liegen und produzierte zahlreiche technische Fehler. Vor allem in der ersten Halbzeit kamen die Gastgeber schlecht in Tritt und lagen nach 19. Minuten mit 6:12 im Hintertreffen. Kurz nach der Pause wuchs der Abstand dann sogar auf 19:12 (33.) an, ehe die GaGas die Aufholjagd starteten. 13 Minuten vor dem Ende war das Spiel dann beim Stand von 19:21 eigentlich wieder völlig offen. Doch in der entscheidenden Phase der Partie machten die Nerven den Gastgebern einen Strich durch die Rechnung. Sowohl Igor Ziegler-Ruiz als auch Christian Walter konnten die Strafwürfe nicht im Tor unterbringen und auch sonst fehlte die letzte Durchschlagskraft. So dauerte es knapp zehn Minuten, bis Joshua Fischer den nächsten Treffer zum 20:24 (57.) markierte. Zu spät, der MTV Stuttgart rettete den 26:23-Erfolg über die Zeit. „In der Summe waren es einfach zu viele Fehler. Jedes Mal, wenn wir wieder dran waren, sind wir uns selbst im Weg gestanden“, so Adam.
Ein Blick auf die Tabelle zeigt, wie sehr sich die Situation im Abstiegskampf mit dieser Niederlage verschärft hat. Bei noch vier ausstehenden Spielen für die GaGas beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer aufgrund des schlechteren direkten Vergleiches drei Punkte. „Wir dürfen nicht aufgeben und müssen weiter an uns glauben, damit wir uns noch selbst retten können“, gibt Adam den Weg für den Rest der Runde vor.

Für die HSG Gablenberg-Gaisburg spielten: Sebastian Engler, Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer (3), Christian Walter (2), Jascha Seiz (1), Nico Kolb (2), Robin Pflüger, Joshua Fischer (8/4), Karsten Pink (1), Peter Rennhack, Tim Baumann, Mahir Petekbasi, Felix Görtz und Igor Ziegler-Ruiz (6).

 

 

Aufwärtstrend gestoppt

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg verlieren beim EK/SV Winnenden mit 24:30 (11:14)
Nach zwei Siegen in Folge kassierten die Männer HSG Gablenberg-Gaisburg wieder eine Niederlage. Beim Tabellenvierten unterlagen die Stuttgarter mit 24:30 und haben damit im Abstiegskampf einen Rückschlag erlitten. „Es war eigentlich mehr drin. Wir habe es allerdings, vor allem in Überzahl verpasst, unsere Chancen zu nutzen. Außerdem haben wir in Summe zu viele ...Fehlwürfe gehabt“, haderte Trainer Alexander Adam nach der Partie am späten Sonntagnachmittag.
Dabei war die HSG, bei denen drei Spieler verletzt passen mussten, darunter Aleksandar Tolev, der sich in der Vorwoche eine Bänderverletzung zugezogen hatte, ordentlich in die Partie gestartet und lag in der 18. Spielminute noch mit 9:8 in Front. Doch es dauerte dann über zehn Minuten bis die GaGas den Ball wieder im gegnerischen Tor unterbringen konnten. Neben den besagten Fehlwürfen kamen noch diverse Abspielfehler in dieser Schwächephase hinzu. Dennoch waren die Gastgeber nur auf drei Tore davon gezogen und lagen zur Pause bei 14:11-Führung in Schlagdistanz. Die Gäste aus dem Stuttgarter Osten blieben zwar dran, schafften es allerdings trotz mehrfacher nummerischer Überzahl nicht, den Ausgleich zu erzielen. Die letzte Chance bot sich in der 54. Spielminute, als Kreisläufer Thomas Pfrommer zum 22:24 verkürzte und der Winnender Abwehrspieler zudem eine Zeitstrafe kassierte. Um die Unterzahl zu verhindern, nahmen die Gastgeber den Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers für den Angriff heraus – mit Erfolg. Während die HSG trotz Überzahl ohne Treffer blieb, erhöhte Winnenden vorentscheidend auf 26:22 und brachte die Führung zum 30:24 ins Ziel.
Mit dieser Niederlage sind die Stuttgarter wieder auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht, da die direkten Konkurrenten ihrerseits punkten konnten. „Der Abstiegskampf bleibt bis zum letzten Spieltag spannend. Natürlich sind wir jetzt unter Zugzwang und dürfen uns keine Ausrutscher mehr erlauben“, blickt Trainer Adam voraus. Nächstes Wochenende gastiert der MTV Stuttgart zum Derby in der Zeppelinhalle. Gegen das Team aus dem Stuttgarter Westen, das nur drei Punkte vor der HSG liegt, ist ein Sieg Pflicht. 


Für die HSG Gablenberg-Gaisburg spielten: Sebastian Engler, Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer (1), Christian Walter (1), Jascha Seiz (1), Holger Banzhaf (1), Nico Kolb (2), Robin Pflüger (2), Piotr Sielecki (6/3), Joshua Fischer (1), Karsten Pink (1), Peter Rennhack (2) und Igor Ziegler-Ruiz (6/1).

 

 

 GaGa gibt die rote Laterne ab

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg setzen ihren Aufwärtstrend fort und bezwingen die SG Weinstadt 2 mit 23:21 (13:11) 
Jetzt hat es auch zuhause geklappt. Mit dem ersten doppelten Punktgewinn in der heimischen Zeppelinhalle haben die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg zudem den letzten Tabellenplatz verlassen und damit den Aufwärtstrend der Rückrunde fortgesetzt. Der 25:21-Erfolg gegen die SG Weinstadt 2 war dabei der zweite Sieg in Folge für das Team aus dem Stuttgarter Osten. „Ein großes Kompliment an meine Mannschaft für die großartige kämpferische Leistung. Besonders freut es mich, dass wir den Sieg von letzter Woche bestätigt haben und den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen weiter verkürzen konnten“, sagte Trainer Alexander Adam nach der Partie.

Auf den Weg zum nunmehr dritten Sieg im fünften Spiel der Rückrunde legte sein Team eine überragende Anfangsphase hin. Erst in der 13. Spielminute konnten die Gäste das Abwehrbollwerk mit dem gut agierenden Torhüter Sebastian Engler knacken und das 1:6 erzielen. Drei Minuten später fiel dann der zweite Treffer, während die HSG bereits neunmal getroffen hatte. „Das war hervorragend, was unsere Defensive da gezeigt hat. Aber auch das Umschalten nach dem Ballgewinn war top. Leider haben wir dann zu lässig agiert und den Gegner wieder aufgebaut. Eigentlich hätten wir den Sack zumachen müssen“, so Adam zähneknirschend. Binnen elf Minuten, nach diversen Fehlwürfen und technischen Fehlern, stand es nur noch 10:11 und die Partie schien zu kippen. Bis zur Pause zogen die GaGas zwar nochmals auf 13:11 davon, aber es bleib bei einem offenen Schlagabtausch. Neun Minuten vor dem Ende stand es dann 21:21 Unentschieden und das Spiel stand auf des Messers Schneide. Adam nahm eine Auszeit und stellte sein Team nochmals ein. Mit Erfolg. Die GaGa-Abwehr besann sich nochmals auf ihre Tugenden und knüpfte an die Leistung zu Beginn an. Ohne Gegentor bei eigenen vier Treffern wurde schließlich der umjubelte Sieg eingetütet.

Wie wichtig der Erfolg war, zeigt der Blick auf die Tabelle. Der Abstand der Mannschaften zwischen Platz sieben und Platz zwölf beträgt fünf Punkte. Die HSG ist aktuell Elfter. „Bei solch engen Abständen kannst Du dir keinen Ausrutscher mehr erlauben. Es bleibt spannend bis zum Schluss“, rechnet Adam vor. Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg haben nun drei Wochen Pause, ehe dann das Spiel beim EK/SV Winnenden auf dem Programm steht.

Für die HSG Gablenberg-Gaisburg spielten: Sebastian Engler, Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer (2), Christian Walter (4), Jascha Seiz (3), Nico Kolb (2), Mahir Petekbasi (1), Robin Pflüger (2), Piotr Sielecki (4/2), Joshua Fischer (5), Karsten Pink, Peter Rennhack (1) und Aleksandar Tolev (1).



Die Formkurve zeigt wieder nach oben


Für die erste Herrenmannschaft verlief die Hinrunde sehr durchwachsen und endete auf dem
letzten Tabellenplatz, der Auftakt in die Rückrunde mit zwei Auswärtssiegen gibt jedoch Hoffnung,

dass der Klassenverbleib noch geschafft werden kann.
Nach drei schweren Spielen zum Saisonbeginn, die allesamt verloren gingen, stand am vierten
Spieltag die Partie gegen die TSF Welzheim auf dem Programm, die für eine Wende sorgen sollte.
Obwohl spielbestimmend, ging diese Partie knapp verloren und die Mannschaft von Trainer
Alexander Adam lief weiter dem Erfolgserlebnis hinterher. Einen ersten Lichtblick gab es dann im
Heimspiel gegen den EK/SV Winnenden als Robin Pflüger mit Schlusspfiff für den ersten Punkt der
Saison durch das 31:31 sorgte. Diesen Schwung nahmen die GaGas in das Lokalderby gegen den MTV
Stuttgart mit, schafften es jedoch nicht die Führung über die Zeit zu bringen. Wieder stand nur ein
Punkt auf der Habenseite. Es folgte noch ein weiteres Unentschieden, aber auch zwei knappe
Niederlagen – der erhoffte Befreiungsschlag in Form eines Sieges blieb jedoch aus. „Das war eine
ganz schwere Zeit, aber die Mannschaft hat immer zusammen gehalten, nie aufgegeben und weiter
an sich geglaubt“, sagt Trainer Alexander Adam.
Als Tabellenletzter mit nur drei Pluspunkten ging es in die Rückrunde. Nach der Niederlage zum
Auftakt gegen den Tabellenführer aus Remshalden, folgte dann das lang ersehnte Erfolgserlebnis. Mit
28:27 wurde in Oeffingen gewonnen. Auch wenn danach das Spiel gegen das starke Team aus
Bittenfeld verloren ging, war dieser Sieg ein Knotenlöser. Auch das zweite Auswärtspiel in Welzheim
wurde nervenstark mit dem Schlusspfiff gewonnen. Damit haben die Herren 1 der HSG Gablenberg-
Gaisburg wieder den Anschluss an das Mittelfeld hergestellt. Nachdem die Formkurve wieder nach
oben zeigt, darf sich das wieder Hoffnung machen, am Saisonende den Kopf aus der Schlinge zu
ziehen und ein weiteres Jahr in der Bezirksliga auf Torejagd gehen zu können.

 

 

Sieg in letzter Sekunde

 

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg belohnen sich für eine starke Leistung und gewinnen die umkämpfte Auswärtspartie beim TSF Welzheim mit 24:23 (13:13)   

Die Entscheidung im Spiel zwischen der HSG Gablenberg-Gaisburg und dem Team der TSF Welzheim viel mit dem letzten Wurf der Partie. Piotr Sielecki versenkte einen fälligen Strafwurf zum umjubelten 24:23-Auswärtserfolg. „Unglaublich, was wir heute Abend für eine Energieleistung gebracht haben. Es ist toll, dass wir uns mit einem Sieg belohnen konnten“, freute sich Trainer Alexander Adam nach den spannenden 60 Minuten. 16 Sekunden vor dem Ende beim Stand von 23:23 hatte der HSG-Coach noch eine Auszeit genommen und alles auf eine Karte gesetzt. Torhüter Damir Jozic verließ seinen Kasten zu Gunsten des siebten Feldspielers, um in Überzahl beide zwei Punkte aus Welzheim mitzunehmen. Das Risiko wurde belohnt. Nico Kolb wurde auf der Rechtsaußenposition freigespielt und beim Wurfversuch regelwidrig gefoult, sodass der Schiedsrichter nicht anders konnte, als auf den Punkt zu zeigen. Der mit sieben Treffern überlegene Sielecki blieb eiskalt und netzte ein. „Natürlich war diese Entscheidung ein großes Risiko, aber in der jetzigen Situation hätte uns ein Unentschieden nicht wirklich weiter gebracht“, so der glückliche Adam.  

Bei aller Freude über den zweiten Sieg der Rückrunde blieb durch die Verletzung des sechsfachen Torschützen Igor Ziegler-Ruiz ein bitterer Beigeschmack. In der ruppigen Begegnung, die überraschend von einem Einzelschiedsrichter geleitet wurde, war der Rückraumspieler in der 47. Minute mit seinem Gegenspieler zusammengeprallt und holte sich dabei eine tiefe Platzwunde am Kinn. „Das ist natürlich sehr bitter. Fürs kommende Wochenende wird Igor auf jeden Fall ausfallen, hoffentlich nicht länger“, blickte Adam bereits auf das nächste Spiel am kommenden Samstag voraus. Hier trifft das Team aus dem Stuttgarter Osten im Heimspiel auf die SG Weinstadt 2, den Tabellennachbarn der GaGas. Mit einem Sieg kann die HSG den letzten Tabellenplatz abgeben und damit weiter Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze schaffen. Spielbeginn am Samstagabend ist um 19:30 Uhr in der Zeppelinhalle.   

Für die HSG Gablenberg-Gaisburg spielten: Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer (2), Christian Walter (1), Igor Ziegler-Ruiz (6/1), Holger Banzhaf, Nico Kolb (1), Robin Pflüger (1), Piotr Sielecki (7/2), Joshua Fischer (3), Karsten Pink, Felix Görtz (1), Peter Rennhack (1) und Aleksandar Tolev (1).

 

 

 

Zurück auf dem Boden der Tatsachen

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg verlieren das erste Heimspiel des Jahres gegen den TV Bittenfeld 3 deutlich mit 27:39 (13:19)

Ein Woche nach dem ersten umjubelten Sieg der Saison sind die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Im Heimspiel gegen die dritte Mannschaft des TV Bittenfeld setzte es eine deutliche 27:39-Klatsche. Viel Ursachenforschung für die Niederlage musste Trainer Ale...xander Adam nicht betreiben: „Unsere Abwehrleistung war heute absolut unterirdisch. Es ist uns eigentlich nie gelungen, die Angriffe zu unterbinden oder Zweikämpfe zu gewinnen. Dementsprechend deutlich haben wir auch verloren, zumal wir auch phasenweise im Angriff die Durchschlagskraft vermissen ließen.“

In der 5. Spielminute lagen die Stuttgarter noch mit 4:2 durch den ersten Treffer des mit neun Toren erfolgreichsten Torschützen Piotr Sielecki in Führung, ehe die Gäste das Kommando übernahmen. Knapp zehn Minuten später lagen die Bittenfelder mit 10:4 vorne, was den von Adam angesprochenen Unzulänglichkeiten geschuldet war. Die GaGas kamen zwar nochmals auf 9:11 (19. Minute) heran, mussten aber wenige Augenblicke später wieder einen Sechs-Tore-Rückstand hinnehmen. „Wir haben keine Konstanz in unser Spiel, vor allem in der Defensive, bekommen. 13 Tore in einer Halbzeit erzielen ist in Ordnung, mit 19 Gegentreffern ist es allerdings schwierig, einen Sieg einzufahren“, so Adam.

Auch eine neue Abwehrformation inklusive Systemumstellung nach der Pause brachte keinen Erfolg. Stetig wuchs der Rückstand für die Stuttgarter an, in der 50. Minute waren es beim Stand von 23:33 erstmals zehn Tore und bis zum Abpfiff packte das Team des Tabellenzweiten noch zwei Treffer drauf. „Natürlich ist Bittenfeld eine starke Mannschaft, dennoch ist die Niederlage deutlich zu hoch ausgefallen. Nach dem Erfolgserlebnis von letzter Woche hatte ich mir insgeheim mehr ausgerechnet“, sagte Adam. Die HSG Gablenberg-Gaisburg liegt nach der Heimpleite weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz und ist nun unter Zugzwang. Am kommenden Samstag gastiert das Team aus Stuttgart-Ost beim Tabellenzehnten TSF Welzheim. Für beide Mannschaften eine wegweisende Partie, den aktuell liegen zwischen ihnen vier Punkte. „Die Situation ist klar, wir müssen gewinnen, um wieder in Schlagdistanz zu kommen. Falls nicht, wird es bei dann noch ausstehenden sieben Spielen nahezu unmöglich, den Abstieg aus eigener Kraft noch abwenden zu können“, weiß Adam um die Wichtigkeit dieser Begegnung. Anpfiff in Welzheim ist um 20.00 Uhr.

Für die HSG Gablenberg-Gaisburg spielten: Sebastian Engler, Fabian Nesper (im Tor); Thomas Pfrommer (1), Christian Walter (2), Igor Ziegler-Ruiz (1), Holger Banzhaf (1), Nico Kolb (1), Mahir Petekbasi, Robin Pflüger (2), Piotr Sielecki (9), Joshua Fischer (5), Karsten Pink (1), Felix Görtz (1) und Aleksandar Tolev (3).



Der Bann ist gebrochen

Nach zwölf sieglosen Spielen starten die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg mit einem 28:27-Auswärtserfolg beim TV Oeffingen 2 in das Jahr 2018

Das Warten auf den ersten doppelten Punktgewinn hat für die erste Männermannschaft der HSG Gablenberg-Gaisburg ein Ende. Im 13. Saisonspiel konnte nach neun Niederlagen und drei Unentschieden zum ersten Mal ein Sieg bejubelt werden. Und das auch noch auswärts beim heimstarken Team des TV Oeffingen 2. Letztlich gewannen die Stuttgarter mit 28:27 und beendeten damit ihre Negativserie. „Uns allen ist eine große Last von den Schultern gefallen. Ich freue mich natürlich wahnsinnig und bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft, die sich trotz vieler Rückschläge in den letzten Wochen nie hat hängen lassen und nun mit zwei Punkten für den Einsatz belohnt wurde“, sagte Trainer Alexander Adam nach der nervenaufreibenden Partie in fremder Halle.

Den besseren Start erwischte zunächst die Landesligareserve aus Oeffingen, die in der 6. Spielminute mit 3:0 in Führung lagen. Mit dem Anschlusstreffer zum 1:3 per Sieben-Meter durch Robin Pflüger starteten die Gäste dann die Aufholjagd. Nach der ersten Findungsphase stabilisierte sich die Abwehr der Stuttgarter und stellte die Hausherren des Öfteren vor unlösbare Aufgaben. Zudem trug auch Youngster Sebastian Engler zwischen den Pfosten seinen Teil dazu bei, dass der Rückstand in der 14. Minute egalisiert wurde und die HSG danach von 7:7 auf 10:7 (18.) davonzog. Selbst eine Auszeit von Oeffingen brachte das Team aus dem Stuttgarter-Osten nicht aus dem Konzept. „Meine Mannschaft hat hoch konzentriert sowie mit großem Tempo gespielt und in der ersten Hälfte so gut wie keine Fehler gemacht“, sagte Adam, der danach sah, wie der stark auftrumpfende Spielmacher Christian Walter den Vorsprung sogar auf 16:11 (28.) ausbauen konnte. Bis zum Pausenpfiff verkürzte Oeffingen dann allerdings auf 12:16.

Erneut erwischten die Hausherren den besseren Start und schafften binnen acht Minuten nach dem Wechsel den Ausgleich zum 18:18. Von da an war das Spiel wieder völlig offen, jedoch immer mit leichten Vorteilen für die GaGas, die nur noch ein einziges Mal in Rückstand gerieten. Knapp acht Minuten vor dem Ende lag die HSG dann mit 27:24 in Front. Doch Oeffingen ließ sich nicht abschütteln und kam 20 Sekunden vor dem Ende nochmals in Ballbesitz. Die Abwehr der Gäste hielt jedoch stand und durfte nach dem abgewehrten direkten Freiwurf ausgelassen über den 28:27-Auswärtscoup jubeln. „Endlich ist der Bann gebrochen. Nachdem wir schon oft ganz nah dran waren, haben wir es heute mit etwas Glück, aber vor allem wegen unseres unbändigen Einsatzwillens geschafft, beide Punkte zu sichern. Jetzt müssen wir allerdings weiter nachlegen“, so Adam.

Wie wichtig dieser Sieg nicht nur für die Moral war, zeigt der Blick auf die Tabelle. Die HSG Gablenberg-Gaisburg ist dank des Erfolges weiter an den anderen Mannschaften dran, zum rettenden Ufer sind es allerdings weiterhin vier Punkte Abstand. „Auf uns warten noch schwere Wochen, aber vielleicht war dieser Sieg der Knotenlöser, auf den wir so lange gewartet haben“, hofft Trainer Adam.

 

 

Nackenschlag mit dem Schlusspfiff

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg verlieren gegen den SC Korb mit 30:31 (16:15)

 

Freud und Leid liegen im Sport oft nah beieinander. So auch am Samstagabend in der Zeppelinhalle im Stuttgarter Osten. Während die Spieler des SC Korb in einer Jubeltraube „Auswärtssieg“ riefen, standen die Spieler der HSG Gablenberg-Gaisburg mit gesenktem Kopf da und blickten immer wieder ungläubig auf die Anzeigetafel auf der das 30:31 prangte. „So eine Niederlage vermiest Dir das ganze Wochenende“, sagte Rechtsaußen Robin Pflüger und Rückraumspieler Joshua Fischer ergänzte, „das ist doch einfach Mist! Da kämpfst Du von der ersten bis zur letzten Minute und verlierst am Ende das Ding.“

33 Sekunden zuvor war die Handballwelt der GaGas noch in Ordnung. Beim Spielstand von 30:30 hatte Korbs Torhüter noch einen Wurf von Rechtsaußen Robin Pflüger zum Einwurf abwehren können, wodurch die Hausherren in Ballbesitz blieben. Zudem war durch die Torwartberührung das drohende Zeitspiel aufgehoben. Trainer Alexander Adam nahm eine Auszeit und gab die Marschrichtung vor: den Punkt sichern und wenn ein Abschluss kommen sollte, dann ganz kurz vor dem Ende. Doch es kam anders. Bereits 13 Sekunden vor dem Abpfiff warf Igor Ziegler-Ruiz aufs Tor. Korbs Keeper wehrte ab, brachte schnell den Ball nach vorne und letztlich über Linksaußen landete das Spielgerät im Tor der Gastgeber. „Das war natürlich ein Nackenschlag für uns, denn wir haben ein tolles Spiel gemacht und wir hätten nach dieser Leistung mindestens einen Punkt verdient gehabt“, sagte Adam nach der Partie, dem anzusehen war, wir sehr ihm die Niederlage zu schaffen machte.

Nach einem schwachen Auftakt, Korb führte fünf Spielminuten mit 4:1, fanden die Stuttgarter immer besser in die Partie und erzielten durch Robin Pflüger in der 17. Minute die Führung zum 7:6. Diesen Vorsprung bauten die GaGas sogar auf 16:12 vier Minuten vor der Pause aus, gingen letztlich aber nur mit 16:15 in die Kabine. Erneut legten die Gastgeber in der zweiten Hälfte vor und lagen nach dem Treffer von Nico Kolb 20 Minuten vor dem Ende mit 24:21 vorn. Dann gab es jedoch einen kleinen Bruch im Spiel der HSG, was die Gäste aus dem Remstal ausnutzten und das Spiel drehten. 28:25 lag Korb in der 50. Minute vorn und hatten alle Trümpfe in der Hand. „Mit unglaublicher Moral sind wir wieder zurückgekommen. Das zeigt, dass es bei uns im Team stimmt und jeder für den anderen kämpft. Leider wurde das nicht belohnt“, so Adam. Sein Team erarbeite sich sogar die Führung zum 30:29 (58. Minute), konnte daraus aber kein Kapital schlagen. „Wenn sind nicht wie ein Tabellenletzter aufgetreten. Auch wenn es schwer ist, müssen wir weiter an uns glauben, damit der berühmte Knoten endlich platzt und wir für unsere Trainingsarbeit belohnt werden“, blickt der GaGa-Coach nach vorn. Zum nächsten Spiel empfängt die HSG Gablenberg-Gaisburg am kommenden Samstag den Aufsteiger SF Schwaikheim 2 (Spielbeginn 19.30 Uhr) in der Zeppelinhalle.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Damir Jozic und Fabian Nesper (im Tor); Thomas Pfrommer (2), Christian Walter (5), Jascha Seitz (3), Tim Baumann (1), Nico Kolb (4), Robin Pflüger (3), Joshua Fischer (5), Finn Lessig, Peter Rennhack und Igor Ziegler-Ruiz (7/3).

Rückschlag für Gaga-Männer


Die HSG Gablenberg-Gaisburg wartet nach der 24:29-Niederlage gegen den TV Obertürkheim weiter auf den ersten Saisonsieg
Mit einer vor allem in der ersten Halbzeit indiskutablen Leistung hat die Männer-1-Mannschaft der HSG Gablenberg-Gaisburg das Derby gegen das zuvor ebenfalls noch sieglose Team des TSV Obertürkheim verloren. „Das war einfach nur schlecht“, sagte Trainer Alexander Adam nach der Begegnung und ergänzte, „mit nur sechs geschossenen Tore in einer Halbzeit kannst du keinen Blumentopf gewinnen.“ Nach zuletzt zwei Unentschieden war es für die Gagas ein herber Rückschlag, wodurch sie weiterhin auf den ersten Sieg in der Saison warten müssen. Während die Abwehr sicher stand, ließ der Angriff jegliche Durchschlagskraft vermissen. „Wir haben aus dem Rückraum viel zu wenig Druck entwickelt und obendrein unsere wenigen Chancen kläglich vergeben. Über die Ursachen werden wir unter der Woche reden“, so Adam angefressen. Damit lagen die Gastgeber zur Pause mit 6:13 im Hintertreffen. Mehr noch, in der 43. Spielminute erhöhte der treffsichere Obertürkheimer Manuel Berner auf 22:10 - die Partie war zu diesem Zeitpunkt entschieden. Während die Gäste nun einen Gang zurückschalteten, betrieben die Hausherren ihrerseits Ergebniskosmetik und verkürzten in der 57. Spielminute auf 22:27. Mit diesem Fünf-Tore-Abstand ging das Spiel auch zu Ende (24:29).
„Diese Niederlage ist ein herber Rückschlag für uns. Damit ist klar, dass wir jetzt absolut unter Zugzwang sind und bis zur Winterpause noch mindestens zwei Siege einfahren müssen“, rechnet Adam vor. „ Das Leistungsniveau haben wir, jetzt muss sich der Knoten lösen. Ich bin mir aber sicher, dass wir dies gemeinsam schaffen können.“
Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler (im Tor); Christian Walter, Jascha Seitz (3), Nico Kolb (2), Mahir Petekbasi (1), Robin Pflüger (3), Piotr Sielecki (5/2), Joshua Fischer, Karsten Pink, Finn Lessig, Felix Görtz, Igor Ziegler-Ruiz (5/1) und Aleksandar Tolev (5/1).

Unentschieden im Stuttgarter Derby

Die Männer der HSG Gablenberg-Gaisburg holen beim MTV Stuttgart einen Auswärtspunt  – Entstand 28:28

Das Lokalderby zwischen der HSG Gablenberg-Gaisburg und dem MTV Stuttgart war spannend bis zur letzten Sekunde. Mit dem letzten Angriff hatten die Gäste aus dem Stuttgarter Osten zwar nochmals die Gelegenheit, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden, aber dies misslang. „Heute hält sich die Freude etwas in Grenzen. Wir hatten das Spiel eigentlich schon entschieden und stehen am Ende nur mit einem Punkt da“, sagte Trainer Alexander Adam angefressen. Knapp zwei Minuten vor dem Schlusspfiff führte seine Mannschaft mit 28:26 und war kurz davor, sich für eine starke Leistung in fremder Halle zu belohnen. Es gelang jedoch nicht mehr, den Ball im gegnerischen Gehäuse unterzubringen und somit holten die GaGas zum zweiten Mal in Folge einen Zähler. „Schade, dass wir nicht clever genug waren, die Führung nachhause zu bringen. Trotz des Frustes muss ich meine Mannschaft für eine insgesamt gute Leistung, wenn auch nicht über die gesamten 60 Minuten loben“, so Adam.

Von Beginn an hatte die HSG das Spiel im Griff und lag durch den abermals treffsicheren und achtfachen Torschützen Felix Görtz in der achten Spielminute mit 7:4 in Führung. Diesen Vorsprung bauten die Gäste bis kurz vor dem Seitenwechsel auf 16:12 (26. Minute) aus. Danach schlich sich jedoch der Schlendrian ein, was der Tabellendritte aus dem Stuttgarter Westen direkt ausnutzte und bis zur Halbzeit auf 15:16 wieder heran kam. „Das war unnötig wie ein Kropf. Wir haben die Bälle einfach weggeschmissen und somit den Gegner wieder aufgebaut“, haderte Adam. Die deutlichen Worte in der Halbzeitansprache zeigten Wirkung. Erneut zogen die Gagas auf 18:15 davon, wurden anschließend jedoch jäh von zwei Zeitstrafen gestoppt. Die MTV-Mannschaft kam so zurück in die Partie und ging mit 22:21 (45. Minute) erstmals in Führung. In der letzten Viertelstunde wurde es dann hektisch, doch GaGa-Rückraumspieler Aleksandar Tolev behielt in der Schlussphase die Ruhe. Nervenstark traf er in den letzten sechs Minuten dreimal vom Sieben-Meter-Punkt und brachte damit sein Team immer wieder nach vorn. Zum doppelten Punktgewinn reichte es jedoch nicht. „Diesmal ist es im Gegensatz zur Vorwoche ein verlorener Zähler. Wir sind jedoch auf einem guten Weg und die Kurve zeigt eindeutig nach oben. Jetzt müssen wir allerdings nachlegen und uns belohnen“, blickt der GaGa-Coach aufs nächste Wochenende voraus. Am Samstagabend (Spielbeginn 19.30 Uhr) kommt es zum Derby gegen den ebenfalls noch sieglosen TV Obertürkheim. Für beide Teams eine wegweisende Begegnung für den weiteren Saisonverlauf.

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler (im Tor); Christian Walter (1), Jascha Seitz (1), Nico Kolb, Mahir Petekbasi, Arwin Kouhestani, Robin Pflüger (4), Piotr Sielecki (1), Joshua Fischer, Karsten Pink (2), Felix Görtz (8), Peter Rennhack (1), Igor Ziegler-Ruiz (1) und Aleksandar Tolev (9/5).

Punktgewinn für die Moral

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg und das Team des EK/SV Winnenden teilen nach dem 31:31-Unentschieden die Punkte.

Mit dem Treffer zum 31:31 eine Sekunde vor dem Ende belohnten sich die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg für eine gute Leistung und verbuchten damit den ersten Punktgewinn der laufenden Saison. Robin Pflüger wurde auf der Rechtsaußenposition freigespielt und nutzte die letzte Chance zum umjubelten Unentschieden gegen den EK/SV Winnenden. „Dieser Punktgewinn ist aus mehrerlei Hinsicht unheimlich wichtig. In erster Linie allerdings für die Moral der Mannschaft, die nach vier Niederlagen in Folge, sich nun endlich für die intensive Arbeit belohnt hat. Eine weitere Pleite, und dann auch noch so denkbar knapp, wäre schwer zu verkraften gewesen“, sagte Trainer Alexander Adam nach der spannenden Begegnung.

Nach den ersten 30 Minuten wäre für die Gastgeber durchaus mehr drin gewesen. Angetrieben vom überragenden Aleksandar Tolev, der elf Treffer erzielte, sowie Rückraumspieler Felix Görtz, der achtmal den Ball im gegnerischen Tor unterbrachte, führten die GaGas in der 24. Minute mit 16:10. Die Gäste aus Winnenden schafften es jedoch bis zur Pause, begünstigt auch durch das Auslassen einiger Torgelegenheiten der Stuttgarter, den Rückstand auf 14:17 zu halbieren. „Da hätten wir den Sack zumachen müssen. Nach den vier Niederlagen zuvor hat uns in dieser Phase auch das Selbstvertrauen einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Adam.

Zu Beginn der zweiten Hälfte setzte Winnenden die Aufholjagd fort und schaffte in der 43. Minute den Ausgleich und ging im nächsten Angriff sogar 22:21 in Führung. Diese wechselte nun ständig hin und her, bis die Gäste 138 Sekunden vor dem Abpfiff den Vorsprung auf 31:29 ausbauten. Die Partie schien gelaufen, doch die Hausherren kämpften weiter und wurden schließlich mit dem Punktgewinn belohnt. „Nach diesem Spielverlauf müssen wir mit dem Punktgewinn zufrieden sein. Wir standen kurz vor der Niederlage und haben noch das Unentschieden geschafft. Das spricht für den starken Willen der Mannschaft. Ich hoffe, dass wir nach diesem Spiel in Zukunft mit mehr Selbstvertrauen auftreten können“, sagt Adam.

Als nächstes steht für die Herren das Lokalderby beim MTV Stuttgart (Samstag, 20 Uhr) auf dem Plan. Eine schwere Aufgabe, denn der letztjährige Aufsteiger ist mit drei Siegen sowie einer Niederlage in die Saison gestartet.

 

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler, Florian Härter (im Tor); Jascha Seitz (3), Norman Smudzinski, Nico Kolb (1), Robin Pflüger (2), Christian Walter (1), Felix Görtz (8), Peter Rennhack (1), Igor Ziegler-Ruiz (4) und Aleksandar Tolev (11/4).

 Den Faden komplett verloren 



Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg unterliegen nach indiskutabler zweiter Halbzeit der SG Weinstadt 2 mit 20:30 (11:11)

Der Fehlstart für die Männer-1-Mannschaft der HSG Gablenberg-Gaisburg ist perfekt. Auch im vierten Spiel der Saison setzte es für die Mannschaft aus dem Stuttgarter-Osten eine Niederlage, die sich damit im Tabellenkeller befindet. Dabei hatte das Spiel beim Aufsteiger aus dem Remstal vielversprechend begonnen und die GaGas lagen in der 25. Minute mit 11:8 vorn. Doch dann riss auf einmal der Faden und die Hausherren markierten kurz vor dem Seitenwechsel den Ausgleich. „Das ist kaum zu erklären. Wir hatten das Spiel eigentlich im Griff, aber es verpasst, weiter davonzuziehen“, haderte Trainer Alexander Adam. Vor allem die Abschlussquote und das Ausnutzen von Überzahlsituationen brachten Adam auf die Palme, „das war maßgeblich dafür, dass wir nicht mit einem Vorsprung in die Halbzeit gegangen sind. Damit haben wir den Gegner zurück ins Spiel gebracht, der dann, auch begünstigt von uns, die Partie zu seinen Gunsten drehen konnte.

In den zweiten 30 Minuten setzte sich die Schlussphase der ersten Hälfte weiter fort. Während auf Seiten der Stuttgarter fast nichts mehr zusammenlief, zog Weinstadt auf 19:13 nach 41 Minuten davon. Jegliche Umstellung in Abwehr sowie Angriff bei den Gästen brachte keinen Erfolg, es gelang nicht mehr den Schalter umzulegen. Der Abstand blieb bei sechs Treffern, ehe in den letzten fünf Minuten der 30:20-Kantersieg für die Landesligareserve perfekt war. „Dem Auftritt in der zweiten Hälfte kann nichts Positives abgewonnen werden, das war einfach nur schlecht. Wir müssen das klar analysieren, dürfen uns jedoch nicht davon herunterziehen lassen, sondern werden alles daran setzen, uns gemeinsam aus dieser Situation wieder zu befreien“, so Adam. Der nächste Auftritt der HSG Gablenberg-Gaisburg folgt am Samstag, 14. Oktober um 19.30 gegen den EK/SV Winnenden in der Zeppelinhalle. 

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Florian Härter (im Tor); Jascha Seitz (3), Holger Banzhaf, Karsten Pink (1), Mahir Petekbasi, Arwin Kouhestani (4/1), Robin Pflüger (3), Nico Kolb, Christian Walter (2), Peter Rennhack (2), Igor Ziegler-Ruiz (4/1) und Aleksandar Tolev (1).

 

Weiterhin mit leeren Händen

Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg verlieren das Heimspiel gegen die TSF Welzheim mit 23:26 (9:12).Das Warten auf die ersten Punkte geht weiter. Auch im dritten Spiel der laufenden Saison kassierte die Männer-1-Mannschaft der HSG Gablenberg-Gaisburg eine Niederlage. In der heimischen Zeppelinhalle verlor das Team aus dem Stuttgarter Osten gegen die TSF Welzheim mit 23:26. "Diese Niederlage tut weh, da wir auf jeden Fall ebenbürtig mit dem Gegner waren", sagte Trainer Alexander Adam, der kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit von den Schiedsrichtern auf die Tribüne geschickt wurde. "Diese Entscheidung möchte ich nicht kommentieren, das sollen andere machen. Nur so viel, es war in jedem regeltechnischer Fehler dabei, der uns vier Minuten anstatt zwei Minuten Unterzahl beschert hat. Natürlich hätten wir Einspruch einlegen können, die Erfolgschancen sind jedoch erfahrungsgemäß gering. Mir tut es nur leid für meine Mannschaft, die danach in Unterzahl agieren musste", so Adam.Von oben verfolgte er dann das Spiel seines Teams und sah, dass seine Spieler den 9:12-Halbzeitrückstand durch Igor Ziegler-Ruiz' Sieben-Meter-Tor in der 43. Minute zum 17:17 ausgleichen konnte. Den GaGas gelang es jedoch nicht, selbst in Führung zu gehen. In der 55. Minute zog Welzheim wieder auf drei Treffer davon (20:23) davon - die Vorentscheidung. "Diese Niederlage war in mehrerer Hinsicht bitter. Letztlich müssen wir uns aber an die eigene Nase packen, da wir die Chancen in der zweiten Halbzeit nicht konsequent genutzt haben. Gut zu spielen, reicht nicht, jetzt müssen wir uns schnell mit einem Sieg belohnen", blickt Adam voraus. Kommenden Samstag geht es für die HSG Gablenberg-Gaisburg zum Auswärtsspiel beim Aufsteiger SG Weinstadt 2 (18 Uhr). Fehlen wird Rückraumspieler Felix Görtz, der sich im Spiel gegen Welzheim eine Platzwunde am Kinn zugezogen hat.Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler und Florian Härter (im Tor); Christian Walter (3), Jascha Seitz (3), Mahir Petekbasi (3), Arwin Kouhestani (2), Robin Pflüger, Nico Kolb (1), Felix Görtz, Peter Rennhack (4), Igor Ziegler-Ruiz (7/2) und Finn Lessig.

Die Einstellung und der Einsatz stimmen

 

Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg müssen sich auswärts dem Vize-Meister des Vorjahres, TV Bittenfeld 3, mit 24:31 (13:16) geschlagen geben.

Die Gründe für die Auswärtsniederlage beim Vorjahreszweiten TV Bittenfeld 3 lagen für Alexander Adam, den Trainer der Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg auf der Hand. „In den zehn Minuten nach dem Wechsel haben wir das Spiel komplett aus der Hand gegeben. Mit unerklärliche Ballverlusten, technischen Fehlern und dem Auslassen von Torgelegenheiten haben wir Bittenfeld quasi den Sieg geschenkt“, so Adam. Bis zur Pause hatten die Stuttgarter dem starken Gegner noch Paroli geboten und an die gute Leistung der ersten Partie gegen Oeffingen angeknüpft. Doch dann folgte ein Aussetzer nach dem anderen und der Rückstand von 13:16 wuchs bis zur 40. Spielminute auf 13:23 an.

Erst danach berappelte sich das Team aus dem Stuttgarter-Osten und begann wieder Handball zu spielen. Bis auf 20:24 (51. Minute) kamen die GaGas heran und standen kurz davor das Spiel noch zu drehen. „Eine Minimalchance war da. Leider sind wir dann etwas zu viel Risiko gegangen und haben die Angriffe auch nicht mit letzter Konsequenz zu Ende gespielt. Wir müssen jedoch realistisch sein, nur wenn alles optimal für uns gelaufen wäre, hätten wir vielleicht etwas mitnehmen können“, relativiert Adam. Die Gastgeber brachten die Partie letztlich nachhause und holten sich durch das 31:24 die ersten Punkte der Saison.

Die HSG Gablenberg-Gaisburg steht nach dem zweiten Spieltag noch ohne Punkte da, hatte jedoch mit dem Vize-Meister aus Bittenfeld und dem Vorjahresvierten aus Oeffingen ein extrem schweres Auftaktprogramm. „Ich nehme aus diesen Spielen mit, dass wir eine gute Mannschaft haben, wenn auch noch nicht alle Automatismen optimal funktionieren. Die wichtigste Erkenntnis ist für mich jedoch, dass die Einstellung und der Einsatz der Mannschaft absolut stimmen. Darauf lässt sich weiter aufbauen und wir werden uns bald mit den ersten Punkten belohnen“, ist sich Trainer Adam sicher. Gelegenheit dazu gibt es bereits kommenden Samstag, 30. September, Im Heimspiel gegen den TSF Welzheim (Spielbeginn 19.30 Uhr).

 

Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler und Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer (1), Holger Banzhaf, Christian Walter, Mahir Petekbasi (1), Arwin Kouhestani (3), Robin Pflüger (5), Piotr Sielecki (3), Nico Kolb (2), Felix Görtz (5), Peter Rennhack (1) und Aleksandar Tolev (3).

 

Gut gekämpft, aber verloren


 Die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg verlieren zum Saisonauftakt gegen den TV Oeffingen 2 mit 24:31 (9:15) Trotz einer über weite Strecken überzeugenden kämpferischen Leistung gab es am Ende für die Männer 1 der HSG Gablenberg-Gaisburg im Auftaktspiel der Saison 2017/2018 nichts zu holen. Die zum Favoritenkreis in der Bezirksliga zählende Mannschaft des TV Oeffingen 2 entführte beim 31:24-Erfolg beide Punkte aus der Zeppelinhalle.


 Bis zur 14. Spielminute beim Zwischenstand von 6:6 konnten die Gastgeber die Begegnung noch offen gestalten. In den kommenden acht Minuten brachten sich die GaGas jedoch selbst um den Lohn ihrer Arbeit. "Das war unnötig, da wir in dieser Phase einige Chancen liegen gelassen und zudem zwei unnötige technische Fehler gemacht haben. Hinzu kamen noch zwei Zeitstrafen, die die Oeffingen gnadenlos ausnutzte", so Trainer Alexander Adam. Neuzugang Felix Görtz, der insgesamt sechs Treffer erzielte, konnte zwar in der 23. Minute auf 7:11 verkürzen, bis zum Seitenwechsel zogen die Gäste wieder auf 9:15 davon. Auch nach Wiederanpfiff bestimmte die Landesliga-Reserve das Geschehen auf dem Platz und erhöhte bis zur 37. Minute auf 19:10. Die Hausherren gaben sich jedoch nicht geschlagen und kamen nochmals auf 21:25 (48.) heran und standen in 54. Minute nach Aleksandars Tolevs Treffer zum 24:27 sogar kurz davor, die Partie noch zu drehen. "Leider haben wir es nicht geschafft, den Sack zuzumachen und sind zu hektisch geworden", trauerte Adam der verpassten Chance nach, aber ergänzte, "dennoch ein großes Kompliment an meine Mannschaft für diese tolle kämpferische Leistung." Letztlich brachte Oeffingen das Spiel mit 31:24 nachhause, was die Dramatik der zweiten Hälfte allerdings nicht widerspiegelt.


 Aufstellung HSG Gablenberg-Gaisburg: Sebastian Engler und Damir Jozic (im Tor); Thomas Pfrommer, Jascha Seitz (1), Holger Banzhaf, Nico Kolb (2), Mahir Petekbasi (2), Arwin Kouhestani (7), Robin Pflüger, Piotr Sielecki (3), Felix Görtz (6), Christian Walter und Aleksandar Tolev (3).